BimmerToday Deutschland
Die ganze Welt von BMW
BMW Z Category
Follow this categoryDie letzten Infos zum Thema BMW Z2 haben vielen BMW-Fans den Appetit verdorben, denn der kleine und leichte Zweisitzer sollte plötzlich als Fronttriebler auf den Markt kommen. Nun weiß man inzwischen, dass auch Fahrzeuge mit angetriebenen Vorderrädern Fahrspaß vermitteln können, aber die dem Frontantrieb innewohnende Unfähigkeit zum Leistungsübersteuern sowie zum Unterstützen der Fahrzeugbalance mit Hilfe des Gasfußes sorgt eben doch für ein völlig anderes Empfinden, als es sich BMW-Fahrer in einem Sportwagen wünschen.
Glaubt man den aktuellen Ausführungen von Georg Kacher unter Automobilemag.com, war der Aufschrei der BMW-Blogs und -Foren laut genug, um in München neue Überlegungen anzustoßen. Von der Idee, den Z2 mit der Technik des MINI Roadster auszuliefern, habe man sich demnach zumindest entfernt, auch wenn sie noch nicht völlig beerdigt ist. Stattdessen überlegt man nun, diese Plattform auf einen intelligenten und idealerweise hecklastigen Allradantrieb umzubauen, was aber einerseits für mehr Gewicht sorgen und andererseits noch immer keine perfekte Lösung für die Enthusiasten darstellen würde.
Lange Zeit war es sehr ruhig um einen möglichen BMW Z2, nun holt die AutoBild das Thema wieder ans Tageslicht. An der Grundproblematik des gewachsenen und weniger sportlich positionierten BMW Z4 hat sich seit der Einführung des E89 nichts geändert und ein kleiner, radikaler Zweisitzer würde mit Sicherheit seine Fans finden. Die Marke MINI wird diesen Weg auf der denkbar kleinsten Grundfläche gehen und ab Frühjahr 2012 den MINI Roadster R58 anbieten, aber mit seinen angetriebenen Vorderrädern dürfte dieses Auto viele BMW-Fans nur bedingt ansprechen.
Unabhängig davon spekuliert nun auch die AutoBild in ihrer morgigen Ausgabe darüber, auf welcher Plattform BMW einen Z2 auf den Markt bringen könnte. Mit Blick auf den MINI Roadster und die generell eingeschränkte Akzeptanz von Frontantrieb unter sportlichen Fahrern erscheint uns die gezeichnete Option auf Basis der UKL-Architektur aber relativ unwahrscheinlich, auch wenn die Kosten für ein solches Fahrzeug sehr überschaubar wären.
Schon gestern berichteten wir über die Vorstellung des BMW Z4 sDrive28i auf der New York Auto Show 2011 und mittlerweile haben wir auch offizielle Aussagen für den deutschen Markt erhalten. Friedbert Holz von BMW bestätigte uns auf Anfrage, dass der neue Motor ab Herbst auch in Deutschland zum Einsatz kommen und den bisherigen BMW Z4 sDrive30i mit frei atmendem Reihensechszylinder ersetzen wird.
Genau wie im Rest der Welt wird der intern N20B20 genannte und zunächst im BMW X1 xDrive28i E84 vorgestellte Motor auch in Deutschland mit der Achtgang-Automatik von ZF kombinierbar sein. Dieses Duo soll den Normverbrauch des Z4 sDrive30i mit Sechsgang-Automatik um etwa 20 Prozent unterbieten und würde somit bei weniger als sieben Litern auf 100 Kilometer landen. Bis es exakte Zahlen zum Verbrauch und zu den Fahrleistungen gibt, müssen wir uns aber noch ein paar Wochen gedulden.
Noch sind die Informationen zum BMW Z4 sDrive28i relativ dünn gesät und einige wichtige Kennzahlen wie der Verbrauch oder der Wert für den Sprint auf 100 km/h fehlen völlig, aber dennoch hat die jüngste Erweiterung der amerikanischen Z4-Palette innerhalb weniger Stunden seit seiner Bekanntgabe schon vielerorts Kritik erfahren müssen. Die beiden Hauptgründe dafür liegen auf der Hand: Der bisher stärkste angebotene Saugmotor im BMW Z4 sDrive30i wird nicht mehr angeboten und der ihn ersetzende Motor besitzt nur vier Zylinder statt deren sechs.
Es ist nicht davon auszugehen, dass der Motor allein in den USA als Ersatz für den bisherigen Z4 sDrive30i eingesetzt wird, aber eine offizielle Bestätigung für den deutschen Markt steht momentan noch aus. Während der Motor in den USA im Herbst eingeführt wird, könnte BMW in Deutschland auch noch etwas länger warten, denn vermutlich würde man zeitgleich mit dem Ersatz für den sDrive30i auch einen sparsamen Ersatz für das Einstiegsmodell BMW Z4 sDrive23i anbieten wollen.
Als erstes Modell nach dem BMW X1 xDrive28i erhält nun offenbar der BMW Z4 Roadster den aufgeladenen Vierzylinder-Motor mit der internen Bezeichnung N20B20. Der neue BMW Z4 sDrive28i wird ab Herbst in den USA angeboten und ersetzt den bisherigen BMW Z4 sDrive30i mit Reihensechszylinder, der ersatzlos gestrichen wird.
Genau wie im BMW X1 kommt auch im Z4 die Ausbaustufe mit 245 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmeter zum Einsatz. Letzteres steht bereits bei sehr niedrigen 1.250 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung und auch der Verbrauchswert dürfte den Wert des bisherigen sDrive30i um mehr als einen Liter unterbieten, aber all das kann doch nicht über den Verlust von zwei Brennkammern und den damit verbundenen Einschränkungen in Sachen Motorsound hinwegtäuschen. Klar ist, dass man sich beim Sound Enginering in München große Mühe geben wird und auch der neue Z4 sDrive28i wird ohne Zweifel einen sportlichen Sound liefern, aber er wird den seidenweichen Sound der Reihensechszylinder trotz aller Feinarbeit nicht erreichen können.
Das Team von BimmerToday hatte leider noch keine Gelegenheit, den BMW Z4 Roadster von SKN zu testen. Anders sieht das bei evocars aus und wir dürfen deren Fahrbericht an dieser Stelle wiedergeben:
Stramme 20.000 Euro trennen den 306 PS starken BMW Z4 sDrive 35i vom BMW M3 mit seinem 420-PS-V8 unter der Haube, wer das offene M3-Feeling will, muss gar 27.000 mehr auf den Tisch legen. Für diesen M-Aufpreis bekommt man im Hause BMW unter anderem einen Zuschlag von 114 PS und eine um 0,4 Sekunden bessere Sprintzeit. Zumindest die 0-100-Hatz schafft der erst kürzlich vorgestellte Z4 sDrive 35is allerdings ebenfalls in 4,8 Sekunden und kann damit den immer noch 12.000 Euro teureren M3 mächtig ärgern.
Wem das immer noch nicht reicht, wer allen M3-Fahrern in seinem Z4 eine lange Nase zeigen will, der sollte schleunigst den Gang zu SKN-Tuning antreten. Denn hier bekommt der Dreiliter-Sechszylinder mit den beiden Turboladern so richtig Feuer. In zwei Stufen drückt der in Benstorf ansässige Tuner mit nunmehr 60 Filialen weltweit die Power erst auf 360 PS und dann auf beachtliche 401 Pferdchen. Eben diesen heißen Zweisitzer durfte sich EVOCARS für eine muntere Ausfahrt von den SKN-Jungs ausleihen.
Wir haben bereits mehrfach über den AC Schnitzer ACS 99d berichtet, denn es handelt sich um ein sehr umfangreiches und durchaus beeindruckendes Projekt. Äußerlich handelt es sich zwar scheinbar nur um einen BMW Z4 Roadster mit geschlossenem Dach, aber technisch gehen die Änderungen deutlich weiter. Durch zahlreiche Maßnahmen ist es in Aachen gelungen, das Gewicht des Z4 um über 200 Kilogramm zu reduzieren. Dabei wurde auch ein festes Dach aus Carbon verbaut und der Mechanismus zum Öffnen entfernt.
Ähnlich wichtig wie die Reduzierung des Gewichts ist der komplett geändere Antriebsstrang, denn unter der Haube sitzt nun nur noch ein Vierzylinder-Turbodiesel. Dieser stammt aus dem BMW 320d EfficientDynamics Edition, wurde in Aachen aber auf 190 PS gebracht und genügt somit, um das Coupé in 6,9 Sekunden auf Landstraßentempo zu bringen.
Direkt auf der Messe in Genf hat BMW eine dritte Designlinie für den BMW Z4 vorgestellt. Neben den Linien Design Pure White und Design Pure Impulse gibt es nun auch die Design Pure Balance Edition, die sich vor allem über die Lederausstattung im neuen Farbton Cohibabraun von den anderen Modellen absetzt. Dazu kommen zusätzliche Lederumfänge mit Nähten in der Farbe Umbra und die Interieurleisten Edelholz Fineline Anthrazit. Den hochwertigen Eindruck im Innenraum komplettieren die partiellen Kontrastnähte in Lotusweiß.
Beim Exterieur bietet das Paket Design Pure Balance ebenfalls eine Besonderheit, denn nur diese Edition lässt sich mit der auch in Genf gezeigten Lackierung Mineralweiß Metallic bestellen. Im Gegensatz zum Uni-Farbton Alpinweiß sorgen hier feine metallische Pigmente für einen noch edleren und hochwertigeren Auftritt. Wer möchte, kann seinen BMW Z4 Design Pure Balance aber auch mit anderen Außenfarben kombinieren, lediglich im Innenraum ist die Gestaltung unveränderbar vorgegeben.
Mit zwei Weltpremieren bietet auch der Aachener Tuner AC Schnitzer ein sehenswertes Programm auf dem Genfer Automobilsalon und wie versprochen haben wir Schnitzer einen Besuch abgestattet, um zahlreiche weitere Bilder zu machen. Den Anfang soll in dieser Galerie der AC Schnitzer 99d machen, für den man sich in Aachen gleich bei zwei BMW-Modellen bedient hat: Der Antriebsstrang wurde aus dem BMW 320d EfficientDynamics Edition übernommen und anschließend überarbeitet, um noch bessere Fahrleistungen zu bieten.
Bei der Karosserie hat man sich beim aktuellen BMW Z4 Roadster bedient, diesen aber einer umfangreichen Diät unterzogen. Dabei ist unter anderem die Fähigkeit verloren gegangen, das Dach zu öffnen und es handelt sich somit nun um ein Z4 Coupé. Auch sonst hat man in Aachen an allen Stellschrauben gedreht und konnte das Basisfahrzeug somit um gewaltige 230 Kilogramm erleichtern. Dazu tragen unter anderem die Schalensitze im Innenraum bei, aber natürlich auch das Carbon-Hardtop und der Entfall der Verdeckmechanik.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
-
BMW Active Tourer Concept 2012: Fronttriebler beim Pariser Salon
-
Bilanz-PK 2010: BMW kündigt Rekordabsatz- und gewinn 2011 an
-
Nach M31 kommt N20 – Der neue Vierzylinder-Turbomotor von BMW
-
Bildvergleich Premium-Roadster: Mercedes SLK R172 & BMW Z4 E89
-
Neuer Desktophintergrund gefällig? Wallpaper zum BMW 1er M Coupé










designed by