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Follow this categoryMomentan liegt der Fokus beim Blick auf neue Modelle von BMW ganz klar auf den Volumenbaureihen 1er und 3er, die im Herbst 2011 respektive Frühjahr 2012 in neuem Gewand und mit neuer Technik an den Start gehen. Neben diesen beiden wichtigen Aufgaben widmet man sich in München aber natürlich auch anderen Modellen, die schon in absehbarer Zeit überarbeitet oder ersetzt werden – nur beispielhaft zu nennen sind hier MINI Coupé & Roadster, die Elektromodelle BMW i3 & i8 oder das Facelift für die 7er-Reihe.
Automobilemag.com wirft nun einen ersten Blick auf die neue Generation von BMW X5 und BMW X6, die nach unseren Informationen ab 2013 zu den deutschen Kunden kommen werden. Georg Kacher geht im Artikel von einer Premiere des BMW X5 F15 auf der Detroit Auto Show Anfang 2014 aus, der BMW X6 F16 folgt seiner Meinung nach rund sechs Monate später. Unabhängig vom genauen Erscheinungsdatum, das sich bis 2013 sicherlich noch präziser bestimmen lässt, wird sich BMW bei den Topmodellen der X-Baureihen aus technischer Sicht nicht lumpen lassen.
Die britische Traditionsmarke Jaguar gehört seit wenigen Jahren zum indischen Tata-Konzern und dort hat man unübersehbar große Pläne mit dem prestigeträchtigen Namen. Offensichtlich soll Jaguar als breit aufgestellter Premiumhersteller positioniert werden und in allen relevanten Fahrzeugklassen eine sowohl luxuriöse als auch sportliche Alternative zu den Modellen von BMW, Audi und Mercedes anbieten.
Bereits vor einiger Zeit berichteten wir darüber, dass man bei Jaguar offensichtlich an einem Fahrzeug für die Kompaktklasse arbeitet, das den BMW 1er ins Visier nimmt und nun gibt es eine glaubwürdige Meldung bei Edmund’s InsideLine, nach der auch ein Premium-SUV in der Liga von BMW X5, Porsche Cayenne, Audi Q7 und Mercedes ML entwickelt wird. Außerdem gibt es schon jetzt Pläne für ein Mittelklasse-Coupé nach Vorbild von Audi A5, 3er Coupé oder Mercedes E-Klasse Coupé.
Der BMW X5 Le Mans genießt dank diverser TV-Auftritte bereits eine gewisse Berühmtheit, obwohl es sich um ein Einzelstück handelt. Faszinierende Technik bietet der Allradler auf Basis der X5-Generation E53 aber weiterhin, denn unter seiner Haube steckt im Prinzip das V12-Triebwerk aus dem siegreichen Le Mans-Prototypen BMW V12 LMR. Da im Le Mans mit Luftrestriktor gefahren werden musste, leistete der Motor in diesem Umfeld aber “nur” rund 580 PS, während er im X5 frei atmen durfte und somit etwa 700 PS zur Verfügung stellen konnte.
Für den X5 Le Mans gibt es zwei verschiedene Abgasanlagen, die für eine grundlegend andere Akustik sorgen und es der zahmen Variante sogar erlauben, im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt zu werden. Dann dürfte man bei manchem Sportwagenfahrer für Erstaunen sorgen, wenn der relativ unscheinbare X5 seinen 700 PS freien Lauf lässt.
Schon vor rund einem halben Jahr haben wir darüber berichtet, dass BMW Performance künftig auch Teile für den BMW X5 der Generation E70 anbieten wird. Offizielle Bilder dazu gab es aber lange Zeit nicht, was sich nun endlich geändert hat. Weil das Zubehör-Programm für den aktuellen X5 demnächst offenbar auch in den USA angeboten werden soll, finden sich nun auch im Press Club vier Fotos eines weißen und umfangreich ausgestatteten X5.
Während im Rahmen von BMW Performance auch Leistungssteigerungen für die X6-Varianten mit Ottomotor angeboten werden, tauchen diese Power Kits in der Preisliste für den X5 nicht auf. Eine weitere Ausnahme stellen die Heckfinnen sowie der Heckspoiler für den X6 dar, die am grundlegend anders gestalteten Heck des X5 keinerlei Sinn ergeben würden beziehungsweise nicht montierbar wären. Abgesehen davon gibt es zu den Teilen für den X6 stets auch ein Äquivalent für den praktischeren X5.
Bei den alljährlichen J.D. Power Studien zur Kundenzufriedenheit hat BMW auch in diesem Jahr gut abgeschnitten. In der Fahrzeugkategorie Geländewagen konnte der BMW X5 souverän den Sieg einfahren und erreichte außerdem den höchsten Zufriedenheitswert aller an der Studie beteiligten Fahrzeuge.
Die durchschnittliche befragte Person fährt ihr Fahrzeug seit etwa zwei Jahren und hat in dieser Zeit rund 34.000 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt konnten so repräsentative Aussagen über 102 Fahrzeuge von 25 Herstellern in Erfahrung gebracht werden. In die Bewertung der Kundenzufriedenheit fließen die vier Kategorien Qualität/Zuverlässigkeit, Attraktivität, Service und Unterhaltskosten ein.
Diesen Erfolg haben dem BMW X5 vor wenigen Jahren nur sehr wenige Kenner der Auto-Szene zugetraut: Eigentlich war man sich sicher, dass sich ein Geländewagen nicht mit dem Image von BMW vertragen kann, weil er die Grundwerte der Marke nicht transportieren kann. Die erste Generation des BMW X5 mit der internen Bezeichnung E53 konnte allerdings beweisen, dass auch SUVs dynamisch und sportlich sein können und strafte die Vorab-Kritiker somit Lügen.
BMW trug der Neuausrichtung der Fahrzeugklasse dadurch Rechnung, dass man nicht von einem Sports Utility Vehicle sprach, sondern die eigenen Geländewagen fortan als Sports Activity Vehicle vermarktete – zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als der BMW X6 die Klasse der Sports Activity Coupés begründete. Aber zurück zum X5: Nur elf Jahre nach Marktstart der Baureihe können BMW und das Werk in Spartanburg nämlich ein besonderes Jubiläum feiern: 1.000.000 BMW X5 wurden seither weltweit verkauft und unterstreichen die ungebrochen hohe Beliebtheit, der sich der BMW X5 erfreut.
Nach dem BMW X6 sowie BMW 1er und BMW 3er erhält nun auch der BMW X5 (E70 LCI) optional Teile vom hauseigenen Nachrüstprogramm BMW Performance. Die Bilder stammen von unserem Leser Marcus, der bereits den aktuellen Zubehörkatalog erhalten hat und aus diesem die entsprechenden Bilder entnehmen konnte.
Wie bei den sonstigen Baureihen sollen die Teile von BMW Performance auch am BMW X5 die ohnehin vorhandene Dynamik optisch unterstreichen und in Form von Fahrwerkskomponenten auch weiter verschärfen. Neben den typischen Aerodynamik-Komponenten wie Frontschürze, Heckschürze und Seitenschwellern dürfte das Performance-Programm auch einen Heckspoiler umfassen, auch wenn dieser auf den Bildern noch nicht erkennbar ist. Außerdem gibt es spezielle Felgen im 21 Zoll-Format, die unter der offiziellen Bezeichnung BMW Performance Y-Speiche 375 Ferricgrey vertrieben werden.
Es gehört zu den bekannten Mustern in der Autopresse: Wann immer ein neues Modell von einem großen Hersteller zu seinen ersten Vergleichstests antritt, sammelt es erste Lorbeeren und darf sich als neuestes und bestes Modell feiern lassen. Um so erstaunlicher ist es, dass der brandneue VW Touareg V6 TDI BlueMotion seinen ersten wichtigen Vergleich eben nicht gewinnen konnte. Zu stark war offenbar die Konkurrenz in Form des jüngst überarbeiteten BMW X5 E70 LCI, der mit dem 245 PS starken Dieseltriebwerk angetreten war.
Das Testfahrzeug verfügte auch über das 3.290€ teure Adaptive Drive-System, das dem Fahrer die Konfiguration des Fahrwerks in mehreren Stufen ermöglicht und dabei eine relativ große Spreizung zwischen hohem Komfort und hoher Sportlichkeit ermöglicht. Für die Sportlichkeit erntet der BMW X5 wie gewohnt viel Lob, denn auch der neue VW Touareg kann am Thron des X5 als Spaß-SUV nicht rütteln. Etwas ungewohnt in einem Vergleich zwischen BMW und VW ist die Tatsache, dass der X5 den größeren Laderaum bietet und auch hier Punkte sammeln kann. Dass der BMW X5 xDrive30d zudem als erster Landstraßentempo erreicht und sich auch beim Verbrauch keine Blöße gibt, überrascht niemanden mehr.
Neben dem VW Touareg V6 TDI BlueMotion waren übrigens auch der Range Rover Sport 3.0 TDV6 SE sowie der Mercedes ML 350 BlueTEC 4Matic mit der Abgaseinstufung Euro-6 am Vergleich beteiligt, konnten aber nur die Plätze vier und drei erringen. Den kompletten Test der AutoBild Allrad könnt ihr hier nachlesen.
Auch wenn die AMI 2010 seit ein paar Tagen beendet ist, wollen wir euch noch einige Bilder nachreichen. Zu sehen ist im Folgenden die neue Generation des Porsche Cayenne, die in Leipzig als Cayenne Turbo und als Cayenne S Hybrid zu sehen war. Der Turbo bringt es auf beeindruckende 500 PS aus einem V8 Biturbo-Triebwerk mit 4,8 Litern Hubraum, dieser soll den Geländewagen trotz eines Gewichts von über 2,2 Tonnen in nur 4,7 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigen können. Damit spielt der Cayenne Turbo S längsdynamisch in einer Liga mit BMW X5 M und BMW X6 M und es ist davon auszugehen, dass Porsche auch querdynamisch nachgelegt hat und die Vorgängermodelle noch einmal überbieten kann. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Porsche 278 km/h an, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei knapp über 115.000€.
Etwas preiswerter ist der Porsche Cayenne S Hybrid, der bereits für 78.636€ den Besitzer wechselt. Hier arbeitet ein 333 PS starker Verbrennungsmotor, der von einem 47 PS starken Elektromotor unterstützt wird. Als Gesamtsystemleistung gibt Porsche 380 PS an, die für eine Beschleunigung auf Landstraßentempo in 6,5 Sekunden genügen sollen. Beim Normverbrauch punktet der Hybrid deutlich und ist mit 8,2 Litern auf 100 Kilometer außerordentlich sparsam für einen Geländewagen dieser Größe. Vergleichbar wäre der Cayenne Hybrid nur mit dem BMW X6 ActiveHybrid, der allerdings mit 485 PS deutlich stärker ist und auch eine Sekunde weniger für den Sprint auf Landstraßentempo benötigt. Dafür gönnt er sich auch 1,7 Liter mehr Kraftstoff und kommt auf einen Normverbrauch von 9,9 Litern.
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