März 2018 in Deutschland: Diesel und Premium-Absatz im Minus

News | 5.04.2018 von 0

Der Abschluss des 1. Quartals 2018 konnte in Deutschland weder für die heimischen Premium-Marken Audi, BMW und Mercedes noch für den einst hierzulande entwickelten Diesel-Motor …

Der Abschluss des 1. Quartals 2018 konnte in Deutschland weder für die heimischen Premium-Marken Audi, BMW und Mercedes noch für den einst hierzulande entwickelten Diesel-Motor positive Nachrichten liefern. Im März 2018 ging die Nachfrage nach dem Selbstzünder erneut deutlich zurück, im Vergleich zum Vorjahr sank der Anteil um rund ein Viertel auf 31,4 Prozent. Damit muss sich der Diesel zwar weiterhin nur dem Benziner geschlagen geben und ist deutlich gefragter als Hybride und Elektroautos, im Vergleich zu den Glanzzeiten mit über 50 Prozent Marktanteil ist die Ungewissheit der Verbraucher aber nicht zu übersehen.

Profiteur der Diesel-Krise ist der Benziner, der für den Antrieb in 64 Prozent der im März 2018 neu zugelassenen Fahrzeuge sorgt. Weiterhin deutlich zulegen konnten Elektroautos und Hybride, die gemeinsam für rund 4,2 Prozent der Verkaufszahlen stehen. 10.874 Hybride und Plug-in-Hybride sowie 3.792 Elektroautos zeigen, dass Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb immer gefragter werden.

Für die deutschen Premium-Marken Audi, BMW und Mercedes lief der März 2018 auf dem Heimatmarkt ebenfalls nicht sonderlich erfreulich: Obwohl der Gesamtmarkt um 3,4 Prozent schrumpfte, mussten alle drei einen noch stärkeren Rückgang vermelden. BMW und Mercedes lagen im März 2018 jeweils 5,4 Prozent unter dem Vorjahresmonat, bei Audi beträgt das Minus sogar 12,8 Prozent. Dass die Tochtermarken MINI und Smart entgegen dem Markttrend zulegen konnten, ist dabei eher ein schwacher Trost.

Im bisherigen Gesamtjahr und damit im 1. Quartal 2018 bewegen sich BMW und Mercedes weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres, Audi muss hingegen ein relativ deutliches Minus von 7,0 Prozent vermelden. Bei BMW summiert sich der Absatz in den ersten drei Monaten auf 64.701 Einheiten und liegt damit 3,1 Prozent unter Vorjahr, im Gegenzug meldet MINI eine Steigerung um 9,3 Prozent auf 11.231 Fahrzeuge. Mercedes liegt bei 77.912 Einheiten und einem Plus von 0,7 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres, hinzu kommen 9.664 Smart (+23,5%).

(Grafik & Infos: KBA)

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