30 Jahre BMW M3 Cabrio: E30, E36, E46, E93, F83 im Rückblick

BMW M3, BMW M4 | 21.02.2018 von 4

Mit dem Sondermodell BMW M4 Cabrio 30 Jahre feiert die M GmbH ein Jubiläum, das in erster Linie das BMW M3 Cabrio erarbeitet hat. Denn …

Mit dem Sondermodell BMW M4 Cabrio 30 Jahre feiert die M GmbH ein Jubiläum, das in erster Linie das BMW M3 Cabrio erarbeitet hat. Denn auch wenn die aktuelle Generation und mit ihr die Sonderedition zum 30. Geburtstag den Namen M4 trägt, ist sie gewissermaßen ein geborener BMW M3. Seit dem Start des ersten offenen M3 im Jahr 1988 kamen die vier Generationen E30, E36, E46 und E93 mit ebenjenem Namen in den Handel, erst die fünfte Generation F83 wurde ab Herbst 2014 als M4 verkauft.

30 Jahre BMW M3 Cabrio sind natürlich auch ein Grund für einen Blick in den Rückspiegel, denn dort haben sich im kollektiven Gedächtnis der M3-Freunde viele Erinnerungen eingebrannt. In den letzten drei Jahrzehnten veränderte sich das BMW M3 Cabrio ebenso grundlegend wie der Rest der Münchner Modellpalette. Doch auch wenn sich die Abmessungen, das Dachkonzept, die Anzahl der Zylinder und Endrohre und natürlich die Leistungswerte hin und wieder geändert haben, das Versprechen von der Freude am Fahren unter freiem Himmel konnten alle fünf Generationen einlösen.

Den Startschuss für 30 Jahre Fahrspaß unter freiem Himmel gab 1988 das BMW M3 Cabrio E30. Angetrieben von einer 195 PS starken Variante des legendären Vierzylinder-Saugmotors S14 übertrug es die Idee des ersten M3 auf ein Cabriolet, das mit weit ausgestellten Radhäusern ein klares Signal sendete: Wer ungefilterten Fahrspaß erleben will, ist hier genau richtig. 228 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Werksangabe von 7,3 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 waren im Kontext der Zeit echte Kampfansagen, aber kein Grund für einen Verzicht auf Evolution: Schon ab Sommer 1989 wurde das BMW M3 Cabrio auch mit 215 PS und sogar 239 km/h Höchstgeschwindigkeit angeboten.

Einen optisch deutlich ruhigeren Auftritt pflegte das von 1994 bis 1999 gebaute BMW M3 Cabrio E36. Die zweite Generation wurde vom Reihensechzylinder S50 mit 3,0 Liter Hubraum angetrieben und war mit 286 PS von Anfang an deutlich stärker, hatte aber auch einige zusätzliche Kilogramm auf den Rippen. Ende 1995 wurde der Hubraum des S50 auf 3,2 Liter gesteigert, damit stieg auch die Leistung auf 321 PS und die Fahrleistungen wurden noch besser. War das erste Cabrio mit 786 Einheiten noch ein Exot, wurden von der zweiten Generation bereits 12.114 Exemplare gebaut.

Kurz nach Beginn des neuen Jahrtausends startete auch das BMW M3 Cabrio E46. Im Frühjahr 2001 ging die dritte Generation ins Rennen, angetrieben vom neuen Hochdrehzahl-Reihensechszylinder S54. Mit 343 PS und 365 Newtonmeter Drehmoment war der E46 der bis dato stärkste M3, den Sprint von 0 auf 100 km/h absolvierte er in 5,5 Sekunden. Aus heutiger Sicht markiert das M3 Cabrio E46 auch den Abschied vom Stoffverdeck, dieses wird bei der sechsten Generation aber aller Voraussicht nach ein Comeback feiern.

Für ganz neue Wege in zwei wesentlichen Kategorien steht das ab Sommer 2008 verkaufte BMW M3 Cabrio E93: Das bisher obligatorische Stoffverdeck wird durch ein dreiteiliges Metall-Klappdach ersetzt und unter der Haube kommt erstmals ein Triebwerk mit acht Zylindern in V-Anordnung zum Einsatz. Der Hochdrehzahl-V8 mit dem internen Kürzel S65 leistet 420 PS und genügt, um den offenen M3 je nach Getriebe in 5,1 bis 5,3 Sekunden auf Landstraßentempo zu jagen.

Die fünfte und bisher letzte Generation ist das aktuelle BMW M4 Cabrio F83. Neben dem neuen Namen kommt erneut ein neues Motorkonzept zum Einsatz: Kein offener Mittelklasse-Sportler aus Garching war zuvor mit einem Turbo-Motor unterwegs, doch im seit Herbst 2014 verkauften M4 sorgt der Biturbo-Reihensechszylinder S55 mit 431 PS für Vortrieb. Genau wie sein Vorgänger ist auch das M4 Cabrio F83 mit einem dreiteiligen Metall-Klappdach unterwegs und damit uneingeschränkt ganzjahrestauglich. Seit 2016 können leistungshungrige auch zum Competition Paket greifen und erhalten neben anderen Updates auch eine Leistungssteigerung auf 450 PS. Alle Varianten knacken die Fünf-Sekunden-Marke für den Standardsprint, je nach Motorisierung und Getriebe liegt die Werksangabe zwischen 4,3 und 4,6 Sekunden.

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