USA: BMW Group schließt 2017 mit Plus im Dezember ab

News | 4.01.2018 von 5

Das Gesamtjahr 2017 lieferte für BMW in den USA vergleichsweise wenig Grund zum Feiern, immerhin konnten die Münchner zum Jahresabschluss im Dezember 2017 noch einmal …

Das Gesamtjahr 2017 lieferte für BMW in den USA vergleichsweise wenig Grund zum Feiern, immerhin konnten die Münchner zum Jahresabschluss im Dezember 2017 noch einmal Schwung fürs neue Jahr holen. Im letzten Monat des Jahres kletterte der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent auf 34.253 Einheiten, wobei sowohl die Pkw- als auch die SUV-Modelle zulegen konnten. Mit einem Rückgang um 1,0 Prozent lag MINI praktisch auf Vorjahresniveau, im Vergleich zu den elf Monaten zuvor stellt aber auch der geringe Rückgang ein positives Signal dar. Für die BMW Group USA ergibt sich im Dezember ein Plus von 3,7 Prozent auf 38.864 Einheiten.

Beim Blick auf das Gesamtjahr wird jedoch klar, weshalb BMW Nordamerika lieber auf das Jahr 2018 vorausschaut als sich noch länger mit 2017 zu beschäftigen. Mit 305.685 Einheiten blieb die Kernmarke BMW insgesamt 2,4 Prozent unter dem Vorjahr, bei MINI entsprechen 47.105 verkaufte Fahrzeuge sogar einem Rückgang um 9,5 Prozent. Die große Offensive bei den BMW X-Modellen – 2018 kommen mit X2, X4, X5 und X7 gleich vier völlig neue Modelle – macht Mut, denn die SUV-Modelle waren auch im vergangenen Jahr der Fels in der Absatz-Brandung.

Betrachtet man einzelne Baureihen, fallen gleich mehrere deutliche Rückgänge ins Auge. Von BMW i3, i8, 2er, 3er, 6er, 7er und Z4 wurden mindestens 15 Prozent weniger verkauft als im Vorjahr, was sich aber zu einem relativ großen Teil mit anstehenden Modellpflegen oder sogar Modellwechseln erklären lässt. Auch der Rückgang um 7,9 Prozent im Fall des BMW X3 fällt in diese Kategorie, schließlich ging die neue Generation erst im November an den Start. Zweistellige Zuwächse konnten der BMW 5er, der Mitte des Jahres aufgefrischte 4er und der ungebrochen erfolgreiche BMW X1 erzielen.

Bernhard Kuhnt (President and CEO, BMW of North America): “Wir haben uns im Jahr 2017 kontinuierlich gesteigert und uns im Dezember in eine starke Ausgangsposition für das neue Jahr gebracht. Unsere BMW Modelle bringen völlig neue Kunden zu unseren Händlern, speziell der BMW 5er, die X-Modelle und unsere elektrifizierten Fahrzeuge. 2018 kommt noch viel mehr und die nächste Neuheit – der BMW X2 – feiert schon in weniger als zwei Wochen seine Premiere auf der Detroit Auto Show.”

Etwas besser als für die BMW Group lief das Gesamtjahr 2017 für die deutsche Premium-Konkurrenz. Mercedes verkaufte im Dezember 35.203 Fahrzeuge seiner Kernmarke, zusammen mit den Vans und Smart kommen die Stuttgarter sogar auf 39.416 verkaufte Fahrzeuge. Für das Gesamtjahr kommen die Schwaben auf einen Absatz von 337.246 Einheiten ihrer Kernmarke, die damit einen Rückgang um 0,9 Prozent vermelden muss, aber dennoch klar vor BMW liegt. Gemeinsam mit Smart aber ohne Vans liegt der US-Absatz von Mercedes-Benz Cars bei 340.317 Einheiten, was wiederum deutlich unter dem kombinierten Absatz von BMW und MINI liegt.

Unstrittig auf dem dritten Rang rangiert Audi. Die Ingolstädter konnten sich 2017 im Gegensatz zu ihren Rivalen auch im Gesamtjahr steigern und verkauften insgesamt 226.511 Fahrzeuge – trotz Diesel-Skandal. Angesichts eines Zuwachses von 7,8 Prozent konnte Audi den Rückstand auf BMW und Mercedes zwar verkleinern, in absoluten Zahlen ist die VW-Tochter aber weiterhin klar hinter der deutschen Konkurrenz.

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