BMW-Chef Krüger: In Zukunft 10 Prozent Gewinnmarge bei E-Autos

BMW i3 | 28.10.2017 von 280

Noch wirft der elektrische BMW i3 weniger Gewinn ab als konventionelle Verbrenner. Wenn es nach BMW-Chef Krüger geht, soll sich genau das in Zukunft ändern

Nein, man muss kein Autofan sein, um den Anfang dieser Meldung als offensichtlich abzutun: Der BMW i3 hat eine niedrigere Gewinnmarge als Fahrzeuge aus dem Konzern, die mit einem gewöhnlichen Verbrennungsmotor durch die Lande rollen. Die Gründe dafür sind klar: noch ist die Technik neu und teuer, noch sind die Absatzzahlen deutlich geringer als bei anderen Modellen, noch ist die Carbon-Karosserie des BMW i3 aufwändig und dementsprechend kostspielig in der Produktion.

Das soll sich allerdings schon bald ändern. Anlässlich des 100.000. je gebauten BMW i3 aus dem Werk Leipzig erläuterte BMW-Chef Harald Krüger laut Automobilwoche seine Ziele für die Zukunft. So sei künftig auch in Zeiten der Elektromobilität eine Gewinn-Marge von 10 Prozent gesetzt. Angaben zur aktuellen Gewinnspanne des jüngst überarbeiteten BMW i3 wollte Krüger nicht machen.

Dafür erklärte der oberste Konzern-Manager, wie die Ziele künftig umgesetzt werden sollen: “Das Know-how zu Chemie, zu Batteriezellen, zu Zelltechnologie schreitet ständig weiter, so dass wir da Kosten optimieren können.” Auch die hauseigene Produktion von Elektromotoren sei in dieser Hinsicht von Vorteil.

Bis zum Jahr 2025 will die BMW Group ihr Angebot an Elektroautos deutlich ausbauen und mehr als 25 verschiedene elektrifizierte oder rein elektrische Fahrzeuge anbieten. Bislang machen Elektro-Modelle auch bei BMW nur einen kleinen Teil der Gesamtproduktion aus: von 1,8 Millionen weltweit verkauften Fahrzeugen zwischen Januar und September waren nur 22.200 elektrische BMW i3.

Quelle: Automobilwoche

 

 

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