April 2017: Deutsche Autobauer in Deutschland klar unter Vorjahr

News | 4.05.2017 von 22

Pkw-Neuzulassungen April 2017: BMW und die anderen deutschen Autobauer bleiben auf dem Heimatmarkt Deutschland klar unter dem Niveau des Vorjahres.

Den Auftakt des zweiten Quartals haben sich die deutschen Autobauer auf ihrem Heimatmarkt mit Sicherheit anders vorgestellt: Im April 2017 konnte laut Kraftfahrtbundesamt kein einziger heimischer Autobauer seine Verkaufszahlen aus dem Vorjahr erreichen, stattdessen waren Verluste im zweistelligen Bereich die Regel. Insgesamt schrumpfte der Automarkt Deutschland im letzten Monat um 8,0 Prozent und profitierte dabei noch davon, dass viele ausländische Hersteller deutlich zulegen konnten.

BMW verkaufte im April 2017 insgesamt 20.114 Fahrzeuge und lag damit 14,0 Prozent unter dem Vorjahresmonat, der MINI-Absatz sank um 10,1 Prozent auf 3.954 Einheiten. Beide Marken der BMW Group sind damit noch etwas stärker geschrumpft als der Gesamtmarkt, obwohl im Februar mit der 5er Limousine und dem Countryman wichtige Neuheiten erschienen sind.

Neben BMW mussten auch Audi und Mercedes-Benz im April 2017 einen Rückgang um jeweils rund zehn Proent im Vergleich zum Vorjahresmonat vermelden. Die Ingolstädter kommen laut KBA auf einen Deutschland-Absatz von 26.781 Einheiten (-10,0%) und liegen damit trotz des Rückgangs weiterhin auf einem hohen Niveau.

Noch oberhalb der Verkaufszahlen von BMW und Audi lag im April 2017 Mercedes-Benz. Die Schwaben, die den Platz an der Sonne auf dem Heimatmarkt nur in wenigen Einzelmonaten abgeben, verkauften 27.029 Fahrzeuge ihrer Kernmarke Mercedes (-10,1 Prozent) sowie 2.938 Smart (-22,3 Prozent).

Für die ersten vier Monate des Jahren 2017 ergibt sich die in Deutschland übliche Reihenfolge der drei großen Premium-Marken: Mercedes liegt mit 104.422 verkauften Fahrzeugen an der Spitze und steigerte sich um 4,4 Prozent, knapp dahinter folgt Audi mit 102.252 Einheiten und einem kleinen Rückgang von 2,6 Prozent. BMW konnte den Rückstand auf Audi leicht verkürzen, liegt aber derzeit mit 86.085 Einheiten und einem Rückgang um 0,3 Prozent weiterhin klar auf dem dritten Rang. Auch zusammen mit den 14.234 Neuwagen der Marke MINI liegen die Münchner hinter Audi und Mercedes.

(Grafik & Infos: KBA)

 

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