BMW 8er 2018: Coupé und Cabrio in München unterwegs

BMW 8er, Erlkönige | 29.03.2017 von 7

Tests- und Entwicklung des neuen BMW 8er 2018 schreiten weiter voran, aktuelle Erlkönig-Fotos zeigen Prototypen von Coupé und Cabrio unter anderem in München und auf …

Tests- und Entwicklung des neuen BMW 8er 2018 schreiten weiter voran, aktuelle Erlkönig-Fotos zeigen Prototypen von Coupé und Cabrio unter anderem in München und auf der Nürburgring Nordschleife. Die starke Tarnung an Front und Heck macht das Erkennen von Details schwierig, Proportionen und Dachlinie lassen sich aber bereits ebenso gut erkennen wie die bereits recht seriennah wirkenden Endrohr-Blenden der Abgasanlage.

Schon jetzt sind die lange Motorhaube sowie die flache und elegant in Richtung Heck auslaufende Coupé-Form der Dachlinie unübersehbar. Das Design des BMW 8er 2018 verspricht eine hochwertige Kombination von Prestige und Dynamik, was natürlich auch für das Cabriolet gilt. Wie die aktuellen Fotos zeigen, wirkt die Heckpartie der Stoffdach-Variante dank der durchgehenden Schulterlinie noch länger und eleganter als im Fall des Coupés. Wir gehen dabei nicht davon aus, dass der Erlkönig bereits die finale Form des Stoffdachs zeigt: Das BMW 8er Cabrio dürfte genau wie der aktuelle 6er auf ein Finnen-Verdeck mit senkrecht stehender und separat versenkbarer Heckscheibe setzen.

Das neue BMW 8er Coupé tritt ab 2018 die Nachfolge der zweitürigen 6er-Modelle an und soll dem Namen gemäß eine Liga höher positioniert sein als bisher. Die Münchner reagieren damit auf den beachtlichen Erfolg der zweitürigen Mercedes S-Klasse-Derivate und wollen ihren Luxus-Coupés durch die formale Positionierung oberhalb der 7er-Reihe zusätzliches Prestige verleihen. Auf ein ähnlich breites Portfolio, wo derzeit neben der C- und S- auch die E-Klasse mit eigenständigen Coupés und Cabriolets angeboten wird, verzichtet BMW aber auch zukünftig.

Keine Überraschungen wird es im Bereich der Motorenpalette geben: Im BMW 8er 2018 werden ausschließlich Triebwerke verbaut, die allerhöchsten Ansprüchen genügen und zur exponierten Stellung der Baureihe innerhalb des BMW-Portfolios passen. Selbst im Vergleich zur 7er-Reihe wird der Einstieg daher noch etwas höher erfolgen, Antriebe mit weniger als 300 PS sind nach unserem Kenntnisstand nicht vorgesehen.

Los geht es folglich mit den Sechszylinder-Modellen BMW 840i und 840d. In der Klasse über 400 PS sind der BMW 850i mit V8-Biturbo und möglicherweise auch ein 850d mit Quadturbo-Diesel geplant, für letzteren ist mit Blick auf die zu erwartenden Hauptmärkte in Nordamerika und Asien aber noch keine finale Entscheidung gefallen. Gekrönt wird der BMW 8er 2018 vom extrem sportlich positionierten M6-Nachfolger BMW M8, außerdem wird intensiv über einen besonders prestigeträchtigen und entsprechend hochpreisigen BMW M860i mit V12-Biturbo nachgedacht.

(Fotos: Matski)

7 responses to “BMW 8er 2018: Coupé und Cabrio in München unterwegs”

  1. Chris says:

    Und das 6er Coupé wird dann ersatzlos gestrichen?

    • Mini-Fan says:

      Scheint so:

      “Auf ein ähnlich breites Portfolio, wo derzeit neben der C- und S- auch
      die E-Klasse mit eigenständigen Coupés und Cabriolets angeboten wird,
      verzichtet BMW aber auch zukünftig”

      Gehe mal davon aus, daß BT an der Quelle sitzt, was die neuesten Informationen anbelangt.
      Aber wenigstens bleiben wir von 4-Zylindern verschont, im 8er.
      Hoffentlich auch von einem 830e.

  2. Coyote says:

    Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber es scheint ein wirklich schöner BMW zu werden. Werde ich mir vermutlich nie leisten können aber träumen darf man ja. Für mich ist der aktuelle 6er der schönste BMW im Angebot, vielleicht setzt der 8er noch einen drauf… hoffentlich.

  3. B3ernd says:

    Die Form sieht wirklich stark aus. Scheint ein toller Wagen zu werden.

  4. Sniickers says:

    Der hat je eine Euro 4 Plakette drauf

  5. Kommentator says:

    wenn der neue 8er so wird wie der 6er – dann wird er bei mir nie als 8er durchgehen.
    Ein 8er muss als 8er erkennbar sein.

    Und das heißt:
    – eine wirklich ewig lange Motorhaube
    – der Motor mit den ersten Zylindern gerade nicht unter die vordere Spritzwand geschoben, sondern auch dort gut zugänglich, wie ausnahmsweise auch mal beim alten Z3
    – UND: Klappscheinwerfer !

    Gerade Letzteres bringt dem Fahrer ein extrem erhabenes Gefühl – beim Licht anschalten, und beim “Schlafengehen” – und die Motorhaube wirkt bei aufgeklappten Scheinwerfern dann nochmals deutlich länger aus der Fahrerperspektive.

    … Jedes Mal schon vor dem Motoranlassen und Losfahren das Gefühl zu haben, sich richtig entschieden zu haben – für dieses Non-Plus-Ultra-Auto.
    Zudem helfen die Scheinwerfer beim Kurvenfahren wie auch beim Rangieren.
    Für mich ein MUSS.

    Ebenso das Motoranlassen, nichts heult auf, aber man spürt den ansteigenden Pulsschlag des Autos, wenn beim Einschalten der Zündung die Systeme hochfahren.
    Diese 2 Stufen sind hoch spannend. Jedes Mal.

    Mein Mitleid mit allen 7.400.000.000 minus 30.000, die das Gefühl vermutlich nicht kennen.

  6. Dailybimmer says:

    Eine gewisse Ähnlichkeit zu Austin Martin DB9 ist unverkennbar.

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