Skurt: BMW investiert in Mietwagen-Lieferservice-Startup

Sonstiges | 24.02.2017 von 7

Die Serie von Investitionen der BMW Group in vielversprechende Startups reißt nicht ab. Der nächste Kandidat ist offenbar Skurt, ein in Europa weitestgehend unbekannter Anbieter …

Die Serie von Investitionen der BMW Group in vielversprechende Startups reißt nicht ab. Der nächste Kandidat ist offenbar Skurt, ein in Europa weitestgehend unbekannter Anbieter mit einem für viele Mietwagen-Nutzer spannenden Konzept: Anstatt den Leihwagen an einem bestimmten Ort abholen und schließlich wieder an einer Station des Verleihers zurückbringen zu müssen, übernimmt Skurt die Anlieferung und Abholung des Fahrzeugs und steigert so den Komfort der Mietwagen-Nutzung erheblich.

Derzeit bietet Skurt seine Dienste nur in Los Angeles, San Diego und Miami an, der Ausbau des Angebots auf andere große US-Metropolen soll aber nur eine Frage der Zeit sein. Gegründet wurde das Startup 2015 in L.A., seitdem können User mit Hilfe einer für Apple und Android erhältlichen Smartphone-App ganz bequem einen Leihwagen bestellen und diesen innerhalb einer Stunde an einem von ihnen gewählten Ort übernehmen.

Unklar ist derzeit noch, wie tiefgreifend BMW in das Geschäftsmodell und die Abläufe von Skurt eingreifen will. Theoretisch wäre es denkbar, dass die Münchner Skurt einen gewissen Zugriff auf die Fahrzeugflotten von US-Händlern gewähren und damit die Expansion deutlich erleichtern. Es ist aber keineswegs sicher, dass sich BMW als Investor gegen das Angebot von Fahrzeugen anderer Hersteller sperrt.

In jedem Fall dürfte man das Skurt-Investment von BMW auch bei Audi USA mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Die Ingolstädter haben bereits vor einiger Zeit in eine ähnliche Firma namens Silvercar investiert und bieten damit einen prinzipiell vergleichbaren Service an. Beim Fahrzeug haben Silvercar-Kunden allerdings keine Wahl: Geliefert werden ausschließlich silberne Audi A4.

Die BMW Group hatte im letzten November verkündet, den 500 Millionen Euro BMW i Ventures Fonds gegründet zu haben und mit dem Kapital in aussichtsreiche Startups investieren zu wollen. Die vergleichsweise günstigen Beteiligungen an jungen Unternehmen mit großen Plänen und guten Zukunftsaussichten sollen der BMW Group frühzeitig Einfluss sichern und den Firmen dabei helfen, ihre Ideen schneller in die Realität übertragen zu können.

7 responses to “Skurt: BMW investiert in Mietwagen-Lieferservice-Startup”

  1. M54B25 says:

    Zum BMW Vorstoß – bietet jeder größere Vermieter (bei Sixt weiss ich es definitiv) doch in Deutschland auch schon an – Zustellung und Abholung gegen Aufpreis. Und das demand=1h würde Sixt in deutschen Großstädten auch hinbekommen, als Fahrer können ja die nun eher nicht so stark ausgelasteten Uber-Fahrer eingespannt werden.

    Zu Silver-Car Man(n) mag sich gar nicht vorstellen, was geliefert würde,
    wenn das von Audi unterstützte Start-Up “BlingBling-Car” geheißen
    hätte…

  2. B3ernd says:

    Der Absatzzahlenvergleich wird immer sinnloser. Da werden die Zahlen mit riesigen Flotten künstlich gestärkt und Fahrzeuge in Sixt, drivenow und neuen Fahrzeugdienstleistungen etc. gedrückt. Dazu kommen teils kostenfreie Fahrzeuge für Städte und Kommunen oder sehr günstigen Leasingraten für z.B. dutzende i3.

    • Olüm Digga says:

      mein reden. es wurden in 2016 ca. 4000 BMW i3 an privatkunden ausgeliefert. die ungefähr gleiche menge ist bei drivenow bzw. steht sie sich die reifen auf irgendwelchen autofriedhöfen platt, aber hauptsache premiummarke nummer 1 sein wollen.^^

      • Mini-Fan says:

        Nicht “Reden”. Sondern “Geschwätz”!

        So so, BMW verdient also Geld damit, daß sie Tausende von i3 bei DriveNow und auf Autofriedhöfe abschieben.
        Vielleicht solltest du dich als Controller bei BMW bewerben. Oder biste immer noch bei Audi unter Vertrag, Abteilung Troll, Proll & Prahl?

    • Mini-Fan says:

      Quellen?
      Gibt’s natürlich keine, für diese jedweder Grundlage entbehrenden Behauptungen.

      Die Hersteller leben also davon, daß sie riesige Absatzzahlen künstlich stärken.
      Leben also “vom Drauflegen”.
      Am besten fängst du bei Trump an zu arbeiten. Oder bei Tesla.

  3. Olüm Digga says:

    haben die auch 560 SEC mit unterbodenlicht?

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