Formel E: BMW i und Andretti wollen in Argentinien punkten

Motorsport | 16.02.2017 von 13

Nach mehreren Wochen Pause steuert die Formel E auf ihr drittes Rennen der aktuellen Saison zu. In Buenos Aires wollen BMW i und MS Amlin …

Nach mehreren Wochen Pause steuert die Formel E auf ihr drittes Rennen der aktuellen Saison zu. In Buenos Aires wollen BMW i und MS Amlin Andretti an ihre starke Form aus dem Auftaktrennen anknüpfen und mindestens wieder um die Top-10 kämpfen. Nachdem António Félix da Costa und Robin Frijns im ersten Rennen die Plätze fünf und sechs feiern durften, blieb das Team in Hong Kong ohne Punkte. In Buenos Aires soll nun wieder angegriffen werden, schließlich ist die Strecke nicht nur António Félix da Costa bestens vertraut.

Der Portugiese, der für BMW Motorsport auch in der DTM aktiv war und in diesem Jahr unter anderem das 24 Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife bestreiten wird, holte in Buenos Aires seinen ersten Sieg in der Formel E und hat damit bereits bewiesen, dass er mit den hohen Temperaturen in der argentinischen Metropole gut umgehen kann.

António Félix da Costa: “Buenos Aires war für mich bisher immer ein erfolgreiches Pflaster. Dort habe ich mein erstes Formel E Rennen gewonnen. Im vergangenen Jahr war ich in der Super-Pole dabei und lag im Rennen auf Platz zwei, als mich das Pech erwischte. Wegen der Hitze wird es wohl eines der härtesten Rennen des Jahres – körperlich und mental. Man muss mit der Energie gut haushalten, unter diesen Bedingungen ist das ein entscheidender Faktor. Ich stehe im ständigen Kontakt mit dem Team, um immer zu wissen, ob wir im grünen Bereich unterwegs sind. Der Streckenverlauf dürfte gut zu unserem Antriebsstrang passen, ganz im Gegensatz zur Strecke in Marrakesch. Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, haben wir die Chance, mit beiden Autos zu punkten. Es ist eine tolle Formel E Location. Bisher war es immer ein spannendes Rennen, mit vollen Tribünen, in einer großartigen Stadt. Ich freue mich auf die Rückkehr. Hinter uns liegt eine kleine Winterpause. Mit einem guten Rennen in Buenos Aires könnten wir gleichzeitig die Weichen für die weitere Saison stellen.”

Robin Frijns: “Buenos Aires ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Es ist immer wieder toll, hierher zu kommen. Die Strecke bietet eine der längsten, wenn nicht sogar die längste Gerade im Kalender. Dort erreichen wir hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig ist es aber auch sehr wichtig, die Batterieladung gut einzuteilen, damit wir auf der Gerade genügend Leistung haben. Zudem gibt es auf dem Kurs einige recht technische Abschnitte, die eine große Rolle für die Rundenzeit im Qualifying spielen. Ein Faktor sind auch die Temperaturen. Deshalb müssen wir abwarten, wie sich das Rennen entwickeln wird. Ich denke, dass wir als Team an diesem Wochenende sehr stark sein werden. Wir freuen uns darauf, weitere Punkte zu sammeln.”

13 responses to “Formel E: BMW i und Andretti wollen in Argentinien punkten”

  1. M. Power says:

    Ich finde Formal E sowas von langweilig, für mich ein pseudo-öko-motorsport
    Leider eine Lifestyle Erscheinung bei vielen Autoherstellern, leider auch bei BMW.

    • Quer says:

      Und was ist die Formel1, die ist seit Jahren wahnsinnig spannend.

      • M. Power says:

        Ja die F1 ist nicht viel besser, immerhin noch ein bisschen Motorsound (Staubsauger). Sonst auch nur zum gähnen, ich habe schon ewig kein Rennen mehr geschaut.
        Da sind DTM und div. Langstreckenrennen viel interessanter.

        • Bricko says:

          Leider sind die Zeiten der freisaugenden Motoren vorbei, beim Ferrari V12&Co kriegte man noch Gänsehaut.Damals fliegten noch die Funken im wahrsten Sinne des Wortes ( ab und zu auch die Kolben ), und es gab auch Box-Einlagen zwischen zwei sich duellirenden Protagonisten nach den “einparken” im Kiesbett.
          Heutzutage sind F1 Fahrer nur noch Marionetten ihrer Teams…
          Man schaut sich den Start an … vlt noch 2-3 Runden … und da hat man schon den Endstand … man kann ruhig einschlafen…
          Zurzeit ist viel interessanter MotoGP, wenig Taktik, viel vollgas, und Quereinlagen beim bremsen … Nur der Sound fehlt … Wäre eine Option für BMW, den Know-how hat man …

          • M54B25 says:

            Zu einem möglichen GP-Einstieg von BMW und dem Know-How – Meiner Meinung nach im Prinzip schon – nur nicht bis in die letzte Konsequenz und die ist an der Spitze erforderlich. Durch das stabile Motorenreglement und die Einheitseletronik wäre ein Einstieg sicherleich leicht zu bewerkstelligen, um dann aber an der Spitze zu fahren bedarf es eines extremen Fahrwerk-Know-Hows und das hat BMW nicht. Wenn selbst Yamaha und Honda schon mal in der Saison auf ein Vorjahres-Chassis zurückgehen, weil die Neuentwicklung nicht funktioniert und das nach 15 oder 20 Jahren an der 500er/GP-Spitze ist BMW nicht in den nächsten 5 Jahren in der Lage ernsthaft diesen Vorsprung aufzuholen.

            BMW soll mal den Nachfolger des 6er GT3 vernünftig designen (entweder der neue 4er oder 8er) und die Formel E ernsthaft betreiben, dann sind sie auf zwei Feldern aktiv, wo sie die Nähe zu den Straßenfahrzeugen vorteilhaft darstellen können.

            • Bricko says:

              Ich habe mich schon immer gewundert, warum BMW als renommierter Motorradhersteller, der durchaus auch sportliche Modelle in Portfolio hat, nicht in Königsklasse dabei ist.Das könnte/sollte schon vor Jahren/Jahrzehnten passieren, und da wäre dieses Fahrwerk-Know -How Manko nicht da, das ganze sollte man als Herausforderung nehmen.Zwar ist BMW in verschiedenen Klassen dabei, aber 500/GP ist eben Spitze, und ich stimme völlig zu, über Nacht ginge es nicht.
              Warscheinlich war/ist alles eine Frage des Geldes, aber da flossen auch immense Summen ins F1 Engagement, wieviel hatte man davon ist schwer zu sagen, Image-mäsig war es sicherlich positiv.
              Formel E sehe ich als Technologieerprobung für Großserie, also OK , aber alles irgendwie “steril” …
              Und ich bin absolut pro BMW Engagement in Motorsport, sei es in DTM,GT3,Le Mans …das mit MotoGP war nur so eine Möglichkeit …
              Wie gesagt,alles eine Frage des Geldes.

              • M54B25 says:

                Das Formel 1 Engagement hatte ich bewusst erstmal nicht zum Vergleich herangezogen, da ich mir im Nachhinein immernoch unschlüssig bin, wie ich es persönlich zu bewerten habe.

                Aber hier hat BMW ja genau diesen Einstieg bei einem etablierten Partner versucht, um schnell Erfolg zu haben. Motorentechnisch ware sie von Beginn an mit dabei, immerhin das erste und bisher auch einzige Triebwerk, das im Qualifying-Modus 20.000 U/Min gegangen ist. Leider hat BMW beim Partner erst zu spät gemerkt, dass dort auch schon der Aderlass begonnen hat und keine guten Aerodynamiker mehr an Board waren. Dann das leidige Thema Triebwerk- und Fahrzeugentwicklung an zwei weit entfernten Standorten. Das klappt nicht – Mercedes hat dort 30km zwischen den beiden Werken – geht, RedBull hat jetzt eine eigene Spezialtruppe nach Milton Keys geholt inkl. hochmodernen Stempelprüfstand, da werden nur die Rumpfmotoren geliefert. Honda krepelt in Japan rum und McLaren in England – passt nicht.

                Und irgendwann hat der BMW-Vorstand auch gesehen, das die F1 erstmal nur massiv Geld verbrennt, das dann wiede rin der Entwicklung für Schlüsseltechnologien fehlt (i-Sparte z.B.) und die Reissleine gezogen.

                Was ist dem BMW-Motorsportfan geblieben? S85 und davon abgeleitet S65 in realen Fahrzeugen, seinerzeit der Benchmark und auch bisher schwer erreicht – außer beim Lexus LFA. Gänsehaut-Sound und HDZ-Triebwerke nach der reinsten Lehre – jederzeit auf YT für verklärte Rückblicke einsehbar.

                Und wie Du sagtes – für Geld liese sich das alles wiederholen – nur in der heutigen controlled Gesellschaft, gibt es dafür keinen Rückhalt mehr – Geld zu verbrennen, da ist die Formel E derzeit noch so günstig und das Entwicklungsfeedback beim Antriebsstrang für die I-Sparte unbezahlbar.

        • Quer says:

          Richtig, die langweilige Formel1 habe ich mir schon eine Ewigkeit nicht mehr am TV abgesehen.
          Seit BMW wieder in die DTM eingestiegen ist, habe ich fast jedes Rennen am TV gesehen. Leider hatte ich noch nie Zeit um ein DTM Rennen in Deutschland live zu verfolgen, obwohl mein Cousin leicht über BMW zu Karten kommt.

      • Dailybimmer says:

        Ohne Schumi keine F1.

    • Olüm Digga says:

      die rennfahrer sind eher dazu da um die boxenluder zum quietschen zu bringen, denn die e-motoren liefern ja bekanntlich keinen sound.

      • M54B25 says:

        Na das wäre doch dann für Dich eine Herausfoderung beim Sound zu helfen – vielleicht ein neuer Ansaugtrakt für die Herren Rennfahrer, um in der Formel-E mal die Emotionen steigen zu lassen. Wenn Du das Quietschen nicht magst…

  2. Dailybimmer says:

    Der Formel E fehlt es an allem. Am Motorensound, am Benzingeruch, an der Atmosphäre, am Image. Formel Laaangweilig.

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