Dienstwagen-Psychologie: BMW 3er-Fahrer extrem anspruchsvoll

BMW 3er | 9.02.2017 von 11

Die Ruhr Universität Bochum (RUB) hat sich in einer ausführlichen Studie mit der Psychologie hinter der Dienstwagen-Wahl in Deutschland befasst und dabei einige spannende Unterschiede …

Die Ruhr Universität Bochum (RUB) hat sich in einer ausführlichen Studie mit der Psychologie hinter der Dienstwagen-Wahl in Deutschland befasst und dabei einige spannende Unterschiede zwischen verschiedenen Marken und Baureihen festgestellt. Besonders sticht dabei der BMW 3er hervor, der laut den Ergebnissen der Untersuchung eine Zielgruppe anspricht, die besonders konkrete Vorstellungen hat. In seinem direkten Wettbewerbs-Umfeld liegt der BMW 3er nur in einem von 13 Bereichen zwischen Audi A4 und Mercedes C-Klasse – ansonsten haben seine Fahrer in allen Kategorien die klarsten Anforderungen.

Image, Design, Performance, Faszination, Stolz und Unabhängigkeit: Die höchsten Ansprüche haben in diesen Aspekten stets BMW 3er-Fahrer. Und es gibt noch weitere Auffälligkeiten: Funktionalität, Sicherheit und Gelassenheit sind den Dienstwagen-Fahrern eines Audi A4 oder einer Mercedes C-Klasse deutlich wichtiger, die für BMW 3er-Fahrer besonders bedeutsame Performance des Autos spielt für sie im direkten Vergleich hingegen eine untergeordnete Rolle.

Auffällig ist aus Sicht der RUB-Studienleiter auch, dass es zwischen den Fahrern von BMW 3er und 5er verhältnismäßig wenig Gemeinsamkeiten gibt. Während sich bei Audi A4 und A6 sowie Mercedes C- und E-Klasse viele ähnliche psychologische Wünsche und Anforderungen erkennen lassen, scheinen 3er- und 5er-Fahrer in vielen Dingen anders zu ticken. Daraus folgt aus Sicht der Studie, dass Dienstwagen-Fahrer bei einem beruflichen Aufstieg selten vom 3er auf den 5er wechseln – sie bleiben beim 3er oder wechseln zum Audi A6, denn in dieser Klasse spricht der Ingolstädter die Aspekte Performance und Aggressivität tendenziell besser an.

Klar ist aber auch: Wer in Deutschland welchen Dienstwagen fährt, hängt ganz entscheidend von den entsprechenden Richtlinien seines aktuellen Arbeitgebers ab. Die große Mehrheit der Arbeitnehmer hat dabei nur eingeschränkte Wahlmöglichkeiten und muss zahlreichen Vorgaben folgen, wobei im Kopf auch das Fahrzeug des Chefs eine wichtige Rolle spielt: Fährt der Vorgesetzte ein besonders unauffälliges Auto, scheint die Wahl des vielleicht gewünschten Premium-Fahrzeugs schnell vermessen und wird wieder verworfen.

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