BMW M2 CS 2018: Neue Erlkönig-Fotos vom Top-M2

BMW M2, Erlkönige | 15.12.2016 von 17

Ganz in der Nähe seines Garchinger Elternhauses hat unser Leser Todor den neuen BMW M2 CS auf einer kurzen Ausfahrt erwischt. Die sportliche Evolution des …

Ganz in der Nähe seines Garchinger Elternhauses hat unser Leser Todor den neuen BMW M2 CS auf einer kurzen Ausfahrt erwischt. Die sportliche Evolution des Kompaktsportlers wird derzeit auf den für das Frühjahr 2018 geplanten Marktstart vorbereitet und muss sich dafür nicht nur auf der Nürburgring Nordschleife, sondern auch im Alltag und Stadtverkehr beweisen. Schon 2017 wird der M2 möglicherweise von den kosmetischen Maßnahmen des BMW 2er Facelift profitieren, die Technik bleibt dabei aber unverändert.

Die aktuellen Fotos zeigen einen leicht getarnten Prototyp, der an einigen Stellen mit Tarnfolie vor neugierigen Blicken geschützt ist. Große Änderungen lassen sich hier erwartungsgemäß nicht erkennen, aber beim BMW M2 CS geht es bekanntlich auch eher um eine technische als um eine optische Weiterentwicklung.

BMW-M2-CS-2018-Erlkoenig-Garching-02

Wie wir bereits vor mehreren Monaten berichtet haben, wird der BMW M2 CS eine leicht abgeschwächte Version des Biturbo-Motors S55 erhalten und mit rund 400 PS sowie 500 Newtonmeter Drehmoment an den Start gehen. Der stärkere Reihensechszylinder soll den BMW M2 CS besser für Duelle mit der Kompaktsport-Elite anderer Hersteller rüsten, denn das aktuelle Modell büßt gerade auf längeren Geraden einige Meter ein und sieht daher bei den Rundenzeiten schlechter aus als nötig. Insbesondere der Audi TT RS hat die Messlatte auf den Geraden in den letzten Wochen ein Stück höher gelegt, was eine Reaktion aus Garching beinahe unvermeidlich macht.

Neben der Leistungssteigerung spricht vor allem das Ansprechen für den Biturbo-Motor, der sich in vielerlei Hinsicht vom modifizierten Großserien-Motor des aktuellen Modells unterscheidet und daher spürbar spontaner auf Gaspedal-Befehle reagieren kann. Natürlich wird die intensive Modellpflege samt Namensänderung auch genutzt, um an den übrigen Stellschrauben für mehr Performance zu drehen. So erhält nicht nur das Fahrwerk des BMW M2 CS weiteren Feinschliff und orientiert sich am Competition Paket der großen Brüder, auch die Carbon-Kardanwelle von M3 und M4 soll künftig verbaut werden.

Für ein Carbon-Dach müssen M2-Kunden aber auch zukünftig auf Tuning-Angebote zurückgreifen, ab Werk bleibt diese Lösung auch aus Rücksicht auf den angepeilten Preis den größeren M-Modellen vorbehalten. Der bisherige M2 wird durch den BMW M2 CS abgelöst, anders als im Fall des zusätzlich angebotenen M4 GTS handelt es sich also nicht um ein Sondermodell oder eine Performance-Variante. Weitere Details zur Technik des kommenden Kompaktsportlers dürften in den nächsten Monaten nach und nach bekannt werden.

(Fotos: Todor Todorov)

17 responses to “BMW M2 CS 2018: Neue Erlkönig-Fotos vom Top-M2”

  1. Dailybimmer says:

    Der TT RS fährt mit Quattroantrieb, der M2 mit Heckantrieb. Da ist es nicht verwunderlich das der TT RS auf der Geraden bei identischer Leistung dem M2 einige Meter davon zieht. Also muss da eine Lösung her, ähnlich wie beim kommenden M5, wo er sich per Knopfdruck auf Allrad schalten lässt.

    • El Barto says:

      Ich hätte eigentlich auch eher gedacht, dass der M2 die Sekunden weniger auf der Geraden liegenlässt, sondern beispielsweise beim Herausbeschleunigen aus engeren Kurven oder allgemein schlechteren Gripverhältnissen. Aber einen (zuschaltbaren) AWD würde ich beim M2 oder auch eine Klasse höher nicht gut finden. Beim M5 passt Allrad imho, da würde mich auch ein permanenter AWD nicht stören.

      • Dailybimmer says:

        Du meinst die Zeit wäre nicht reif dafür?

        • El Barto says:

          Für AWD im M2? Hmm, nach meinem Empfinden eher nicht. Ein “Markenzeichen” von BMW war immer der RWD. Und das sollte erst recht für die M GmbH und ihre Fahrzeuge gelten. Die Verwendung von Allrad in Verbindung mit einem M SUV war (neben der Einführung von Turbomotoren) schon eine heftige Zäsur, bei der die gusseisernen Fans vermutlich ähnliche Schluckbeschwerden bekam, wie die Elfer-Fans bei Einführung der Wasserkühlung.

          Aber der Markt macht die Musik und offenbar wird ja nach derartigen Fahrzeugen verlangt. Rein vom Vernunftgedanken her ist es ja auch nicht ganz unlogisch, so viel Power mit allen vier Rädern auf die Straße zu bringen. Daher habe ich mit AWD beim M5, der ja eher Business-Power-Limo ist, auch nicht so die Schmerzen. Allerdings sollte man dann auch konsequent sein und zu dem xDrive-Konzept stehen, meinetwegen auch mit voll variabler Kraftverteilung zwischen den Achsen. Aber dieses manuelle Zuschalten soll es irgendwie allen Fraktionen recht machen. Wahrscheinlich wird eh durch eine Software ausgewertet, wie oft der M5 im xDrive-Modus unterwegs ist und…oh Wunder… es wird sich herausstellen, dass 90% der Fahrzeuge in 90% der Haltedauer des Erstbesitzers im Allradbetrieb unterwegs sind. Und der darauf folgende M5 wird dann ein permanentes System ohne Abschaltmöglichkeit haben.

          Aber um auf den Kern der Frage zurück zu kommen:
          Der M2 ist derzeit DER M schlechthin: kompakt, relativ leicht, stark. Diese letzte M-Bastion (schließt man mal M3/M4 aus) sollte nicht auch durch AWD verwässert werden. Doch meine Meinung zählt eigentlich nicht, ich bin auf absehbare Zeit kein M-Kunde 😉

          • Olüm Digga says:

            Die M GmbH hat traditionell traktionsprobleme, da werden die paar extra-PS auch nicht groß helfen. beim TT RS kann man mittlerweile auch von einem in kurven starken auto reden. der M2 ist kaum leichter als der M4, das wäre eher ein punkt, wo man ansetzen sollte.

            • manuelf says:

              Ja – im Vergleich mit Allradsystemen hat man natürlich generell ein Traktionsproblem mit RWD. Die Frage ist, wie relevant ist dieses Problem und wird es durch bekannte Vorteile des RWD überkompensiert.
              Wenn Du Technikern zuhörst, dann war der M5F10 einfach der Punkt, wo das Verhältnis zu Ungunsten des RWD gekippt ist. Gerade noch zusätzlich in der Verbindung, dass der M5 von allen Ms den größten Anspruch hat ein Daily-Driver zu sein – auch bei widrigen Reibwerten…. gut sichtbar an den ganzen Competition und 30-Jahre Edition Modelle, die ihre zusätzliche Leistung/Drehmoment eigtl. nur noch in Rauch verwandelt haben.
              Mit Reifendimensionen von 295er an der Hinterachse bist Du für eine Alltagslimo auch einfach am Ende der Fahnenstange angekommen.
              Da sind M2/M3/M4 momentan noch nicht. Denen fehlen zum S63TÜ so um die 200Nm.
              Drifteinlagen passen zu denen darüberhinaus auch besser als bei einem 2to. M5 😉

              Weil Du den TTRS ansprichst: Tolles Gerät! Nochmal deutlich besser als der Vorgänger! Hatte sogar erwartet, dass er den M2 “zerstört”. Lies dir mal den M2/TTRS Vergleichstest der Sportscars auf dem Sachsenring durch. Der M2 gewinnt den Test. Auf der Rennstrecke ist der RS nur eine Zehntel schneller. Obwohl bei nur 5 Grad Temp. er seinen Traktionsvorteil noch mehr ausspielen kann. Noch dazu ist er längsdynamisch viel stärker als der M2. 30 PS mehr und leichter!
              Vom Handling, Kurvenagilität ist der M2 aber dem unbestreitbar stark verbesserten RS deutlich überlegen.
              Deshalb wird eine Leistungssteigerung mittels S55 auf dann auch 400+PS und leichte Optimierung dazu führen, dass der M2 den TTRS schlägt.

              • Dailybimmer says:

                Der M2 ist abgesehen davon auch eindeutig das schönere Auto und vor allen Dingen bereitet er mehr Fahrfreude getreu dem Marken Slogan Freunde am Fahren.

                • manuelf says:

                  Ok. Wir sind hier bei bimmertoday. Da darfst du das m.M.n auch sagen! 😉
                  Ersteres ist Geschmacksfrage (obwohl ich ganz deiner Meinung bin)
                  Bei zweiterem muss man aber fairerweise sagen, dass jeder der nicht ausgesprochen viel Skill bzgl. Fahrzeugbeherrschung hat, mit dem TTRS schneller ist (Landstraße/Track).
                  (Ich halte mich nicht für so einen schlechten Fahrer, hatte aber Vergleiche mit meinem M3E92 gegen den alten TTRS… ;))
                  Aber am Ende fahren wir ja nur for fun und gewinnen nix, wenn wir wo ne Sekunde schneller sind…

              • Mini-Fan says:

                Ich denke, daß der S55 über kurz oder lang aus Kostengründen durch einen weiterentwickelten Motor auf B58-Basis ersetzt werden wird.

            • Mini-Fan says:

              Extra-PS helfen selten bei Traktionsproblemen. Außer man möchte sie verstärken.
              Kann mich nicht erinnern, daß in 30 Jahren M3 oder M5 deren Fahrer über Probleme klagten.

              War es nicht vielmehr so, daß Audi mit seinen frontlastigen Frontantriebsfahrzeugen den ‘quattro’ erfinden mußte, weil diese im Vergleich zu den hinterachsangetriebenen BMW, Mercedes und Porsche bei der Traktion chancenlos waren?
              Bei 170 PS war mit dem ‘Audi 100 turbo’ Ende der Fahnenstange beim Frontantrieb. Weil dieser beim Versuch, zu beschleunigen, mit seinen Fronthufen hilfslos in der Luft scharrte! Richtig, das war dieses Auto, mit dem der Volksschuldirektor erstmals mit 230 km/h durch die Bundesrepublik fahren durfte, mit Clopapierrolle und Wackeldackel auf der Hutablage.

              Nicht die anderen brauchten Allrad, sondern Audi.

              Und noch heute bekommt Audi eine Achslastverteilung von 50 zu 50% nicht hin.

              600 PS allerdings bekommen Sie aber weder mit Front- noch mit einem echten Heckantrieb (damit noch am ehesten!) ordentlich auf die Straße. Da sind einfach physikalisch Grenzen gesetzt.

        • Mini-Fan says:

          Die Zeit ist jedenfalls nicht reif dafür, daß ein M2 in der Herstellung so teuer wie ein M3/ M4 wird. Wo soll dann noch die Kaufpreisdifferenz her kommen? Das frage ich mich heute schon.

          • Dailybimmer says:

            Wenn es die Konkurrenz kann siehe Amg 45 und Audi TT RS bzw A3 RS, dann kann es auch Bmw. Ein Aufpreis von ca 2500 Euro für Xdrive wäre doch zu verkraften. Der Einstiegspreis für M3/M4 beginnt doch auch bei knapp 80.000 Euro.

            • Mini-Fan says:

              Da hast Du natürlich recht. Die machen den Kohl auch nicht fett.
              Aber der M2 hat ja schon das aufwendige, breitere Fahrwerk des M4. Dessen Fahrer fragt sich irgendwann, wo sein “Mehrwert” steckt.

            • Mini-Fan says:

              Heißt RS “Rennsemmel”?
              Las ich mal auf einem aufgemotzten Trabi.

              Aber ich muss Dir entgegnen: Nein, BMW kann es nicht, so ” billig” produzieren wie Audi: VW-Großserientechnik teuer verpacken, Audi-Preisschild draufpappen. Nein, die müssen halt einen teuren BMW-Motor einbauen.
              Ob es allerdings irgendwann vom Markt akzeptiert werden wird, wenn BMW durch Einbau eines weiter ausgequetschten B48-Motors aus dem M2 eine Rennsemmel à la A45 macht – SEHR fraglich!

  2. M. Power says:

    Ist das tatsächlich der M2 CS ? Ich habe da meine Zweifel, weil man keine Unterschiede zum M2 sehen kann. Auch die Sitze sind die gleichen.
    Könnte ja auch nur ein Facelift sein, oder ?

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