BMW i 2.0: Ulrich Kranz übergibt das Steuer an Robert Irlinger

BMW i | 15.12.2016 von 7

Die technologische Speerspitze der BMW Group steht ab 2017 unter einem neuen Leiter: Robert Irlinger übernimmt die Führung von BMW i zum 1. Januar und …

Die technologische Speerspitze der BMW Group steht ab 2017 unter einem neuen Leiter: Robert Irlinger übernimmt die Führung von BMW i zum 1. Januar und löst damit Ulrich Kranz ab, der seit den Anfängen von Project i im Jahr 2007 für die inzwischen längst erfolgreich etablierte Submarke verantwortlich war. Im Rahmen des Project i wurden in den vergangenen Jahren die Grundlagen dafür gelegt, dass BMW i und iPerformance im kommenden Jahr mehr als 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride verkaufen können.

Nach dem Marktstart der beiden Innovationsträger und Aushängeschilder BMW i3 und i8 wurden die gewonnenen Erfahrungen für neue Varianten auf Basis klassischer Baureihen genutzt. Schon heute gibt es 2er, 3er, 5er, 7er, X1 und X5 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, in wenigen Jahren dürfte ausnahmslos alle Baureihen auch mit elektrifiziertem Antriebsstrang erhältlich sein.

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Unter der Führung von Robert Irlinger soll die Transformation zu BMW i 2.0 gelingen, dazu gehören neben der Fahrzeugentwicklung auch die Verschmelzung der Elektromobilität mit autonomem und vollvernetztem Fahren. Das Ergebnis sind aus heutiger Sicht futuristische Mobilitätskonzepte, die aber in wenigen Jahren Realität werden sollen – schließlich klang ein Auto wie der BMW i3 im Jahr 2007 auch noch nach Zukunftsmusik. Das neue große Ziel ist der BMW iNext, der 2021 mit batterieelektrischem Antrieb und der Fähigkeit zum vollständig autonomem Fahren das nächste dicke Ausrufezeichen setzen soll.

Harald Krüger (Vorstandsvorsitzender der BMW Group): “Wie kaum ein anderer hat Ulrich Kranz diesen Aufbruch und die entscheidende Neuausrichtung unseres Unternehmens geprägt. Er ist nicht nur Treiber der Zukunftsthemen, sondern hat unsere Visionen auch in die Tat umgesetzt.”

Ulrich Kranz: “Trotz meines Alters bin ich im Herzen durchaus ein Digital Native. Doch auch in der nächsten Generation – dem project i 2.0 – sollte jemand die Vision von den ersten Ideen bis zur Markteinführung in die Tat umsetzen können.”

Klaus Fröhlich (Entwicklungsvorstand der BMW Group): “Ich freue mich, dass mit Robert Irlinger ein Vollblutingenieur die Leitung von project i 2.0 übernimmt, der Offenheit und Neugierde für neue Technologien mit hoher Umsetzungskompetenz verbindet. Er verkörpert deshalb hervorragend unsere Haltung: act like a Start-up, deliver like a Grown-up.”

7 responses to “BMW i 2.0: Ulrich Kranz übergibt das Steuer an Robert Irlinger”

  1. Dariama says:

    Was passiert dann eig mit Herrn Kranz?
    Rente oder Zwangsversetzung?

    • M54B25 says:

      Ulrich Kranz ist 58 Jahre, da dürften noch 2 Jahre Übergabe und Weitergabe des Expertenwissens anstehen und dann die Rente.

      Es macht schon Sinn so eine wichtige Strategie personell so zu übergeben, dass dann nicht einfach eine Rente dazwischen kommt und keiner direkt in der Lage ist das Steuer zu übernehmen.

  2. Hano says:

    Und wann kommt ein neues i Model?

    • Quer says:

      Diese Frage beschäftigt mich auch seit einer geraumer Zeit, laut einschlägigen Zeitungen soll der i5 2021 mit eine Reichweite von 750km und mit autonomen Fahren vorgestellt werden.
      Ehrlich gesagt mit währe ein rein elektrischer 3er lieber, der auch geplant ist.

      http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-i5-inext-2021-elektro-autonom-fahren-752641.html/amp/?client=safari

      • M54B25 says:

        Es sollte lieber ein Auto mit 500km realer Reichweite bei -10 oder +32Grad sein als diese Fabelwerte von 750km. Bei angenommen 15kWh die ein heutiger i3 oder E-Golf auf 100km brauchen, wäre das ca. 115kWh die an NETTO Batteriekapazität rumgeschleppt werden müsste also Brutto 140kWh wegen der Verteilung der Zellkapazität, um auf die Lebenszeit zu kommen. Das sind nach aktuellen Maßstäben 700 bis 800kg Batterien die dann bei der Größe auch nich gekühlt werden müssen.

        Da muss also alleine beim Thema Batterien ein Verbesserungsfaktor 2 bei Gewichts oder Speicherkapazität her, um das zu erreichen. Und das in ca. 4 Jahren, da der Wagen ja auch für die Test und den Bau 2019 finalisiert werden muss, um 2021 auf den Markt zu kommen.

      • Aloys Haydn says:

        Der i3 wurde doch bei Minusgraden getestet und kam erstaunliche 73 km weit. Respekt

  3. […] Mobilitätskonzepten realisieren. Der BMW iNext sei dabei ab 2021 der logische Neuanfang. bimmertoday.de, […]

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