BMW: US-Absatz im Oktober 2016 deutlich unter Vorjahr

News | 2.11.2016 von 4

Die USA und der dortige Automarkt bleiben das Sorgenkind der BMW Group. Auch im Oktober 2016 lagen die Verkaufszahlen der Münchner auf dem einst größten …

Die USA und der dortige Automarkt bleiben das Sorgenkind der BMW Group. Auch im Oktober 2016 lagen die Verkaufszahlen der Münchner auf dem einst größten Einzelmarkt des Autobauers deutlich unter dem Wert des Vorjahres, 24.017 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einem Rückgang um beachtliche 18,4 Prozent und machen klar, wie schwer das Premium-Geschäft in Nordamerika derzeit ist. Beim Blick auf die einzelnen Baureihen wird deutlich, dass sich der schrumpfende Absatz nicht an Problemen einzelner Baureihen festmachen lässt. Nur wenige Baureihen liegen zum Auftakt des vierten Quartals im Plus, darunter der 7er und das weiterhin sehr gefragte Kompakt-SUV X1.

Besser lief es für MINI, aber mit 3.954 Einheiten lagen auch die Briten unter dem Vorjahresmonat. Bei MINI sorgt vor allem der neue Clubman dafür, dass die Zahlen insgesamt besser ausfallen als es die Entwicklung der übrigen Modelle vermuten ließe. Gemeinsam kommen BMW und MINI im Oktober 2016 auf einen US-Absatz von 27.971 Fahrzeugen und liegen damit 16,6 Prozent unter dem gleichen Monat des Vorjahrs.

BMW-Group-Absatz-USA-Oktober-2016-Verkaufszahlen

Nicht ganz auf dem Niveau des Vorjahres bewegt sich der Mercedes-Absatz im Oktober 2016. Die Schwaben kamen exklusive Sprinter und Smart auf 28.659 Einheiten und lagen damit 1,0 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Kleinstwagen der Marke Smart fanden 418 Käufer (-42,0 Prozent). Zusammen mit dem Sprinter, der in den USA als Van gezählt wird, liegen die Daimler-Verkaufszahlen bei 31.801 Einheiten und somit 2,1 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Audi konnte sich im Oktober 2016 ebenfalls dem Markt-Trend entziehen und verkaufte 17.721 Fahrzeuge auf dem US-Markt. Das entspricht zwar nur  einer Steigerung um 0,1 Prozent, genügt aber zum Aufstellen des 70. Rekord-Monats in Folge für die Ingolstädter.

Für die ersten zehn Monate 2016 ergeben sich bei der Kernmarke BMW 254.150 verkaufte Fahrzeuge und ein Rückgang um 9,0 Prozent, dem kann Mercedes-Benz im bereits vorentschiedenen Kampf um die amerikanische Premium-Marktführerschaft 277.863 Einheiten (-0,4%) entgegensetzen. Betrachtet man auch MINI, Smart und Sprinter, liegt die BMW Group mit 297.015 Einheiten ebenfalls hinter den inzwischen 310.205 verkauften Fahrzeugen des Daimler-Konzerns zurück. Audi USA konnte bisher 169.900 Fahrzeuge verkaufen und liegt damit 2,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

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