231 PS im F54: MINI John Cooper Works Clubman ALL4

MINI | 20.09.2016 von 2

Rund ein Jahr nach dem Marktstart wird der neue MINI Clubman F54 zum John Cooper Works mit 231 PS aufgerüstet. Genau wie seine kleineren Brüder …

Rund ein Jahr nach dem Marktstart wird der neue MINI Clubman F54 zum John Cooper Works mit 231 PS aufgerüstet. Genau wie seine kleineren Brüder nutzt auch der erste Sechstürer mit dem JCW-Label den BMW-Vierzylinder B48, der mit 2,0 Liter Hubraum und Turbo-Aufladung optimal für Duelle im Segment der Kompaktsportler gerüstet ist. Als wichtigster Gegner fällt dabei der VW Golf GTI ins Auge, denn der Wolfsburger ist nicht nur bis auf wenige Millimeter ähnlich groß, er ist mit wahlweise 220 oder 230 PS auch in der gleichen Leistungsregion unterwegs.

Doch während der Golf GTI seine Kraft ausschließlich an die Vorderräder schickt, geht der MINI John Cooper Works Clubman 2017 mit serienmäßigem Allradantrieb ALL4 an den Start. Die zusätzliche Traktion hilft vor allem bei der Beschleunigung aus dem Stand und ermöglicht es dem Kompaktsportler aus Oxford, in nur 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 238 km/h ebenfalls in einem Bereich, der auch deutschen Kunden nur extrem selten zu niedrig angesiedelt sein dürfte.

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Hinsichtlich des Getriebes haben die Kunden des MINI John Cooper Works Clubman die Wahl zwischen manueller 6-Gang-Box und einer Achtgang-Automatik, beide Varianten liefern zumindest in den Standarddisziplinen identische Fahrleistungen. Beim Verbrauch profitiert die Automatik von ihrem tendenziell niedrigeren Drehzahlniveau und unterbietet das manuelle Getriebe um etwas mehr als einen halben Liter, die Fähigkeit zum Spritsparen bei einem Normverbrauch von 6,8 Liter auf 100 Kilometer dürfte aber nur selten der Hauptgrund zum Kauf des 231 PS starken Topmodells sein.

Bei Zwischensprints sorgt das maximale Drehmoment von 350 Newtonmeter für souveränen Durchzug. Und weil es in einem breiten Fenster zwischen 1.450 und 4.500 U/min zur Verfügung steht, haben es sowohl Fahrer mit manuellem Getriebe als auch die Steuerung der Achtgang-Automatik leicht, einen passenden Gang zu finden.

Genau wie die kleineren John Cooper Works-Modelle der aktuellen MINI-Generation setzt auch der Clubman auf ein markantes Äußeres, vor allem die auf den ersten Fotos gezeigte Kombination von Rebel Green mit roten Dekor-Streifen garantiert JCW-Fahrern viel Aufmerksamkeit. Schon ab Werk steht der Kompaktsportler auf rundum mit 225er-Reifen bezogenen 18-Zoll-Felgen, gegen Aufpreis sind auch 19 Zoll große Leichtmetallräder erhältlich. Auch dank des Sportfahrwerks kommen beide Felgen gut zur Geltung, dahinter können geübte Augen eine Bremsanlage von Brembo erkennen.

In Deutschland werden die ersten Kunden ihren MINI John Cooper Works Clubman noch im Dezember in Empfang nehmen dürfen, für die meisten Kunden dürfte der Verkaufsstart mit Anfang 2017 aber realistischer terminiert sein. Die Preise beginnen hierzulande bei 35.800 Euro – das sind selbstbewusste 5.000 Euro mehr, als Volkswagen für den nur 1 PS schwächeren VW Golf GTI ‘Performance’ mit Frontantrieb aufruft.

2 responses to “231 PS im F54: MINI John Cooper Works Clubman ALL4”

  1. Tigerfox says:

    Das hat doch echt nichts mehr mit Mini zu tun. Der aktuelle ist in allen Karosserieformen fetter und häßlicher als der Vorgänger und im Clubman ganz besonders durch die vertikalen Heckleuchten.

    Vorher war der Mini ein hochwertiger, auf die Spitze getriebener Kleinwagen mit Kompaktklasse-Technik (Mehrlenkerhinterachse, 2l-Diesel), aber er war immernoch ein Kleinwagen (auch als JCW mit 211PS aus 1,6l reihte er sich ja nur zu Peugeot 208, DS3 Racing und Opel Corsa OPC ein).

    Den Clubman fand ich schon immer komisch und natürlich sind zwei ordentliche Türen hinten nützlicher als diese Mini-Selbstmördertüren des Vorgängers, aber er sieht nun insgesamt aus wie ein Kompaktklassewagen, der versucht, kleiner und leichter auszusehen als er ist. Das man nun nur die Wahl zwischen der 1,5l-Möhre (die es nichtmal mit einer für den Hubraum knackigen Leistun gibt!) und dem ausgewachsenen 2l-Motor hat (der als 192PS-Version unterfordert ist), verstärkt das Bild nur.

    Wenn man nicht gerade auf das extravagante (aber eben nicht mehr hübsche) äußere des Mini steht, dann ist ein Golf (GTI) o.ä. für das gleiche Geld das bessere Auto.

    • McIntyre's (un)official page says:

      Ich finde Mini ist seit der Übernahme durch BMW tot. Man vergleiche den Mini von Mr Bean mit den heutigen.

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