BMW 5er G30 wird in Dingolfing und bei Magna in Graz gebaut

BMW 5er | 16.09.2016 von 1
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Noch werden die letzten Exemplare der sechsten Generation gebaut, aber der neue BMW 5er G30 steht bereits in den Startlöchern. Nun hat BMW auch offiziell …

Noch werden die letzten Exemplare der sechsten Generation gebaut, aber der neue BMW 5er G30 steht bereits in den Startlöchern. Nun hat BMW auch offiziell bestätigt, was unsere Leser ohnehin schon lange wissen: Die siebte Generation der 5er-Reihe wird nicht nur in Dingolfing, sondern auch bei Magna Steyr in Graz gebaut. Durch die zusätzliche Produktion in Österreich kann BMW einerseits insgesamt höhere Stückzahlen fertigen, andererseits aber auch flexibler auf bestimmte Nachfrage-Szenarien reagieren.

In München geht man davon aus, dass auch der neue BMW 5er G30 wieder weltweiter Marktführer seiner Klasse sein wird. Die aktuelle Generation F10 hatte diesen Status in allen vollständigen Produktionsjahren inne, konkret also von 2010 bis einschließlich 2015. Nur im laufenden Jahr dürfte sich der Spitzenplatz nicht verteidigen lassen, weil die neu aufgelegte E-Klasse von den Kunden gut angenommen wird und gegen den im Herbst seines Lebenszyklus befindlichen F10 antritt. Ab Anfang 2017 soll der BMW 5er G30 die Reihenfolge wieder in die bei BMW bevorzugte Ordnung bringen.

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Um die siebte Generation der BMW 5er-Reihe gemäß aller Vorgaben fertigen zu können, hat die BMW Group auch kräftig in den Standort Dingolfing investiert. Mehrere hundert Millionen Euro flossen unter anderem in einen neuen Karosseriebau, der sich im Westen des Werksgeländes befindet. Aufgenommen wird die Produktion des 5er G30 noch in diesem Jahr, der Marktstart erfolgt aber erst im Februar 2017.

Oliver Zipse (Vorstand der BMW AG für Produktion): “Dingolfing bleibt damit unser Kompetenzzentrum für die Fertigung der oberen BMW Baureihen. Die hohe Flexibilität innerhalb unseres weltweiten Produktionsnetzwerks und die bewährte Zusammenarbeit mit unserem Partner Magna Steyr gibt uns die Möglichkeit, agil auf die zu erwartende hohe Kundennachfrage nach der weltweit erfolgreichsten Business-Limousine zu reagieren.”

Josef Kerscher (Werkleiter BMW Dingolfing): “Mit den Modellvergabe-Entscheidungen für 3er und 4er Varianten haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit bewiesen und uns auch unabhängiger von den Lebenszyklen der großen Baureihen gemacht. Wir sind deshalb froh, mit Magna Steyr einen sehr professionellen Partner bei der Fertigung dieses Erfolgsmodells zu haben, der von unserer langjährigen Erfahrung in der Produktion der BMW 5er Reihe profitieren wird. Wir Dingolfinger werden mit dem Werk in Graz eng zusammenarbeiten.”

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