MINI Countryman 2017: Premiere auf der L.A. Auto Show 2016

MINI | 13.09.2016 von 1
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Schon vor ein paar Wochen berichteten wir, dass der neue MINI Countryman F60 auf der L.A. Auto Show 2016 seine Weltpremiere feiern wird. Nun gibt …

Schon vor ein paar Wochen berichteten wir, dass der neue MINI Countryman F60 auf der L.A. Auto Show 2016 seine Weltpremiere feiern wird. Nun gibt es gewissermaßen die offizielle Bestätigung, denn in einer Email kündigen die Veranstalter der Messe insgesamt 20 Weltpremieren verschiedener Marken an – darunter auch MINI. Dass es sich dabei um die zweite Generation des kompakten Offroaders handelt, liegt auf der Hand.

Die Premiere in Los Angeles macht für den MINI Countryman auch deshalb Sinn, weil der US-Markt längst zum wichtigsten Einzelmarkt der Engländer aufgestiegen ist. Der vor sechs Jahren eingeführte Countryman hat an diesem Aufstieg großen Anteil, schließlich entsprach er als erstes Auto der Marke den Vorstellungen vieler amerikanischer Familien. So hat der Countryman Kunden in die Autohäuser gelockt, die sonst nie bei MINI gelandet wären – und die dann nicht selten festgestellt haben, dass auch die kleineren Modelle der Marke ihre Berechtigung und ihren ganz eigenen Reiz haben.

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Bereits vor dem Debüt in der zweiten November-Hälfte hat der MINI Countryman 2017 einen Großteil seiner Tarnung abgelegt und lässt kaum noch eine Frage zum Design unbeantwortet. Dem grundlegenden Charakter der ersten Generation bleiben die Briten dabei treu, auch wenn sich die den Countryman umgebende Modellpalette in den letzten Jahren deutlich gewandelt hat: Mit dem Fünftürer und vor allem dem Clubman gibt es plötzlich gleich zwei Alternativen, die mit einem verbesserten Alltagsnutzen Herz und Verstand einer großen Zielgruppe ansprechen wollen.

Als einziges SUV der Marke genießt der MINI Countryman F60 dennoch eine Sonderrolle, schließlich verkörpert er noch mehr Lust auf Abenteuer und verspricht, sich auch abseits asphaltierter Straßen nicht von jedem Hindernis aufhalten zu lassen. Der Allradantrieb ALL4 wird dabei jedoch nur eine Option sein, viele Kunden werden auch den neuen Countryman mit Frontantrieb bestellen.

Die technische Basis für den MINI Countryman liefert die BMW UKL-Architektur, auf der auch alle übrigen aktuellen MINI-Modelle basieren. Genau wie der Clubman nutzt auch der Countryman die für größere Fahrzeuge entwickelte und Allrad-fähige Variante UKL2. Konventionelle Antriebsstränge mit Drei- und Vierzylinder-Motoren sind ebenso beschlossene Sache wie ein Plug-in-Hybrid, letzterer dürfte aber erst etwas später im kommenden Jahr seinen Marktstart feiern.

(Erlkönig-Fotos: Phocarmedia & Motor.es)

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