MINI Clubman Werbung 2016: Kombi aus nützlich und will ich

MINI, Videos | 31.08.2016 von 9

Ende letzten Jahres feierte der MINI Clubman F54 seinen Marktstart und hat der britischen Marke den Weg in die Kompaktklasse geebnet. Der Sechstürer mit den …

Ende letzten Jahres feierte der MINI Clubman F54 seinen Marktstart und hat der britischen Marke den Weg in die Kompaktklasse geebnet. Der Sechstürer mit den Abmessungen eines VW Golf ist im Vergleich zu den typischen Kleinwagen aus Oxford äußerst geräumig und soll so viele Kunden davon abhalten, die Marke mit steigendem Platzbedarf früher oder später verlassen zu müssen.

Im Sommer 2016 macht MINI mit einer neuen Werbe-Kampagne erneut auf das jüngste Mitglied der Modellpalette aufmerksam und rückt dabei erwartungsgemäß die praktischen Qualitäten in den Vordergrund. Der MINI Clubman F54 wird als Kombi(nation) aus “nützlich” und “will ich” dargestellt, weil er neben dem sympathischen Markenimage und dem unverwechselbaren Design auch bis zu 1.250 Liter Stauraum bietet – nur 20 Liter weniger als der Klassenprimus VW Golf.

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Im neuen TV-Spot zur Clubman-Kampagne 2016 steht Albrecht von Alvensleben vom Berliner Möbellabel Bullenberg im Fokus, denn auch er schätzt die Kombination von praktischen Qualitäten im Alltag mit formschönem Design. In einem anderen Clip ist die neuseeländische Indie Rock Band “No Wyld” zu sehen, die in ihren Songs ebenfalls handwerkliches Geschick und Liebe zum Detail vereinen will.

Ulrike von Mirbach (Leiterin Marketing MINI Deutschland): “Bullenberg und No Wyld, zwei Protagonisten aus zwei unterschiedlichen Welten, die dennoch eins vereint: Sie kombinieren ihre Leidenschaft für das Schöne und die Ästhetik mit ihrem Sinn für das Praktische und schaffen damit Außergewöhnliches. Dafür steht auch der MINI Clubman: für die Kombination aus Design und Funktionalität gepaart mit dem typischen MINI Spirit.”

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

9 responses to “MINI Clubman Werbung 2016: Kombi aus nützlich und will ich”

  1. Fabi says:

    Hmmm geht es nur mir so, oder hat BMW bei der “Marke” MINI übertrieben?
    Meine positive Einstellung, Begehrlichkeit, den MINI cool finden, alles verschwunden?

    Finde BMW hat MINI zu sehr überfrachtet, zu sehr ausgepresst, teilweise waren die Aktionen/Aufmachungen zu schrill und zu bunt! Wo ist die coole/witzige Werbung geblieben?

    Früher hatten auch der Porsche Fahrer gerne mal den MINI als Zweitwagen, heute finde ich spricht MINI mehr den je Frauen und homosexuelle Männer an (bitte nicht falsch verstehen – meine ich nicht diskriminierend – ich nehme das so wahr).

    Oder bin ich seit der ersten Generation selber einfach nur alt und bieder geworden?
    Wie es auch ist – mich spricht MINI nicht mehr an.

    • El Barto says:

      Also bei mir ist es eher andersherum. Ich hatte MINI in den vorhergehenden Generationen eigentlich gar nicht auf dem Schirm. Klar, man hat schon mal was vom GoKart-ähnlichen Fahrfeeling gehört und das es quasi eine Lebenseinstellung sei, MINI zu fahren. Aber für mich war es dann in erster Linie auch ein Frauenauto und eher uninteressant.

      Jetzt fährt in der Familie allerdings ein One Fünftürer rum. Der reißt mit seinen 75 PS zwar keine Bäume aus, aber er fährt sich (im positiven Sinn) erstaunlich erwachsen, macht qualitativ einen ordentlichen Eindruck und lässt zumindest erahnen, wie sich die sportlichen Varianten anfühlen. Als ich dann mal ein Cooper S Cabrio für ein paar Kilometer bewegen durfte, war ich endgültig angefixt. Die Klischeemauer in meinem Kopf ist gefallen und MINI wurde plötzlich sehr attraktiv.

      Zur Werbung kann ich nix sagen, der AdBlocker in meinem Kopf lässt Werbung jeglicher Art an mir abperlen 🙂 Aber an der Werbung oder der Positionierung der Marke würde ich auch nicht das eigentliche Produkt messen, das muss ja letztendlich durch seine Eigenschaften überzeugen.

      Wie gesagt, habe ich allerdings auch keine Erfahrungen mit den früheren Modellgenerationen gemacht und kann dir daher leider nicht sagen, warum dich MINI heute nicht mehr anspricht. Aber ich schätze, deswegen bist du nicht gleich “alt und bieder”, sondern deine Wahrnehmung der Marke hat sich halt einfach geändert.

    • McIntyre's (un)official page says:

      Der Mini so wie man ihn kannte, ist schon seit Jahren tot. Der BMW Mini ist kein Mini, sondern eine eher aufgeblasene Knutschkugel, die wie du schon richtig sagtest, Homos und Frauen anspricht. Der Contryman ist wohl ein Witz, das hat mit Mini nix zu tun, kein bisschen.

      • El Barto says:

        Quatsch, der Beetle ist eine aufgeblasene Knutschkugel 😉 Und MINIs überschaubare Modellpallette besteht ja nicht nur aus dem Countryman. Diese Diskussion, dass es Fahrzeuge gibt, die nicht zu den Kernwerten einer Marke gehören, kann man bei fast jedem Hersteller führen. So lange es aber noch (bezahlbare) Fahrzeuge mit eben diesen Kernwerten gibt, ist doch alles okay. Im Falle des MINI wäre das bei mir ein dreitüriger JCW in British Racing Green mit festem Dach und Schaltgetriebe. BTW, ich bin männlich und meines Wissens hetero. Meine Frau mag MINI übrigens so gar nicht…wir entsprechen scheinbar nicht den gängigen Klischees 🙂

        • Pro_Four says:

          …sehe ich auch so, was BMW aus Mini gemacht hat, ist sagenhaft.

        • McIntyre's (un)official page says:

          Der Mini vor der Übernahme durch BMW wird einfach der Mini bleiben. An heutigen Minis ist gar nichts mehr wirklich mini. Der alte war klein und wendig, ein richtiges Go-Kart für die Straße, der heutige ist lediglich ein Kleinwagen, der sich durch sein Äußeres von der Masse hervorheben soll.

          • El Barto says:

            Deswegen ist aus dem “Mini” unter der BMW-Ägide ja auch ein “MINI” geworden 😉

            Immer, wenn ich das Ur-Modell mal auf der Straße sehe, muss ich zuerst an Mr. Bean denken und mich danach ernsthaft fragen, ob man sich da reinsetzt oder es doch lieber anzieht. Er ist schon wahnsinnig klein.

            Nehmen wir die Modelle nach 2000 einfach als BMWs Interpretation des Mini für das 21. Jahrhundert, die Liebhaber pflegen und erhalten derweil die alten Modelle und damit sollten dann eigentlich alle leben können.

            • McIntyre's (un)official page says:

              Ja, nur wenn ich schon einen Mini kaufen würde, dann doch eher den echten. Der BMW-Mini hat für mich den britischen Charme verloren.

  2. quickjohn says:

    Die drei Posts zeigen beispielhaft auf mit welchen Klischees – im negativen wie auch positiven Sinn – die Marke konfrontiert ist.

    Daran hat sich m.E. seit der Wiederbelebung auch nichts geändert – mit Ausnahme der Sichtweisen Einzelner ( sh. zB. EL B).

    Die Fahrzeuge selbst waren von Anfang an auf höchstem techn. und qualitativem Niveau – auch wenn so mancher Betrachter/in letzteres immer nur am ebenso individuellem wie polarisierenden Interieur fest machen wollte.

    Zum Clubmann – für mich ist er eine Bereicherung der Kompaktklasse – was man nicht von jedem der Angebote dort behaupten kann.

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