Audi RS 5 2017: Erlkönig zeigt M4-Gegner mit V6-Biturbo

BMW M4 | 24.08.2016 von 15
Audi-RS-5-2017-Erlkoenig-V6-Biturbo

Während in Garching am BMW M4 Facelift 2017 gearbeitet wird, geht in Spanien die Arbeit an einem seiner schärfsten Gegner in die heiße Phase: Erlkönig-Fotos …

Während in Garching am BMW M4 Facelift 2017 gearbeitet wird, geht in Spanien die Arbeit an einem seiner schärfsten Gegner in die heiße Phase: Erlkönig-Fotos von Motor.es zeigen einen als S5 getarnten Audi RS 5 2017 auf Testfahrt in der iberischen Hitze. Die Neuauflage des Ingolstädter Mittelklasse-Sportlers basiert auf dem kürzlich präsentierten Audi A5 2016 und nutzt somit die gleiche MLB-Architektur wie der aktuelle A4. Der erwischte Erlkönig trägt eine RS-typische Abgasanlage mit wuchtigen Endrohren und verrät so, dass er kein gewöhnlicher S5 ist.

Im Fall des Audi RS 5 2017 sind bereits einige Eckpunkte zur Technik bekannt geworden, die bei Audi-Fahrern nicht nur Jubelstürme ausgelöst haben. Besonders im Fokus steht dabei der Motor, denn das bisher eingesetzte V8-Triebwerk wird aller Voraussicht nach durch einen 3,0 Liter großen V6-Biturbo ersetzt. Zwar dürfte der Sechszylinder keine Mühe haben, die Fahrleistungen des Vorgängers zu übertreffen – zumindest in der Sound- und Emotions-Wertung wird der V6-RS 5 aber für einige Interessenten weniger attraktiv als das bisherige Modell sein.

Audi-RS-5-2017-Erlkoenig-Mule-Motor-es-02

Audi RS 5 2017: M4-Gegner mit 500 PS starkem V6-Biturbo

Mit voraussichtlich rund 500 PS wird der Audi RS 5 zu den stärksten Sportlern der Mittelklasse aufschließen und den Reihensechszylinder des BMW M4 F82 zumindest in dieser Hinsicht deutlich übertrumpfen. Ob der quattro GmbH dabei ein ähnlich überzeugendes Kraftpaket gelingt wie den Garchinger Kollegen, bleibt abzuwarten – die Ausgangslage ist jedenfalls ähnlich wie nie, denn beide setzen auf einen Sechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum und zwei Turboladern.

Einen völlig anderen Weg als die M GmbH geht die quattro GmbH allerdings bei der Kraftübertragung auf den Asphalt: Während man in Garching am markentypischen Hinterradantrieb festhält, setzt man in Neckarsulm selbstverständlich auf den Allradantrieb quattro, der für den Audi RS 5 2017 besonders sportlich abgestimmt wird und auch eine aktive Steuerung der Kraftverteilung an der Hinterachse beherrschen wird.

Speziell bei der Beschleunigung aus dem Stand und auf rutschigem Untergrund ergeben sich so Vorteile für den Audi RS 5, der beim Standardsprint von 0 auf 100 relativ klar unter der Vier-Sekunden-Marke bleiben dürfte. Zumindest auf trockenem Asphalt sollte der BMW M4 dennoch in der Lage sein, dem RS 5 Paroli zu bieten. Dank deutlich niedrigerem Gesamtgewicht, ausgeglichener Gewichtsverteilung und einem zuletzt für das Competition Paket (zum Fahrbericht) nochmals verbesserten Fahrwerk will er auf kurvigem Untergrund weiterhin die Fahrspaß-Benchmark bleiben.

(Fotos: Motor.es)

Find us on Facebook

Tipp senden