Elektro- und Hybrid-Kaufprämie: Ein Drittel kauft BMW-Modelle

BMW i | 9.08.2016 von 15

Die drei förderfähigen BMW-Modelle stehen nur für 3,5 Prozent der insgesamt 85 Fahrzeuge, deren Preis mit der staatlichen Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride reduziert werden …

Die drei förderfähigen BMW-Modelle stehen nur für 3,5 Prozent der insgesamt 85 Fahrzeuge, deren Preis mit der staatlichen Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride reduziert werden kann. Doch in der Praxis liegt die Bedeutung der BMW i- und iPerformance-Modelle beinahe um den Faktor 10 höher, denn von den bisher laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragten 1.791 Förderungen entfallen nicht weniger als 581 auf BMW i3, 330e und 225xe Active Tourer.

Das ergibt sich aus Zahlen die Automotive News Europe beim BAFA für den ersten Monat der staatlichen Umweltprämie in Erfahrung gebracht hat. Über einen großen Anteil darf sich auch Renault freuen, die Franzosen verzeichnen bereits 441 Anträge und sind vor allem mit dem Elektro-Kleinwagen Zoe erfolgreich. Auf dem dritten Rang der Marken landet Volkswagen, die Wolfsburger verzeichnen bisher 144 Anträge.

BMW-330e-Plug-in-Hybrid-3er-2016-31

Mit der staatlichen Kaufprämie will die Bundesregierung den Anteil von Fahrzeugen mit regenerativem Antrieb endlich steigern. Wer seit 1. Juli 2016 ein Elektroauto kauft, wird deshalb mit 4.000 Euro unterstützt. Für Plug-in-Hybride gibt es einen Zuschuss von 3.000 Euro. Beide Maßnahmen sind an einen Fahrzeug-Preis von unter 60.000 Euro gekoppelt, weshalb Luxus-Fahrzeuge wie der BMW i8, der X5 xDrive40e oder der neue 740e nicht förderfähig sind.

Das Elektroauto BMW i3 und die beiden Plug-in-Hybride BMW 330e und BMW 225xe Active Tourer waren bereits in einer ersten Statistik vor wenigen Wochen besonders gefragt, damals vermeldete das BAFA ebenfalls einen Anteil von rund einem Drittel der Anträge: 225 von 718 geförderten Fahrzeugen kamen aus München, dieser Trend setzt sich nun offenbar fort.

15 responses to “Elektro- und Hybrid-Kaufprämie: Ein Drittel kauft BMW-Modelle”

  1. Mini-Fan says:

    Ich denke, der BMW X5 xDrive40e ist bei einem Netto-Grundpreis von 58.151,26 EUR (brutto 69.200,00 EUR) förderfähig, oder?

    • Quer says:

      Soviel ich weiß werden e-Fahrzeuge bis zu einem Grundpreis von 60.000 EUR gefördert.

      • Mini-Fan says:

        http://www.bimmertoday.de meint zwar, “Luxus-Fahrzeuge” wie der X5 … seien nicht förderfähig. Aber dieser Begriff ist ja an einem Netto-Listenpreis von 60.000 EUR excl. MwSt. festgemacht.

        Die Marketing-Abteilung von BMW sollte da mal bei der BAFA intervenieren, daß der X5 auf die Liste kommt.

        • Quer says:

          Da braucht BMW nicht anrufen denn laut Preisliste kostet der X5 xDrive 40e ab 69.100 €, sonst gibt es keinen X5 e

    • timbo76 says:

      Förderungsfähig sind aber auch nur Fahrzeuge mit einem CO2 Ausstoß von unter 49 Gramm/Kilometer. Der X5 liegt da weit drüber…

      • Mini-Fan says:

        O.k., das ist mir tatsächlich neu, sorry.

        Ist aber alles ein bißchen verwirrend.

        Im BAFA-Merkblatt “Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen” vom 29.06.16 (Stand 18.07.16) heißt es zunächst mal nur unter Ziffer 2. “Fördergegenstand”, daß ein “(förderfähiges) Elektrofahrzeug” (auch) ein “von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug” sein kann – von CO2-Ausstoß ist da zunächst keine Rede.

        Weiter heißt es dann, daß “(andere) Fahrzeuge, die höchstens 50g CO2-Emissionen pro Kilometer vorweisen” diesen gleichgestellt sind – das bedeutet, daß auch Fahrzeuge, die keine Elektrofahrzeuge und auch keine Hybridelektrofahrzeuge sind, dennoch gefördert werden, sofern sie max. 50g CO2 produzieren.
        Daß (auch) Hybridelektrofahrzeuge ebenfalls nur max. 50g CO2 vorweisen dürfen, ist da eigentlich nicht direkt rauszulesen.

        Aber irgendwo im Gesetz wird das schon versteckt sein, davon gehe ich doch mal aus.
        Nur auf den ersten Blick ersichtlich ist es nicht.

        Davon abgesehen:

        Wenn BMW im neuen i3 nun seit Juli 2016 -bei gleichen äußeren Abmessungen- einen Akku mit einer 50% höheren Kapazität anbietet, sollte dies im X5 demnächst doch auch möglich sein – zumal der Kaufpreis des X5 40e doppelt so hoch ist wie der des i3.

        D.h., die elektrische Reichweite könnte sich schon bei einem derart leicht modifizierten X5 40e von 31km auf mindestens 46km erhöhen, der Normverbrauch von derzeit 3,3 ltr pro 100km auf ca. 2,6 ltr reduzieren, entsprechend der CO2-Ausstoß von 77g auf max. 60g pro 100 km.

        Das Einhalten der Fördergrenze sollte für BMW beim X5 also schon machbar sein.
        Was erst recht für einen neuen BMW 530e oder 540e (G30) gelten sollte.
        Zumal dies auch den EU-Flottenverbrauch von BMW weiter senkt (schon ein 740e liegt bei minimal 2,1 ltr bzw. 49g CO2!)

        MfG

        PS.

        An anderer Stelle lese ich nun beim BAFA unter Punkt “Art und Höhe der Förderung”:
        “Der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt .. für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (weniger als 50 g CO2-Emission pro km) 1.500 Euro.”

        Das könnte u.U. eine sog. Legaldefinition sein (also die Definition des Rechtsbegriffs “ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug” in einem Gesetz).

        Dummerweise ist “weniger als 50g” nicht dasselbe wie “höchstens 50g” CO2-Emissionen pro Kilometer.

        Also nicht nur BMW, auch das BAFA muß nacharbeiten …

      • Mini-Fan says:

        Darf ich nachfragen, ob Du weißt, wo das denn bitte steht?

        Das einzige, was ich im Entwurf des Gesetzes bzw. in den Richtlinien in Bezug auf den CO2-Ausstoß gefunden habe, ist, daß es dort eine Obergrenze von 50 g CO2 gibt, und zwar (nur) in Bezug auf die “Voraussetzungen für die Bevorrechtigung von außen aufladbarer Hybridelektrofahrzeuge” – da geht es allerdings um das Parken, Nutzung von Straßen oder Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen. Vom “Umweltbonus” ist da keine Rede.

        Und zum Umweltbonus schreibt das BAFA unter “Häufig gestellte Fragen” bei “Was für ein Fahrzeug ist förderfähig?”:

        “Förderfähig sind:

        – reine Batterieelektrofahrzeuge,
        – von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In Hybride) und
        Brennstoffzellenfahrzeuge
        – sowie Fahrzeuge, die keine lokalen CO2-Emmissionen aufweisen und
        – Fahrzeuge die weniger als 50 g CO2-Emmissionen pro km verursachen”

        Selbstredend muß ein förderfähiges Fahrzeug lediglich EINE der
        vorstehenden Bedingungen erfüllen, nicht alle fünf gleichzeitig (was ja
        auch technisch gar nicht geht)

        • timbo76 says:

          Beim BAFA steht aktuell dies hier und das schließt den X5 wegen zu hohem CO2 Ausstoß aus: Gegenstand der Förderung
          Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, im Einzelnen ein
          reines Batterieelektrofahrzeug,
          von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder
          Brennstoffzellenfahrzeug
          der Klassen M1 und N1 bzw. N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen. Ebenso förderfähig sind Fahrzeuge, gleich welchen Antriebs, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen.
          Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche unter Publikationen verfügbar ist.
          Art und Höhe der Förderung
          Der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt für ein reines Batterieelektrofahrzeug bzw. ein Brennstoffzellenfahrzeug (keine lokale CO2-Emission) 2.000 Euro und für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (weniger als 50 g CO2-Emission pro km) 1.500 Euro.

          Siehe auch hier:
          http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/elektromobilitaet/index.html

          • Mini-Fan says:

            GENAU DA liegt ja der Knackpunkt:

            WO im Gesetz oder in einer Richtlinie findet man die Bestimmung, daß “ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug” “weniger als 50 g CO2-Emission pro km” ausstoßen muß, damit es mit 1.500 Euro förderfähig ist?

            Daß das BAFA das auf seiner website schreibt, ist alleine nicht maßgeblich.

            • timbo76 says:

              Das ist jetzt aber das letzte Mal das ich hierfür was nachschaue

              • Mini-Fan says:

                Alles richtig, was Du schreibst. Ich kenne den Text.

                Du beziehst Dich wahrscheinlich auf Folgendes:

                Gemäß der in § 3 Absatz 2 Nummer 1 EmoG festgelegten
                “Voraussetzungen für
                die BEVORRECHTIGUNG (!)”
                von außen aufladbarer Hybridelektrofahrzeuge sind
                “maximal 50 g CO2-Emissionen pro km” erlaubt.

                und:

                “Das zu begünstigende Fahrzeugmodell muss sich auf der vom BAFA auf http://www.bafa.de
                veröffentlichten Liste befinden, mit der sich die Automobilhersteller
                zu einer Beteiligung an der Finanzierung des Umweltbonus verpflichten.”

                Dazu ist zu -nochmals- zu sagen, daß unter Bevorrechtigung zu verstehen ist:
                “das Parken, die Nutzung
                von Straßen oder Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen”.
                Vom “Umweltbonus”
                ist da keine Rede.

                Zutreffend ist, daß sich der X5 40e NICHT auf der Liste befindet (die Frage ist nur: warum nicht?)
                Und deswegen er nicht förderfähig ist.

                Vielleicht liest ja jemand vom BAFA oder von BMW hier mit. Und klärt auf 🙂

                • timbo76 says:

                  Ähh nein, wie oben in meinem letzten Post geschrieben geht es um die “Zuwendungsvoraussetzung” und dann wieder ein paar Zeilen später: “Fahrzeuge im Sinne der Förderrichtlinie, gleich welchen Antriebs, die höchstens 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen, sind „von außen aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen“ im Sinne dieser Richtlinie gleichgestellt.”
                  Es geht also nicht um eine Bevorrechtigung für Parkplätze o.ä.. Das dürfen am Ende die Fahrzeuge die auch ein Kfz-Kennzeichen mit dem Sonderbuchstaben “E” am Ende haben. Das war jedenfalls mal mein Informationsstand, aber auch off Topic.

                  • Mini-Fan says:

                    Du hast vermutlich recht!

                    Unter “Ziffer 3” geht es um “Zuwendungsvoraussetzungen”.

                    In “§ 3 Absatz 2 Nummer 1 EmoG” geht es um die “Voraussetzungen für
                    die Bevorrechtigung ‘von außen aufladbarer Hybridelektrofahrzeuge’ “.
                    Die Bevorrechtigung dieser Art von Fahrzeugen ist dahingehend eingeschränkt, als daß bei ihnen “maximal 50 g CO2-Emissionen pro km erlaubt sind”.

                    Diese beiden Dinge – Zuwendungsvoraussetzungen und Bevorrechtigung – haben zunächst mal nichts mit einander zu tun.

                    Und jetzt kommt die eigentliche Regelung, die ich die ganze Zeit gesucht habe:

                    Unter “Ziffer 3.1”, Satz 2 heißt es:
                    GEMÄSS (!!) der .. sind maximal 50 g CO2-Emissionen pro km erlaubt.

                    Das ist dann wohl so zu lesen:

                    Die Bestimmungen hinsichtlich der “Bevorrechtigung” (also: § 3 Absatz 2 Nummer 1 EmoG) gelten sinn-gemäß (!!) (auch) für die “Zuwendungsvoraussetzungen”.

                    Das ist natürlich juristische Wortklauberei, aber DAS GENAU dürfte die Stelle im Gesetz sein, die die Förderfähigkeit (also: “Umweltbonus”) von Plug-in-Hybriden auf solche mit max. 50 g pro km einschränkt. Per se darf ein „von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug“ soviel CO2 ausstoßen, wie es möchte – es ist und bleibt trotzdem eines.

                    Was die von Dir angesprochene “Gleichstellung” anbetrifft, so heißt das nur, daß ALLE Fahrzeuge, egal welchen Antrieb/ Motor sie auch haben, GENAU SO zu behandeln sind WIE „von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge“ – SOFERN sie die Obergrenze von 50 g CO2 einhalten. Dann werden auch sie gefördert.

                    Also:
                    Es hängt nur an dem Wörtchen “GEMÄSS” unter Ziffer 3.1 !

                    (Für die Juristen, die hier mitlesen, ist das natürlich alles klar …)

                    So, ich habe nun auch fertig :-))

    • I'm sexy and your mom knows it says:

      Ganz ehrlich, der Motor im X5 40e ist mit dem Fahrzeug völlig überfordert, das haben schon mehrere Tests ergeben. Das ganze spiegelt sich dann im Verbrauch wider. Beim kleineren Auto macht Elektro vielleicht Sinn, aber bei so großen Brocken wie dem X5 ist Diesel immer noch rentabler.

      • Mini-Fan says:

        So richtig “Sinn” macht ein 150 kg schwerer Akku in einem Plug-in-Hybriden sicher nicht. Es sei denn zum Erreichen des vorgeschriebenen EU-Flottenverbrauchs.

        Denn millionenschwere Strafzahlungen sind noch viel sinnloser. Und nur darum geht es.

        Ich persönlich würde allerdings den 6-Zylinder-Benziner im 3.5i dem 4-Zylinder Hybriden vorziehen. Hinzu kommt ein Minderkaufpreis von 7.800 EUR.

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