US-Markt: BMW bleibt auch im Juni 2016 deutlich unter Vorjahr

News | 4.07.2016 von 5
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Der US-Markt ist auch im Juni 2016 das Absatz-Sorgenkind der BMW Group geblieben. Wie schon in den meisten Monaten des Jahres konnten die Münchner auch …

Der US-Markt ist auch im Juni 2016 das Absatz-Sorgenkind der BMW Group geblieben. Wie schon in den meisten Monaten des Jahres konnten die Münchner auch zum Abschluss des zweiten Quartals nicht an ihre Verkaufszahlen aus dem Vorjahr anknüpfen und blieben deutlich hinter den Erfolgen des letzten Jahres zurück. 28.855 Einheiten entsprechen einem Absatz-Rückgang um 10,3 Prozent, damit schrumpften die Verkaufszahlen sogar noch etwas stärker als im bisherigen Jahresdurchschnitt.

Anders als in früheren Monaten sank im Juni 2016 nicht nur der Pkw-Absatz, auch das starke SUV-Segment blieb mit 8.896 Einheiten fast ein Viertel unter dem Vorjahresmonat. Zulegen konnten nur wenige Baureihen mit relevanten Stückzahlen, vor allem die jungen Modelle 7er und X1 stechen dabei hervor. Ein deutliches Plus vermeldet BMW USA außerdem für das Kompakt-SUV X3 und die 2er-Reihe.

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Noch schlechter als für BMW lief es für MINI, denn die britische Kleinwagen-Marke des Konzerns schrumpfte gleich um 20,4 Prozent auf nur noch 4.914 Einheiten. Die Einführung des neuen MINI Cabrio und der Absatz des jungen Countryman waren dabei nicht in der Lage, die hohen Verluste bei den anderen Baureihen auszugleichen. Für die BMW Group ergibt sich somit ein Rückgang um 11,9 Prozent auf 33.769 Einheiten.

Einen im Vergleich zu BMW zumindest prozentual deutlich besseren Abschluss für das erste Halbjahr meldet Mercedes. Die Schwaben kamen im Juni 2016 exklusive Sprinter und Smart auf 28.473 Einheiten und lagen bei einer Steigerung um 1,5 Prozent knapp über dem Niveau des Vorjahres. Die Kleinstwagen der Marke Smart fanden 407 Käufer (-47,4 Prozent). Zusammen mit dem Sprinter, der in den USA als Van gezählt wird, liegen die Daimler-Verkaufszahlen bei 31.965 Einheiten und somit 2,3 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Audi konnte sich im Juni 2016 ebenfalls dem Markt-Trend entziehen und verkaufte 18.445 Fahrzeuge auf dem US-Markt. Das entspricht zwar nur  einer Steigerung um 1,0 Prozent, genügt aber zum Aufstellen des 66. Rekord-Monats in Folge für die Ingolstädter.

Für das erste Halbjahr 2016 ergeben sich bei der Kernmarke BMW 153.436 verkaufte Fahrzeuge und ein Rückgang um 9,0 Prozent, dem kann Mercedes im Kampf um die amerikanische Premium-Marktführerschaft 162.777 Einheiten (-1,3%) entgegensetzen. Betrachtet man auch MINI, Smart und Sprinter, liegt die BMW Group mit 178.580 Einheiten ebenfalls hinter den 181.132 verkauften Fahrzeugen des Daimler-Konzerns zurück. Audi USA konnte bisher 96.934 Fahrzeuge verkaufen und liegt damit 3,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

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