BMW M340i und M340d G20: M Performance mit Doppelschlag?

BMW 3er | 20.06.2016 von 13

Derzeit muss die 3er-Reihe als eine von wenigen Baureihen auf das Angebot eines BMW M Performance Automobils verzichten, bei der kommenden Generation G20 könnte es …

Derzeit muss die 3er-Reihe als eine von wenigen Baureihen auf das Angebot eines BMW M Performance Automobils verzichten, bei der kommenden Generation G20 könnte es dafür aber gleich einen doppelten Ausgleich geben. Unsere Kollegen von BMWblog.com wollen erfahren haben, dass mit BMW M340i und BMW M340d gleich zwei Sportmodelle unterhalb des M3 in den Startlöchern stehen und nur darauf warten, S4 & Co. in die Zange zu nehmen.

Beide Modelle werden von Reihensechszylinder-Motoren angetrieben und genießen damit einen Sonderstatus innerhalb der G20-Familie, abgesehen von den M Performance-Modellen und dem nur für Europa geplanten 330d werden alle übrigen Modelle von Drei- und Vierzylinder-Motoren angetrieben. Im Fall des BMW M340i sorgt eine Variante des vor wenigen Monaten im aktuellen 340i vorgestellten B58-Triebwerks für Vortrieb, weniger als die 340 PS in den aktuellen Modellen M140i und M240i sind im 3er ausgeschlossen.

BMW 3er G20, BMW 3er 2019

BMW M340i & M340d: Doppelschlag von M Performance?

Mit dem BMW M340i G20 würden die Münchner endlich einen direkten Gegner für den Audi S4 auf die Räder stellen und damit in ein Segment eintreten, das seit kurzem auch vom Mercedes-AMG C 43 bespielt wird. Bei den drei deutschen Premium-Anbietern herrscht offenbar Einigkeit darüber, dass zwischen den gewöhnlichen Volumen-Modellen und den sportlichen Speerspitzen noch genügend Raum für einen dynamischen Zwischenschritt vorhanden ist.

Ohne Konkurrenz wäre hingegen der BMW M340d, der in die Fußstapfen des aktuellen 335d treten könnte. Zwar ist der über 300 PS starke Biturbo-Diesel in der Mittelklasse schon heute ohne echten Gegner, mit der neuen Bezeichnung M340d und einer sportlicheren Positionierung soll er aber künftig deutlich mehr Kunden erreichen. Wie gut so etwas funktionieren kann, hat der Audi SQ5 in den letzten Jahren vorgemacht. Als Kraftquelle für den M340d drängt sich der 320 PS starke Biturbo-B57 des aktuellen 740d auf, im M Performance-3er könnten aber durchaus noch ein paar zusätzliche Pferdestärken mobilisiert werden.

Der neue BMW 3er G20 wird als Basis für M340i und M340d im Jahr 2018 vorgestellt und an den wichtigsten Eckpfeilern des Münchner Mittelklasse-Erfolgs festhalten: ausgeglichene Gewichtsverteilung, sportlich abgestimmtes Fahrwerk und Hinterradantrieb sind gesetzt, garniert werden diese Eckpunkte mit noch effizienteren Motoren und einem nochmals leistungsfähigeren Infotainment-Programm.

13 responses to “BMW M340i und M340d G20: M Performance mit Doppelschlag?”

  1. Sams0ng says:

    “abgesehen von den M Performance-Modellen und dem nur für Europa
    geplanten 330d werden alle übrigen Modelle von Drei- und
    Vierzylinder-Motoren angetrieben.”

    Habe ich mich im original Text verlesen? Dort steht doch, dass der 330d ein 4 Zylinder sein wird. Was auch zur aktuellen Politik von BMW und den anderen Premiumherstellern passt. Sechs- und Achtzylinder gibt es nur noch mit albernen Sportbezeichnungen. Egal ob Audi, BMW oder Mercedes. Alle basteln sich für Modelle ein möchtegern Sportimage zusammen, die mit Sportlichkeit so gar nichts am Hut haben. Hauptsache dem Kunden bei den großen Motoren so viel Geld wie möglich abluchsen.

    Die besten Beispiele sind da: Audi SQ5 TDI, BMW X6 550d M-Peformance oder auch diese abgespeckten 43er AMG, die jetzt groß im Rennen sind. Wieso kann man die Kinder nicht einfach beim Namen nennen und muss diese hinter elend viel Marketingvierlefranz verstecken.

    Sieht man davon aber einmal ab, wird der 340i M-Performance sicherlich ein nettes Spaßgerät. 😉

    • Pro_Four says:

      Frag mal Brüssel, die werden Dir dies mal genauer erklären, warum die Hersteller dazu gezwungen werden. Ansonsten gebe ich Dir Recht.

      • Sams0ng says:

        Hmm das hat erst einmal nichts mit Brüssel zu tun. Dass der Flottenverbrauch reduziert werden muss ist klar. Allerdings zwingt Brüssel die Hersteller nicht, die verbliebenen großen Motoren nur noch als “Sportvariante” zu vermarkten.

        • Jan says:

          Jop, und die Alternative? Es nicht zu tun und im Markt unterzugehen?

        • Pro_Four says:

          …natürlich wird man indirekt gezwungen seine Flotte vom mom. CO2 Ausstoß zu reduzieren, sonst drohen Millionen von Strafen. Glaube bis 2020(95g/km) muss der Flottenverbrauch ein Mindestniveau erreichen.

          • Sams0ng says:

            Das ist mir schon klar. Aber niemand zwingt BMW auf alles mit einem Sechszylinder ein Performance Badge zu kleben… auch nicht Brüssel…

    • Fagballs says:

      Das ist eine echt gute Frage, besonders weil das ganze Auto dann ja so auf Krawall gebürstet ist, mit Sportfederung, Sportauspuffanlage usw. Wer einfach einen kraftvollen Cruiser haben will, guckt in die Röhre und muss sich außerhalb von Deutschland nach einem Wagen umsehen (Range Rover, Jaguar etc.)

      Aber genau diese Kraftmeierei ist vielleicht auch ein Grund, warum auf deutschen Straßen so eine Aggro-Stimmung herrscht. Jeder fährt einen Sportwagen, die alle böse gucken. Kein Wunder also.

    • jaywo says:

      Da die Quelle aus den USA kommt sprechen die im Fall des 330d von dem ehemals 328d der jetzt auch zum neuen Modelljahr als 330d vermarktet wird aber lediglich ein 4 Zylinder ist. In Europa wird der 330d aller Voraussicht auch beim G20 ein 6 Zylinder sein.

      Beide Modelle unterscheiden sich ebenfalls in der Leistung, ich weiß alles sehr verwirrend.

      • Sams0ng says:

        Nicht nur sehr verwirrend sondern auch rechter Unfug seitens der Hersteller. Bis der neue 3er gebaut wird, dauert es ja noch ein Weilchen. Mal sehen ob BMW dann überhaupt noch einen Diesel in den USA bringt. Wenn jetzt selbst der oberste Diesel Jünger, der VW Boss, an der Motortechnologie zweifelt.

        • El Barto says:

          …vermutlich gesunde Selbstzweifel 😉

          Aber stimmt schon, die längerfristige Zukunft des PKW-Dieselmotors ist insgesamt ungewiss, leider. Selbst der Taxibranche wird vom Fachgebietsleiter “Schadstoffminderung und Einergieeinsparung im Verkehr” des Umweltbundesamtes inzwischen dringend angeraten, sich vom Diesel ab- und dem Hybrid zuzuwenden. O-Ton: “Der Dieselmotor mit seinen schlechten Werten ist nicht mehr zu verantworten, eigentlich müsste man ihn verbieten. Mit einem Ottomotor ist man zurzeit am besten bedient.”

          • Sams0ng says:

            Am Ende ist es für die Umwelt eh egal, ob man lokal emmissionsfrei fährt oder 15l feinstes Super Plus verbrennt. So lange die Elektroautos mit Strom aus Braunkohle befeurt werden sehe ich keinen Sinn darin auf einen Verbrenner zu verzichten. Am Ende bleibt sowieso nur die Kombination aus beiden Welten. Denn allein durch die fehlende Infrastruktur (man denke einmal daran, alle Taxis würden von heut auf morgen elektrisch werden) ergeben sich Kosten, die heute keine Stadt, kein Bundesland und kein Staat finanzieren möchte. Und die Zeit der gratis Ladestationen durch Energiekonzerne wird auch irgendwann zu Ende gehen.

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  3. […] M3 sind nach aktuellem Planungsstand gleich zwei M Performance Modelle geplant, wobei sowohl der BMW M340i als auch der Biturbo-Diesel BMW M340d mit Reihensechszylinder an den Start gehen werden. Darunter ist lediglich noch ein BMW 330d mit […]

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