BMW Z4-Nachfolger G29: M40i und Z5 M Roadster im Gespräch

BMW Z4, Gerüchte | 17.06.2016 von 33

Der möglicherweise als BMW Z5 vermarktete und in jedem Fall unter der internen Bezeichnung G29 entwickelte BMW Z4-Nachfolger wird hinter verschlossenen Türen immer konkreter. Verschiedene …

Der möglicherweise als BMW Z5 vermarktete und in jedem Fall unter der internen Bezeichnung G29 entwickelte BMW Z4-Nachfolger wird hinter verschlossenen Türen immer konkreter. Verschiedene Quellen berichteten in den letzten Tagen von möglichen Sportmodellen und brachten dabei sowohl die Möglichkeit eines waschechten BMW Z5 M als auch ein M Performance-Modell mit dem Kürzel M40i ins Spiel.

Aufklärung können wir in dieser Frage noch nicht leisten, aber die Vorbereitung besonders sportlicher Varianten liegt auf der Hand. Da sich die wichtigsten Wettbewerber in Sachen Motorleistung und Fahrleistungen keineswegs zurückhaltend geben und die Topmodelle mit ihrer Dynamik positiv auf die ganze Baureihe abstrahlen, ist mindestens ein Modell mit aufgeladenem Reihensechszylinder praktisch sicher.

BMW-Z4-Nachfolger-2018-Z5-Roadster

Unwahrscheinlich ist mit Blick auf die im überschaubar großen Roadster-Segment zu erwartenden Stückzahlen, dass in München eine Doppel-Spitze mit M Performance- und M-Modell geplant ist. Ein solches Angebot gibt es zwar in der 2er- und 5er-Reihe sowie im Fall von X5 und X6, doch diese Baureihen stehen für erheblich größere Volumina.

Gemeinsam hätten ein potenzieller BMW Z5 M und die alltagstauglichere Variante BMW Z5 M40i das grundlegende Motorenkonzept, denn als Herzstück des Sportmodells kommt auch mit Blick auf die lange Historie der BMW-Roadster nur ein Reihensechszylinder in Frage. Ob es bei einer Ausbaustufe des neuen B58-Triebwerks bleibt, wie wir sie beispielsweise im BMW M140i mit 340 PS erleben können, oder ob das stärkere Biturbo-Triebwerk S55 mit voraussichtlich mindestens 450 PS zum Einsatz kommt, dürfte in absehbarer Zeit in München entschieden werden.

Unterhalb des Topmodells wird der BMW Z4-Nachfolger auf den Turbo-Vierzylinder B48 setzen, dieser wird von BMW derzeit in verschiedenen Ausbaustufen mit bis zu 252 PS angeboten. Beschlossene Sache ist und bleibt, dass BMW und Toyota trotz der gemeinsamen Entwicklung und der angestrebten Skaleneffekte zwei sehr eigenständige Fahrzeuge auf die Räder stellen. Dass gilt einerseits für die unterschiedlichen Karosserieformen – den BMW wird es nur als Roadster geben, den Toyota nur als Coupé –, andererseits aber auch für das Design und einige charakterbildende Technik-Komponenten wie den Motor.

33 responses to “BMW Z4-Nachfolger G29: M40i und Z5 M Roadster im Gespräch”

  1. El Barto says:

    Keine Ahnung, was sich aus dem B48 unter Berücksichtigung der langfristigen Haltbarkeit leistungsmäßig noch so herausquetschen lässt, aber da Porsche bei den 718 Boxster-Modellen ausschließlich Vierzylinder einsetzt und eine Doppelspitze mit zwei Sechszylindern beim Z5 laut Artikel eher unwahrscheinlich ist, könnte ein M-Performancemodell theoretisch doch auch mit einem Vierender auflaufen. Und als Topmodell und Bewahrer der BMW Roadster-Tradition gäbe es einen Z5 M mit S55.

    Vorteil:
    BMW hätte neben dem M2 eine weitere kompakte Spaßmaschine am Start und die preisliche sowie leistungsmäßige Lücke zwischen einem möglichen M-Roadster mit sechs Pöttten und den AG-Modellen mit vier Zylindern wäre nicht so gewaltig.

    Ich vermute allerdings, dass BMW wegen eben dieser Lücke und der wohl relativ überschaubaren Absatzzahlen eher auf ein M-Performancemodell als Topfahrzeug der Baureihe setzen wird.

    • M54B25 says:

      Ich finde deinen Ansatz den einzusetzenden Motor für M-Performance oder ///M Modell zu betrachten sehr valide. Emotionen oder Traditionen werden derzeit von nahezu allen Herstellern über Board geworfen und BMW macht da keine Ausnahme – Rendite getriebene Aspekte dürften der Hauptgrund für dieses Verhalten sein.

      Zu den Motoren
      – AMG holt 385PS aus 2L R4 raus, die Haltbarkeitsansprüche dürften denen der BMW AG/M GmbH entsprechen. Beim M2 war das ja auch schon die Frage, da hatte ich einen B48 mit mindestens 370PS in die Runde geworfen und bleibe als Option der M GmbH dabei (S48B20).

      – Zusammen mit dem etwas leichteren Gesamtpackage im Vergleich zum B58 R6 ist das als M-Performance Modell für den G29 auch gar nicht so abwegig. Zudem könnte der Motor auch im X1 M-Performance und zukünftig im X2 und in der 1er FWD Limousine in Frage kommen. Das würde unter Kostengesichtspunkten sogar für die Controller Sinn machen 😉

      – Den S55 könnte die M GmbH in der Performance-Package Version mit 450PS so nehmen, einbauen, Fahrwerk abstimmen und einen richtigen M-Traditions-Roadster (mit kostengünstiger Entwicklung) auf den Markt werfen, Der 718er zeigt ja, dass der Markt dafür da ist. Kostenseitig ergeben sich beim Motor Skaleneffekte, solange bis der neue 3er als M-Version auf den Plan tritt. –> Aber auch hier wage ich schon mal die Prognose wird der Weg wie beim F15/F16 X5/X6 gegangen – S55B30TÜ. Ich sehe keinen Grund, warum BMW (AG als Geldgeber, M GmbH als Technologiegeber) einen neuen komplett neuen M3/M4 Motor bauen sollte. Softwareseitig sind locker 500PS drinne, mit Hardwareanpassung (Ansaugung, Kühlung, Turbo, Abgas) 550+PS.

      Fazit: Wenn es nur einen Z5 M geben sollte, wirds der S55B30TÜ und einen stärkeren Z5 340i mit B48 als Frauen-Powermodell. Gibts nur einen Z5 M Performance wirds ein N55 mit S55 Teilen wie beim M2 – halt so ein “günstiger” M…

      Naja und das Thema Hybridisierung der M-Modelle haben wir ja noch gar nicht betrachtet, da würde auch ein B48+E-Booster mit einer Gesamtleistung von mindestens 420PS zu einem Z5 M gereichen…

      Kurz zu den 718er 4er-Boxer Motoren – die sind durch Abschneiden der neuen gedownsizden 991er Turbo-6er Boxer entstanden. Die Kosten sind daher selbst für Porsche einfacher zu handhaben gewesen. Und mit 2,5L S-Modell ist da Leistungsmäßig auch noch einiges möglich. Bis zu 450Ps wären da auf Werksbasis gut möglich, nur der Abstand zum 911er muss halt gewahrt bleiben.

      • El Barto says:

        Hach, ich liebe solch spekulativen Austausch 🙂

        Hinsichtlich deines Fazits sehe ich allerdings noch eine dritte Möglichkeit:
        Kein M Performance-Modell, dafür aber – statt des S55 – der N55 aus dem M2 oder ein leicht modifizierter B58, der dann als “echter” M-Roadster verkauft wird. Also eine Leistung irgendwo zwischen 370 und 400 PS und ein ordentlicher Respektsabstand nach unten zum stärksten AG-Modell (vermutlich Z5 30i mit ca. 258 PS), was ja beispielsweise beim M240i/M2 so nicht gegeben ist. Der Wettbewerb bietet vorerst auch nicht mehr Power und weil BMW ja schon mit M3/M4 bewiesen hat, dass man ohnehin nicht jedes PS-Wettrüsten mitmacht, würde bei einem Z5 M eigentlich auch eine Leistung diesseits von 400 PS reichen.

        Dann müsste sich der Z5 M aber wiederum auch querdynamisch (und optisch) deutlich von den normalen Z5-Modellen abgrenzen, die mit wahrscheinlich auch schon viel Fahrspaß bringen werden. Bleibt die Frage, ob es da mit ein paar Modifikationen am Fahrwerk gemacht ist oder hier idealerweise mit anderen Achsen und Spurweiten gearbeitet werden müsste, um vollkommenes “M-Feeling” zu generieren. Das könnte aber aus technischer und optischer Sicht neue Karosserieteile erforderlich machen, was wiederum erhöhte Kosten mit sich bringt.

        Ganz ehrlich: ich halte einen Z5 M-Performance als alleiniges Topmodell für wahrscheinlicher, auch wenn ich mir natürlich einen richtigen M-Roadster wünschen würde. Aber so ein Fahrzeug wäre einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt. Und das möchte man sich bei BMW mit Blick auf die Kosten und die kalkulierten Stückzahlen ggf. nicht antun.

        • M54B25 says:

          Ja solche Spekulationen machen schon Spaß 😉 Und gerade beim Z5, da der Vorgänger ja nun wirklich schon fast ein Oldie ist und sich simple Nachfolgemodell-Ableitungen auch durch die Kooperation mit Toyota fast verbieten….

          Zu Deiner Variante mit dem modifizierten B58 – hatte ich auch schon mal ins Gespräch gebracht, bei den Kommentaren zu diesem Artikel: http://www.bimmertoday.de/2016/05/11/magna-bmw-z4-2018-marktstart-toyota-supra-graz/ – nach einer ähnlichen Umsetzung im M2 ja auch irgendwie naheliegend.

          Und das Schöne an den Spekulationen – es kommt hinterher sowieso wieder gaaaanz anders! So wie gerade beim M2 Motor – irgendwie gab es nach meiner Erinnerung hier im Forum zwei Lager: R4 Turbo (Glaube=B48/Hoffnung=S48) wegen E30 Nachfolger – oder den S55 etwas eingebremst wegen Gleichteilepolitik und Abstand zum M4. Und was ist es geworden? Quasi ein Hybrid: N55 mit S55 Teilen – die Variante hatte irgendwie keiner auf dem Schirm, aber egal das Ergebnis stimmt ja!

          Beim Z5 könnte das gleiche unerwartete Ergebnis durch die Kooperation mit Toyota passieren. Ich rechne insgeheim fest damit, dass es einen E-Boost geben wird, da der Wagen ja über das Jahr 2020 hinaus im Markt bestehen soll – und da kommt weder Toyota noch BMW um ein Öko-Feigenblatt herum. Der nette Nebeneffekt ist auf Handlingskursen fährt ein Wagen mit hervorragenden Beschleunigungswerten (bei angenommenen rund 400PS Gesamtsystemleistung und E-Boot bis ca. 150/160 Km/h) herum und dann mit einem WLTP Verbrauch von unter 8 oder gar 7 Litern.

          Zum Wettbewerb – ich sehe den 718er Porsche schon als Wettbewerber und mit den jetzigen 350PS im S-Modell fängt Zuffenhausen gerade erst an. Da werden noch wieder die üblichen – Cashcows wie GT, GTS, GTR und sonstige +10/+15PS 718er Sondermodelle um die Ecke kommen.

          Der AMG SLC 43 mit 367PS wäre ja mit dem N55+S-Teile oder einem getweakten B58 schon fast zu einfach zu schlagen. Selbst wenn Mercedes zum MOPF auf mindestens 385PS zulegt, wäre diese Hürde längs- und querdynamisch nicht all zu hoch.

          Ich denke, viel konkreter wird es erst, wenn die ersten Details zu den normalen Motorisierungen und der Frage einer möglichen Hybridisierung/E-Boost Technik für die zivilen Brüder verfügbar sind – aus sicherer Quelle. Und zum Top-Modell – ja da bin ich bei Dir, so ein richtiges Z M-Coupe/Cabrio mit eigenem Fahrwerk und Gewichtsreduktion werden wir dank der Controller aus München nicht mehr in den Verkaufräumen erwarten können 🙁

          Aber bis der G29 dort überhaupt steht, noch mal schauen ob nicht irgendwo ein Z3 2.8i im Garagenzustand zum Verkauf steht – gerade heute Morgen wieder einen parken gesehen, mit old-school 225/245/R17 Mischbereifungs-Schlappen drauf – immer wieder eine Augenweide und jetzt im Sommer ein Genußwagen, durfte ich selbst mal öfter mit cruisen, als er rauskam…

          • El Barto says:

            Deinen punktgenauen Ausführungen ist nix mehr hinzuzufügen! Der Z5 (und auch sein Toyota-Pendant) wird auf jeden Fall eine spannende Nummer und ich freue mich sehr auf weitere Infos.

            Dein letzter Absatz gefällt mir übrigens am besten 🙂 Ich tendiere allerdings mehr zum Turnschuh. Ein damaliger Kumpel hatte mit jugendlichen 20 Lenzen kurz nach Einführung des Coupés einen montrealblauen 2.8i mit Radialspeiche 32 von seinen Eltern geschenkt bekommen. Ich habe wirklich Wochen gebraucht, um meine Zunge wieder einzurollen, als er das erste Mal damit um die Ecke kam. Das hat mich wohl dauerhaft auf das Coupé geprägt. Nur den günstigsten Zugriffszeitpunkt habe ich wohl leider schon verpasst…

            • M54B25 says:

              Thumps Up!

              Ich bin in der Beschreibung erstmal beim 2.8i Cabrio geblieben, weil das meine erste prägente Z3 Erfahrung war ~1300kg mit 193PS – den Popo fast auf der Hinterachse – offen über 200 auf der AB – das war magic!!! Und der R6 Sound war und ist der Hammer in diesem Wagen! Einzige Einschränkung die Verarbeitung – war ja made in Spartanburg da hats dann öfter mal im Gebälk geknistert und das Verdeck war auch nicht immer so passend, wie für den Preis zu erwarten wäre – aber egal der Sound, vgl. Video https://www.youtube.com/watch?v=uwC-BjZ_4rw

              Den Elefantenturnschuh bekommst Du ja kaum noch gebraucht, letztens mal einen als Z3M mit knapp 2.000km gesehen – für 100k€!!! Dieser Wagen ist eine Offenbahrung. Wenn der Deinige bzw. der Deines Kumpels auch noch die gezeigte Farbe hatte – dann kriege ich meine Zunge heute abend auch nur schwer unter Kontrolle 🙂

              Und es ist ja wohl auch bestätigt das in der ersten Lebenshälfte BMW das Cabrio und Toyota das Coupe baut und dann gerüchteweise zur Halbzeit ggf. die jeweilige Ergänzung kommen könnte. 2022 – ein Z5 Turnschuh mit R6 – und zack – wieder ist der Speichelreflex da…

              • El Barto says:

                “Wenn der Deinige bzw. der Deines Kumpels auch noch die gezeigte Farbe
                hatte – dann kriege ich meine Zunge heute abend auch nur schwer unter
                Kontrolle :)”

                Exakt so hat er ausgesehen…zumindest in den ersten Jahren. Später wurde er dann allerdings verschlimmbessert mit Tieferlegung, den Felgen des Z3M und reichlich Riffelblech im Fußraum. Aber in meinen Augen war er vollkommen, so wie er vom Band lief 🙂

                100.000 EUR für einen Z3M finde ich aber schon sehr sportlich angesetzt, selbst für ein neuwertiges Modell. Vor ein paar Monaten stand ein 2.8 Coupé bei einem BMW-Händler mit moderater Laufleistung für um die 9.000 EUR. Aber leider fehlte mir neben dem Platz und dem Kleingeld auch das Verständnis meiner Frau für diese Anschaffung. Jetzt erfreut sich hoffentlich ein anderer Liebhaber am Blick über die Wölbungen der endlos langen Haube.

                Ein Z5 Coupé wäre was, bin ja mal gespannt ob und was da kommt. Ich fand ja auch dieses Rendering des M2 Shooting Brake schon sehr ansprechend. Aber da fehlt dann halt die lange Schnauze eines Roadsters zur absoluten Perfektion.

                • M54B25 says:

                  Ja das M2 Shooting Break Rendering hat mich auch an das Z3 Coupe erinnert – aber den Mut wird BMW nicht noch mal aufbringen. Toyota Australien hat das gleiche kürzlich mit einem GT86 gemacht – der sieht als Shooting Brake auch richtig klasse aus. Liegt aber wahrscheinlich auch mit an der Prägung des Betrachters – das Z3 Coupe hat ja beim Erscheinen mächtig polarisiert. Der heutige Ruf einer Design-Ikone gibt den BMW Designern aber rückwirkend recht, alles richtig gemacht zu haben.

                  Und Du konntest Deiner Frau wirklich nicht erklären, dass ein Z3 Coupe ein fulminantes Einkaufsauto ist – passt problemlos in die heutigen Parklücken rein, ist nach hinten hin gut zu übersehen, bietet viel Platz für den Einkauf und lässt sich durch die weit öffnende Heckklappe leicht beladen… Na aber ist auch verständlich, so ein Wagen will einen trocken Platz und ein wenig Zuwendung zur Werterhaltung haben, das geht nicht mal so nebenbei zu finanzieren 🙁

                  Ich glaube aber auch, dass sich nur echte Liebhaber noch so einen Wagen zulegen werden. Unseren Balkan oder Oman-Freunden dürfte der Wagen mittlerweile zu alt sein, als das er zur weiteren Optik-Verschandlung noch taugt (ja ich weiss Vorurteile at it best, aber die Statistik der verhunztesten E36 um die 2000er Jahre gibt mir hier eindeutig recht!).

                  • El Barto says:

                    Danke für den Hinweis mit dem GT86 SB, hab mir dazu direkt mal ein paar Bilder angeschaut. Aber irgendwie werde ich mit dem Heckabschluss mit seiner doch sehr schießschartigen Heckscheibe nicht ganz warm. Hab dazu auch nochmal parallel Fotos von Z3 u. Z4 Coupé sowie Ferrari FF verglichen und muss sagen, der Z3 ist und bleibt der Genialste.

                    Dass er polarisiert (hat), merke ich bei meiner Frau, sie mag den Turnschuh optisch nämlich gar nicht. Aber die Einkaufsqualitäten hätte ich vielleicht trotzdem mal ansprechen sollen 😉

                    Die von dir angesprochenen Erhaltungskosten würden mich gar nicht mal abschrecken, als nicht M-Modell dürfte der Z3 diesbezüglich wahrscheinlich sogar noch recht human sein. Aber du hast recht, so ein Auto verdient die nötige Zuwendung und da ich ja hier schon zwei Youngtimer stehen habe, wäre das schwierig geworden. Aber eines schönen Tages…

                    Die Verbastelungen durch das einschlägige (E36-)Klientel hat sich beim Z3 nach meinem Gefühl in Grenzen gehalten. Dafür wurde aus den Coupés gerne mal ein halbgares Tracktool gemacht oder zumindest der optische Anschein erweckt. Vielleicht nehme ich mir mal irgendwann so ein bedauernswertes Exemplar vor und baue es wieder im Originalzustand auf. Die geringen Stückzahlen und der immer kleiner werdende Bestand sprächen dafür.

                    Hier übrigens noch ein Artikel, der die Hoffnung auf einen Z5 M-Roadster verringert:
                    http://www.roadandtrack.com/new-cars/future-cars/news/a29630/there-wont-be-an-m-version-of-bmw-toyotas-new-supra/

              • der_ardt says:

                Der Z5 wird sicher nicht so leichtfüßig wie der Z3, von daher ist die Spaßkomponente stark eingeschränkt bzw. durch den bei BMW nur noch rudimentär vorhandenen Purismus nur durch andere Aspekte zu kompensieren. Ich denke die Zeiten sind einfach vorbei.

                • M54B25 says:

                  Da wir ja beim Spekulieren sind, würde ich da mal gegenhalten. Ich hatte ja mal mein Spaßauto des Jahres 2014 angegeben – den Toyota GT86 – 200PS Sauger-Boxer (wenig Nm aber erst bei 8500U/Min blinkt die Schaltleuchte) bei 1250kg Fahrzeuggewicht, mit einem extrem niedrigen Schwerpunkt und den Maßen zwischen Z3 und des Z4. Ich gehe ganz stark davon aus, das Toyota beim Pflichtenheft zum G29/Toyota Supra (Name wurde wieder reserviert) sehr penibel das Thema Gewicht angeht. Ich würde soweit gehen zu behauten, dass der Einstiegsbenziner mit 4 Töpfen bei 13xxkg landen wird. Zusammen mit dem wesentlich weiter entwickelten Fahrwerk dürfte daher doch wieder Z3 Feeling aufkommen können.

                  Und noch mal eine ganz unverschämte Vermutung – der Toyota-Ableger des G29 wird beim Einstiegsmodell den BMW um einiges voraus sein. Mit dem GT86 haben sie bewiesen, dass sie kleine aber feine Sportwagen bauen können – in einer ansonsten hybridisierenden oder dieselnden NEFZ-getriebenen Automobilphase.

                  • der_ardt says:

                    Der GT86 ist auch in meinen Augen neben dem MX5 das sympatischte Spaßauto für wenig Geld.
                    Hoffentlich setzen sich dessen Leichtfüßigkeit und Drehzahlhunger auch im BMW-Ableger durch. Im Gegensatz zu den meisten, die wegen der Partnerschaft gemeckert haben, sehe ich das wie du: Durch die Partnerschaft wird sich der kommende Z5 sicher nicht vom inzwischen verflossenen Markenkern BMWs wegbewegen.

      • M3-Dreamer says:

        Guter Interessanter Beitrag!
        Eins stimmt m.M.n. aber nicht, dass der S55 Potenzial für 500+PS hat … schon die 500PS des GTS sind konzeptbedingt eben nur mit der Wassereinspritzung erreichbar, zumindest unter M-GmbH Kriterien was Haltbarkeit und Rennstreckentauglichkeit angeht

        • M54B25 says:

          Oh ich möchte jetzt nicht in den Bereich der Wortklauberei kommen – aber der Motor des M4 GTS ist doch ein S55 – oder nicht? Und damit sind die 500+PS gemeint – Die Wassereinspritzung wird zukünftig m.M.n. über die M-Modelle in die Serie Einzug halten, die Verbrauchs- und Leistungsvorteile sind mit überschaubaren Aufwand erreichbar.

          Ansonsten bietet Dir derzeit ausnahmslos jeder Tuner ein 500+PS Kit für den normalen S55 (431PS Serie) an – ohne Hardwaremodifkation – um eine bessere Kühlung der Komponenten sollte man sich dann schon Gedanken machen. Und wenn man schon dabei ist, selbst die Serie streut i.d.R. sehr stark nach oben, meist liegen hier schon mehr als 450PS an, vgl. hier https://www.youtube.com/watch?v=iA_cf9ZluDg

          • M3-Dreamer says:

            Ein Tuner wird immer mehr Kompromisse eingehen bei Haltbarkeit und Rennstreckentauglichkeit als die M-GmbH selbst!
            Das Problem beim S55 ist die ungünstige Form der Zylinder, die zu einer hohen Verdichtung führt und zu einer gefährlichen Klopfneigung bei hohem Ladedruck und Temperaturen … dies ist der Grund warum die Wassereinspritzung unbedingt erforderlich ist, um das Auto dauerhaft rennstreckenfest zu bekommen.
            Sicher nicht ohne Grund haben sich Porsche, Ferrari (Alfa) und McLaren bei ihren hochgelobten Sportturbos für eine andere Brennraumform entschieden … eine Bauform die übrigens auch der damalige Vorschlag der M-GmbH für einen Turbomotor für den F8x aufwies – sicher hat sich die M-GmbH aus gutem Grund damals so entschieden!?

            • M54B25 says:

              Jetzt wird es spannend – Was genau meinst Du mit “ungünstiger Form” des Zylinders? So weit ich das einschätze, sind die bei allen aufgeführten Fahrzeugherstellern schlicht und ergreifend rund – oder? Bis auf die Hemi-Motoren ist das aber auch eher der Branchenstandard…

              Oder meinst Du das Bohrungs-/Hubverhältnis, die Form des Zylinderkopfes, die Anordnung der Ventile, die Form der Ventilköpfe oder was ganz genau?

              Die Klopfneigung ist übrigens “nur” eine Nachfolgeerscheinung einer zu hohen thermischen Belastung im Verbrennungsraum. Dem kann durch Anfetten mittels erhöhter Zufuhr von Benzin oder eben Kühlung in Form der Vor-Wassereinspritzung entgegnet werden.

              • M3-Dreamer says:

                Es geht um das Bohrungs-/Hubverhältnis, das der S55 mit dem N55 teilt und das eben nicht so optimal für einen Sport-Turbomotor ist.

  2. Pro_Four says:

    …endlich wieder heiße Nachrichten!! Nice

  3. D.A.G. says:

    Der Z4 kam Ende 2009 und liegt noch im ganz normalen 7-Jahre Rythmus.
    Jungs, ihr fängt schleichend an euch an kürzere Bauzeiten und übertriebene Facelifts zu gewöhnen… Der Z4 ist einfach mal wirklich dezent überarbeitet worden.
    Gäbe es noch einen echten 30i, würde ich mir zu gerne noch einen sichern 🙁

    • Tigerfox says:

      Der Verkauf des Z4 E89 startete laut Wikipedia Anfang Mai 2009, nach Vorstellung im Dezember 2008 – wir haben also die 7 Jahre gerade überschritten.

      Ich persönlich bin beim Z4/Z5 sehr gespannt, möchte aber im Spekulatius keine vehemente Position vertreten, da es bis auf Gerüchte nichts konkretes gibt.
      Es wird uns immerwieder mantraartig von den Fachmedien vorgebetet, dass es einen R6 im Z5 geben wird.
      Dies kann vom normalen B58 x40i mit 326PS zu der Version mit 340PS zum N55+ mit 360/370PS aus X4 M40i und M2 alles sein. Für Ausgeschlossen halte ich, dass eine eventuelle M-Version mit dem S55 das einzige Modell bleibt.
      Ich halte eine Kombination aus einer Version des B58 und N55/S55 für wahrscheinlich, entweder analog zum 2er+M2 oder zu 3er/4er und M3/M4, dann evtl. auch mit PPK für den B58 auf 360PS.

      Gegen letzteres spricht aber, dass BMW den Z4 Performance-mässig schon immer sträflich vernachlässigt hat (außer Felgen gibt es nichts), obwohl sich ESDs, PPKs und Verspoilerung angeboten hätten. Da der Markt für Roadster so klein ist wie nie, sehe ich auch keinen Grund, dies zu ändern.
      Einen Z5M kann ich mir daher auch nur schwer vorstellen, nachdem MB den SLK55 AMG zugunsten des weit schwächeren und zahmeren SLC43 AMG gestrichen hat (entspricht ja eher dem Z4 sdrive35is).

      Das einzige Gegenbeispiel ist aktuell der Jaguar F-Type, der aber auch noch ohne 4-Zylinder angeboten wird. Gleich zwei gute V6 und wirklich dicke V8 Motoren, die Audi RS6/RS7, BMW M5/M6 und MB E63/CLS63 Konkurrenz machen. Insbesondere als Coupe extrem sportlich.

      Das Gerücht, dass man aus dem Z5 einen Porsche-Killer machen will, halte ich für übertrieben. An Boxster/Cayman kann man sich evtl ranwagen, da diese ja auf 4-Zylinder reduziert wurden, aber vom Handling etc. müsste BMW da einen riesen Sprung machen. Gerade die Stoffdachroadster waren bei BMW als M-Modell immer leicht überfordert und erst mit den Coupes konnte man den Motor genießen.

      Am produktpolitisch sinnvollsten wäre wohl wirklich ein ähnliches vorgehen wie beim 2er und Update der jetzigen Modellpalette, also die komplette Palette der B48-Motoren, ein 340PS-B58 als einziger Serien-R6 und ein Z5M oder M40i als 35is-Nachfolger mit 360/370PS, evtl. mit verbessertem Fahrwerk – dafür dann kein PPK für den B58 (was wie beim 35is und M2 den stärkeren Motor im Vergleich zum B58 wieder leicht veraltet wirken ließe).

      • M54B25 says:

        Sehr guter Beitrag! Alleine eine Gegenargumentation zum Thema, dass BMW den Z4 schom immer performancemäßig sträflich vernachlässigt hat, möchte ich anführen: der Z4 sdrive35is ist der einzige AG Wagen der das M Doppelkupplungsgetriebe bekommen hat! Damit sind ja alle damaligen Ausreden, dass sich das mit den AG-Modellen nicht verträgt, ab absurdum geführt worden. Und zum Zeitunkt des Erscheinens war das DKG schon ein Herausstellungsmerkmal von Sportwagen! Das ZF Hardware- und BMW Softwareseitig so eine gute 8-Gang Schaltung entwicklen würden, die das DKG überflüssig machen würde, war damals noch nicht klar.

        Zum Fachmedien-Mantra – ich kann mich noch gut an die V6-Story zum F8x erinnern – bis wirklich kurz vor der Vorstellung war die AMS -die ja sonst doch recht informiert sind- immer noch der wahnwitzigen Vorstellung erlegen, das ein V6 Einzug halten wird: kürzere Bauform, tieferer Schwerpunkt, Turbo-Anordnung im V für direktere Gasannahme – alles tolle Argumente, aber Quatsch war’s trotzdem, hätte gar nicht in die BMW Motoren-Produktionspalette gepasst. Daher sehe ich einen R6 beim Z5 auch als gesetzt an, nur welcher…

        • M3-Dreamer says:

          Die V6 Geschichte war aber beileibe kein Quatsch, sondern dieser Motor ist wirklich von der M-GmbH für den F8x entwickelt worden … zusätzlich zu den von Dir genannten Argumente waren ein höheres Wachstumspotenzial was die Leistung angeht noch ein weiteres Kriterium … letztlich entscheidendes Argument gegen diesen Motor waren die höheren Produktionskosten, da auch dieser Motor – wie S85 und S65 – im Sondermotorenbau gefertigt hätte werden müssen, anstatt kostengünstig in der Serienproduktion wie der S55.
          Ein kleines Beispiel wozu diese Motor in der Lage gewesen wäre ist jetzt der 2.9ltr.V6 der Giulia QV … 510PS ohne technische Gimmiks wie eine Wassereinspritzung.

          • M54B25 says:

            Der V6 lief in den F8x Entwicklungsmodellen, das war bekannt. Aber schon eine Weile vor der Veröffentlichung wurde sich auf das R6 Konzept festgelegt und die Erprobungen und Abstimmungen mit dem R6 gefahren. Auf den Videos war das auch recht gut zu hören, dass ein R6 am Arbeiten war. Nur die AMS meinte es wird der V6. Wobei der V6 ja eine Ableitung des v8 S63 mit ca. 3,2l war. Dadurch hätte der Motor ja auf der V8 Sonderstrecke mitlaufen können.

            Zur Zylinderform – ok das wäre ein Argument hier aber mal BohrungxHub zu den jeweiligen Motoren:
            BMW S55: 84,0 mm × 89,6 mm
            Ferrari/Alfa F154: 86,5 × 82 mm
            Porsche 991.2 3L Turbo: 91,0 × 76,4 mm

            Beim Porsche würde die Argumentation ja noch stimmen, dass der Motor kurzhubiger ist und dafür mehr Zylinderoberfläche hat. Der Alfa-Motor, der ja direkt vom 3,9l BiTurbo von Ferrari abstammt, entspricht der Argumentation jedoch nicht so eindeutig. Hier ist die Bohrung nur geringfügig größer als die des S55. Der Hub kürzer, damit er etwas höher drehen kann.

            Insgesamt sind es m.M.n. das Gesamt-Thermokonzept und natürlich auch die Materialien des Motors entscheidend für den grundlegenden Bereich der Klopffestigkeit. Und da dürften Porsche und Ferrari etwas mehr investiert haben – und Alfa profitiert halt davon.

            Aber – wenn Du Dir mal das Video zum Beispiel-Serien M4 angeschaut hast, liegt der Serien-Motor ja schon bei 474PS bei Umgebungstemperaturen jenseits der 35 Grad! Der M2 hat im AMS Supertest auch 400PS auf die Rolle gebracht. Daher bleibe ich dabei, dass Du mit enstprechender Kühlung den S55 standfest auf 500PS bekommst und mit der Wassereinspritzung 550+PS nöglich sind.

            Ich bin dann mal auf den AMS Supertest der Guilia QV gespannt, was der Leistungsprüfstand dort sagt, weden sicherlich auch mehr als die 510-Norm-PS sein…

        • Tigerfox says:

          Ist das DKG im sDirve35is ein anderes als im normalen Sdirve35i oder im 135i E82/88 und 335i E92/93 Coupe/Cabrio?
          Und das alleine zeugt ja nicht wirklich von großem Interesse am Z4.
          Der Z3/Z4 kam immer erst spät auf der Plattform des 3er, beim Z3 mit der billigen Hinterachse des E36 Compact und ohne komplette Motorenpalette.
          Alle Generationen des Z4 Roadster (Z3 weiss ich nicht) – außer der Z4M – wurden für ihre gefühllose Lenkung kritisiert.
          Das sportlichere Coupe kam immer erst in den letzten Baujahren.
          Der E89 dümpelt immernoch mit dem N54 rum, den auch sonst nirgends mehr gibt (also nix Kostenersparnis) – v.a. im normalen 35i total unnötig, da der N55 mitterweile deutlich genügsamer ist, im 35is seit der Überarbeitung des N55 (PPK mit 340PS im 3er/4er), spätestens aber mit dem hochleistungs N55 für M2/X4 M40i oder B58 mit PPK für 360PS unnötig.
          Es gab nie Performanceparts für den Z4, von einer Domstrebe für den E85 (nur M54-Motoren), Carbon-Heckspoilern und Felgen abgesehen. Kein Sport-ESD (gab es ja schon für den E46 und selbst für den X3 E83!), kein PPK, keine Verspoilerung, keine weiteren Domstreben.
          Hinzu kommt noch die miserable Felgenauswahl beim E89, verursacht durch das eigenständige Fahrwerk.

          • M54B25 says:

            DKG hast Du recht – das war im E9x das gleiche – hatte ich bis dato nicht auf den Schirm, sondern war wohl eher von der Z4 Werbung geblendet -Asche auf mein Haupt…

            Aber die billige E36 Compact Hinterachse ist die des E30 – dann kann es aber auch nur die kleine Maschine im Z3 gewesen sein, beim 2.8i war die Karrose breiter, da waren dann die richtigen E36 Achsen drunter – oder hast Du andere Quellen dazu?

            • Tigerfox says:

              Quellen würde ich es nicht nennen, aber ich wüsste nicht, dass es im Z3 eine Mehrlenker-(Z-)Achse aus dem E36 gegeben hätte, sondern nur die Semi-Trailing Arm aus E30/E36 Compact. Die breitere Version der Sechszylinder bzw. ab Facelift war dann halt einfach breiter.
              Wenn man im Teilekatalog guckt, haben alle E36 Compact und Z3 den gleichen Hinterachsträger und alle mit 4-Zylinder bis zum Z3 Facelift die gleichen Längslenker, die Z4 mit R6 bzw. alle ab Facelift haben aber andere Längslenker, der E36 323Ti hat wieder andere (die nur dieses Modell hat).
              von der M30-Verwandtschaft merkt man hier überigens nicht viel, die TN sind für beides anders, auch wenn die Technik gleich ist.

              Hach das waren Zeiten, als man einen R6 mit 2L und 150PS kaufen konnte…

              • M54B25 says:

                Danke für die einleuchtende Beantwortung. Ich bin beim Z3 immer vom E36 als Basis ausgegangen, dass es jetzt der E36 Compact – und damit dann auch ein anderes Fahrwerk ist- war mir bis eben gerade unbekannt – der Teilekatalog und Wiki sind sich da ja einig, hab das aus Interesse gleich mal gecheckt 😉

                Du scheinst Dich aber auch eher unter als in den bayrischen Wagen zu befinden, sehr fundierte Aussagen zu Technikdetails, findet man(n) leider immer seltener!

                Den 2.0L R6 gab es aber auch noch im E46 – also diese Tradition hat ja noch bis 2000 gehalten (M52TÜB20) und auch den M54B22 würde ich noch als 2 Liter durchgehen lassen – und damit bis 2007 – danach (F90 320i als R4) ging es nur noch bergab 🙁 – der Motor war echt lahm, der 320d dagegen wieder ziemlich gut.

                • Tigerfox says:

                  Leider besitze ich keinen Bimmer, das wird aber nicht ewig so bleiben. Aber es mach tmir spass, mich damit zu beschäftigen. Von der Technik hab ich aber nicht so viel Ahnung, nur was man halt im Netz lesen kann.

                  Mir ist klar, dass es den M52B20 noch länger gab, dass es auch einen M54B22 mit relativ niedrigem Hubraum gab und bis vor wenigen Jahren noch drei R6-Motoren (oder V6 bei MB) in Mittel- und oberer Mittelklasse und sogar ein bis zwei in der Kompaktklasse gab. Natürlich würde ich auch lieber die dicken Dinger fahren, wenn ich könnte.

                  Es ging mir darum, dass es um die Jahrtausendwende noch völlig in Ordnung ging, wenn man für Hubräume, für die normalerweise ein R4 genommen wird, einen R5 oder R6/V6 genommen hat. 150PS aus 2l gab es x-fach als R4, aber bei BMW halt auch als R6. Warum? – Darum, weil man es konnte!

                  Der N46 mit 150PS und N43 mit 170PS waren bestimmt ausgezeichnete R4-Sauger, aber die R6 mit gleicher Leistung wären mir tausendmal lieber. Und heute? Man kriegt kaum noch mehr als vier Zylinder mit weniger als 300PS (wer braucht soviel Leistung im Alltag?), muss sich also ein halbes Rennauto kaufen.

                  Ich möchte auf jeden Fall noch einen Z4 E85/E89 mit N52B30 fahren (also 3.0Si oder sDrive30i).

                  • M54B25 says:

                    Na dann vorab mal viel Erfolg bei der Verwirklichung deines Z4 Traumes, dürfte bestimmt einige Garagenwagen von zarter Frauenhand geführt geben, die demnächst darauf warten in die Freiheit entlassen zu werden und dann hoffentlich an jemanden wie Dich geraten.

                    Zum R4/R6/V6 – der N46 R4 im E90 320i war grausam. Ich hatte mal das Glück direkt zwei Wochen nacheinander einmal den 320i und einmal den 320d als Mietwagen zu fahren, also schön AB, Landstraße und ordentlich Kilometer machen. Der 320i war absolut enttäuschend, der ging nur obenrum über 4500 U/Min, da musstes Du auf der AB 2 Gänge runterschalten, wenns mal vorwärts gehen sollte, der 320d hat direkt von unten raus geschoben, egal welcher Gang. Der N46 hat gesoffen wie ein Loch, der 320d war wirklich genügsam. Seitdem bin ich im Alltag Bimmer-Diesel-gebrandet, für den Spaß muss der M54 ran…

                    2.0 L R4 – ja da haben die 90er und 2000er aber nette Motoren hervorgebracht (selbst gefahren: Golf 2L 16V, Opel 2L 16V, selbst Mazda war gut dabei) jeder der Motoren hatte eine eigene Charakteristik, eigenen Sound und vom Ansprechverhalten klar erfühlbare Unterschiede. Die neuen 2.0L Turbo sind alle gleich schlecht, da ist nur die Frage, wo hört das Turboloch auf und wie weit gehts mit der Drehzahl rauf und wo wirkts abgeschnürt. Die B38 und B48 Generation von BMW ist da wieder einen Schritt weiter Richtung Drehzahlfokussierung gegangen, da hängen die 3 oder 4 Pötte gut am Gas – in den leichteren F2x oder F4x Wagen.

                    Zum V6-Hubraum – Dann kennst Du doch bestimmt auch den Mazda MX-3 mit dem 1.845 cm³ großen V6 mit 24 Ventilen? Warum hat Mazda den gebaut – genau wie Du sagtest – weil sie es konnten! Diese Wagen/Motor-Kombination fand und finde ich immer noch beeindruckend für die Eigenständigkeit von Fahrzeugen in den 90er Jahren, das was in der heutigen Aero/NEFZ geprägten Landschaft nahezu vollkommen abhanden gekommen ist 🙁

    • M54B25 says:

      Deine Argumentation berücksichtigt aber leider nicht, dass wir den G29 erst 2018 erwarten dürfen – das wären dann schon 9 Jahre und damit dann auch für frühere BMW-Zyklen ein längst überfälliges Update.

      Und was meinst du mit echtem 30i, den gibt es doch jetzt im 2er und 3er als R4 – echt mit 30i auf dem Kofferraumdeckel und einer ansprechenden Leistung von mehr als 200PS… Das Thema Modellbezeichnung Hubraumvolumen hatten wir hier schon häufiger und nicht erst beim E30 mit dem 325e hat es damit angefangen, dass die BMW AG sich hier nicht treu bleibt.

      • der_ardt says:

        Zur Verteidigung des 325e:

        der hatte mehr(!) Hubraum als angegeben (und gibt zudem mit dem M20B25-Zylinderkopf ein wirklich feines Maschinchen ab).

        Inzwischen kann man sich ja freuen, wenn dieser ominöse Turbofaktor von 1,4 halbwegs eingehalten wird.

        • M54B25 says:

          Den 325e musst Du nicht verteidigen, die Nachfrage nach diesem Wagen mit den vielfältigen Umrüstmöglichkeiten zeigt auf, dass dies ein ein Klassiker wird. Und ja BMW hat meist nur nach oben hin geschummelt und gaukelt einen größeren Hubraum durch die Bezeichnung vor, die Ausnahmen des Downsizing-Schildes (E46 316i mit 1,9L fällt mir noch spontan ein) wurden dann eher zur Schließung von Modellücken missbraucht.

  4. […] BMW Z4-Nachfolger G29: M40i und Z5 M Roadster im Gespräch, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (8.6 Buzz-Faktor) […]

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