BMW 125i F20 / F21: 224 PS starker B48 ab Sommer 2016

BMW 1er | 18.05.2016 von 4

Im Rahmen der Modellpflege 2016 werden auch der BMW 125i und der BMW 120i auf den neuen B48-Motor umgestellt. Beide Modelle erhalten im Zuge dieser Umstellung …

Im Rahmen der Modellpflege 2016 werden auch der BMW 125i und der BMW 120i auf den neuen B48-Motor umgestellt. Beide Modelle erhalten im Zuge dieser Umstellung eine Leistungssteigerung um 7 PS, von der sowohl der Dreitürer (F21 LCI) als auch der Fünfürer (F20 LCI) profitieren. So kommt der überarbeitete BMW 120i 2016 auf 184 PS, der neue BMW 125i wird ab Produktion Juli 2016 mit 224 PS angegeben.

Der 2,0 Liter große Turbo-Vierzylinder B48 ersetzt die bisher eingesetzten Ausbaustufen des intern N20 genannten Triebwerks und bietet neben etwas mehr Leistung auch einen niedrigeren Verbrauch. Aus Sicht der BMW Group sorgt der immer flächendeckendere Einsatz des B48-Motors außerdem für höhere Stückzahlen und entsprechende Skaleneffekte bei Einkauf und Produktion.

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Der neue BMW 125i ist serienmäßig mit Achtgang-Automatik ausgestattet, der bisher angebotene 6-Gang-Handschalter entfällt in Folge zu geringer Nachfrage. Wer einen überdurchschnittlich starken 1er mit manuellem Getriebe fahren will, muss künftig zum BMW M140i mit 340 PS starkem Reihensechszylinder greifen.

Der nun auf 224 PS erstarkte Vierzylinder erledigt den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,1 Sekunden, eine Zehntelsekunde schneller als bisher. Wie bisher ist der BMW 125i nur mit markentypischem Hinterradantrieb erhältlich, der für andere Motorisierungen angebotene Allradantrieb xDrive ist nicht lieferbar. Trotz der verbesserten Fahrleistungen konnte der EU-Verbrauch um mehr als einen Liter reduziert werden, im Datenblatt stehen nun je nach Bereifung 5,7 bis 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Das entspricht CO2-Emissionen von 130 bis 134 Gramm pro Kilometer.

Der 184 PS starke BMW 120i ist weiterhin mit manuellem Sechsgang-Getriebe und optionaler Achtgang-Automatik erhältlich, beide Varianten beschleunigen in 7,1 Sekunden auf Landstraßentempo. Der Verbrauch liegt mit Automatik je nach Bereifung zwischen 5,5 und 5,9 Liter, die manuelle Version benötigt 5,7 bis 6,1 Liter auf 100 Kilometer.

4 responses to “BMW 125i F20 / F21: 224 PS starker B48 ab Sommer 2016”

  1. D.A.G. says:

    Warum kommt dann nicht gleich die 192PS – Version des X20i?
    Die habe ich schon beim FL des 3ers vermisst…

  2. Ju8547 says:

    Endlich verschwindet der 1,6 Liter im 120i. Wunderte mich damals schon, warum er den Weg ins Facelift überhaupt gefunden hat. 120i = 2 Liter, Danke!
    Die Abstufung finde ich auch etwas merkwürdig. Vielleicht brauchen die Tourer einfach mehr PS 🙂

  3. Tigerfox says:

    Die Meldung ist zwar schon älter, aber es ist mir jetzt erst aufgefallen und ich verstehe nicht, warum es dazu so wenig Resonanz gibt:

    Den 125i gibt es jetzt nurnoch mit 8-Gang Automatik! Was hat das noch mit Freude am Fahren zu tun?!?
    Angeblich wegen niedriger Nachfrage – das kann nur daran liegen, dass in diesem Preisbereich der
    Unterschied zum ehem. 118i/nun 120i zu hoch bzw. zum M135i/140i zu niedrig ist.

    Aber insgeheim vermute ich, dass man den wahrscheinlich letzten 1er mit Hinterradantrieb so ggü. dem 2er weniger attraktiv machen will, wie schon durch die komischen Motorisierungen insgesamt.

    Das kann BMW doch garnicht soviel bringen, das 6-Gang Getriebe dürfte doch das gleiche wie im neuen 120i oder 120d sein und/oder wie im 230i. Dadurch ist auch der 125ia 3-Türer fast genauso teuer wie der 230i mit Handschalter (glatt 36.000€ vs. 36.200€), der 5-Türer ist sogar teurer (36.750€) – bei 28PS Unterschied!

    Im letzten Jahrzehnt gab es eigtl. jeden BMW bisauf den 7er und den X5 mit V8 oder R6-Diesel durchgängig mit Handschaltung – selbst einen 550i/650i!
    Das erste mir bekannte Model, bei dem der Automat durchweg Zwang war, war der x35d. Erst seit

    Einführung der achso tollen 8-Gang Automatik verschwinden (wie bei MB und Audi) zunehmend die Handschalter auch in “sportlichen” Motorisierungen (Z4 35is, jetzt x40i in allen 3er/4er außer Limo/Coupe, x25d in 1er/2er, jetzt eben der 125i). Einen V8 kriegt man schon länger bei keinem Hersteller mehr mit Handschalter, die R6-Diesel bei BMW auch nicht mehr, alle SUVs ab X3 und 5er GT/6er/7er sind durchgängig Automaten (außer x18d/x20d).

    Ja, ich weiss, dass die 8-Gang Automatic vieles sehr viel besser kann als ein Handschalter, dass sie nicht zuletzt durch die zusätzlichen Gänge effizienter ist, sanft und trotzdem schnell schaltet und auch starke Motoren nicht im Drehmoment begrenzt (wie beim x35i/x40i mit PPK oder zuletzt beim 530d mit 245PS). Aber niemals wird eine (Wandler-)Automatik so involvierend sein, soviel “Freude am Fahren” vermitteln wie ein Handschalter.

    Ich ärgere mich so in diesem konkreten Fall, weil ein 125i mit B48 (und eventuellem PPK) in absehbarer Zeit ein Auto für mich hätte sein können – bis vor kurzem über meinen Verhältnissen, nun bald möglich, schöner (imho!) und alltagstauglicher als ein 230i und besser als jeder GTI. Nun werde ich wohl zum VorLCI (den ich mit M-Paket auch schöner finde) oder einem der wohl seltenen LCI mit N20 greifen müssen.

    Bei BMW ist die “Freude am Fahren” wirklich nicht mehr als ein Slogan – statt einem knackigen Roadster samt Coupe gab es zuletzt diesen Silberlocken-Cruiser E89, der Nachfolger schein sich nurnoch dank Kooperation zu lohnen, dafür gibt es nun fünf, bald sechs oder sieben verschiedene SUV, eins davon sowie dier Opa-Autos 2er AT/GT als Frontkratzer und somit ohne BMW-DNA.
    Mit der tollen M-Performance-Division ist es auch nicht weit her – alle Modelle bis auf den X4 M40i sind Zwangskombination aus einem Standard-Motor und dem M-Paket (war ja beim 135i E82/E88 nicht anders!), die PPKs für den B47 hat man wohl eingestampft, ebenso einen Performance-ESD für den 228i und nun den neuen 125i/230i, für den 1er LCI spart man sich neue Performance Front- und Heckschürzen, dafür gibt es für den 7er Folien.

    Das einzige was noch für BMW spricht sind Autos wie der M140i/240i, der M2 und M3/M4 sowie die Tatsache, dass die Konkurrenz es nicht besser macht (Audi A3Fl nurnoch bis 150PS mit Handschalter, bei Mercedes durchweg nurnoch bis 184PS Benzin/170PS Diesel, bei Jaguar garnicht).

    Ist es nicht auch total widersinnig, einmal jede Nische mit einem Model zu besetzten (zu jedem SUV ein SUV-Coupe, 3x Coupe und Cabrio, 2x Grandcoupe und Gran Turismo parallel), die nicht wirklich neue Kunden generieren, sondern hauptsächlich alte umverteilen, aber dafür bei den einzelnen Modellen Austattungs- und Motor-/Getriebekombinationen zu sparen?

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