März 2016: BMW muss Absatz-Rückgang in den USA verkraften

News | 4.04.2016 von 18

Der März 2016 war für alle Premium-Anbieter in den USA kein leichter Monat. Auch die BMW Group konnte zum Abschluss des ersten Quartals keine guten …

Der März 2016 war für alle Premium-Anbieter in den USA kein leichter Monat. Auch die BMW Group konnte zum Abschluss des ersten Quartals keine guten Nachrichten verkünden und muss stattdessen einen relativ deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen vermelden. Relativiert wird das Minus durch den Umstand, dass im Vorjahr das beste Auftakt-Quartal in der Geschichte von BMW Nordamerika erzielt wurde und die Zahlen entsprechend schwer zu schlagen waren.

Die Kernmarke BMW kam im März 2016 auf einen Absatz von 30.033 Fahrzeugen und lag damit 12,5 Prozent unter dem Vorjahr, die Marke MINI verfehlte den Vorjahresabsatz sogar um 18,3 Prozent und verkaufte 4.762 Fahrzeuge. Für die BMW Group ergibt sich somit ein Rückgang um 13,3 Prozent auf 34.795 Einheiten, das sind mehr als 5.000 Fahrzeuge weniger als im Vorjahresmonat.

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Keinen sonderlich erfolgreichen Abschluss des ersten Quartals vermeldet auch Daimler, Mercedes kam im März 2016 exklusive Sprinter und Smart auf 28.164 Einheiten und lag 5,9 Prozent unter dem Vorjahr. Die Kleinstwagen der Marke Smart fanden 479 Käufer (-17,8 Prozent). Zusammen mit dem Sprinter, der in den USA als Van gezählt wird, liegen die Daimler-Verkaufszahlen bei 31.715 Einheiten und somit 3,6 Prozent unter dem Vorjahr.

Audi konnte sich im März 2016 als einziger großer Premium-Anbieter dem Negativ-Trend entziehen und verkaufte 18.392 Fahrzeuge auf dem US-Markt. Das entspricht einer Steigerung um 7,5 Prozent und stellt den 63. Rekord-Monat in Folge für die Ingolstädter dar.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2016 ergeben sich bei der Kernmarke BMW 70.613 verkaufte Fahrzeuge und ein Rückgang um glatte 10 Prozent, dem kann Mercedes im Kampf um die amerikanische Premium-Marktführerschaft 75.769 Einheiten (-3,1%) entgegensetzen. Betrachtet man auch MINI und Smart, führt die BMW Group mit 81.452 Einheiten vor 77.069 verkauften Mercedes und Smart. Audi USA konnte bisher 41.960 Fahrzeuge verkaufen und liegt damit 4,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

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