BMW X2: Kompaktes Crossover-SUV auf X1-Basis bestätigt

BMW X2 | 29.03.2016 von 11
BMW-X2-2017-SUV-Coupe-X-Tomi-Design

Abgesehen vom Namen stehen kaum noch Fragezeichen hinter einem kompakten Crossover-SUV aus München. Der voraussichtlich als BMW X2 auf den Markt kommende Offroader nutzt die …

Abgesehen vom Namen stehen kaum noch Fragezeichen hinter einem kompakten Crossover-SUV aus München. Der voraussichtlich als BMW X2 auf den Markt kommende Offroader nutzt die technische Basis des X1, also die UKL-Architektur in ihrer größeren und xDrive-fähigen Variante UKL2. Mit dem BMW X2 erwartet uns allerdings kein klassisches SUV-Coupé im Stil von X4 oder X6, die kleineren Abmessungen würden bei einer ähnlich ausgeprägten Coupé-Form für unzumutbare Platzverhältnisse im Fond sorgen.

Damit das bisher dynamischste Kompakt-SUV aus München trotzdem sportlicher wirkt, erhält das Greenhouse eine ab der B-Säule stärker abfallende Dachlinie sowie eine ausgeprägte Verjüngung in der Breite. Diese Form sorgt für eine Betonung der hinteren Radhäuser und lässt den BMW X2 besonders stämmig wirken. Im Gegensatz zum Rendering von X-Tomi.Design unterscheidet sich dieser Ansatz zwar weniger stark vom X1, er geht aber auch nicht annähernd so stark zu Lasten des Platzangebots in Fond und Gepäckraum.

BMW-X2-2017-SUV-Coupe-X-Tomi-Design

Offiziell bestätigt wurde der kommende Kompakt-Crossover im Rahmen der New York Auto Show, Vertriebschef Ian Robertson bezog sich dabei auf kursierende Erlkönig-Fotos und bestätigte die fortgeschrittene Entwicklung eines entsprechenden Fahrzeugs. Seinen Marktstart wird der BMW X2 voraussichtlich im Jahr 2017 feiern, genau wie der aktuelle X1 F48 könnte auch sein dynamischer Ableger im Werk Regensburg vom Band laufen.

Motoren und Antrieb des X2 werden sich kaum vom X1 unterscheiden, lediglich die Einstiegsmotoren dürften etwas leistungsstärker ausfallen. Zumindest zu Beginn des Lebenszyklus ist ein Verzicht auf Dreizylinder denkbar, später werden diese besonders sparsamen Varianten aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nachgereicht. Der Allradantrieb xDrive könnte zu Beginn ebenfalls bei allen X2 an Bord sein, Modelle mit Frontantrieb sind zu einem späteren Zeitpunkt aber praktisch sicher.

  • gigaset

    Juhu… not… Wieder ein Modell was keiner braucht.

    • Quer

      Wenn die Modelle X4 oder X6 niemand braucht stellt sich allerdings die Frage wieso MB die 1:1 kopiert, den X2 werden die bestimmt auch 1:1 kopieren.

      • quickjohn

        Hm – ich vermute zuvor ist noch der X1 zum Kopieren an der Reihe.
        Warum? Irgendwann werden dem GLA die klaustrophobisch-resistenten Interessenten ausgehen …..

    • ThomasGigold

      Immer wieder lustig dieses “Modell, was keiner braucht”.
      Ich brauche den M2 nicht, der ist mir zu klein für die Familie. Ich brauche den 7er nicht, der ist mir zu teuer. Ich brauche den … Es zeugt schlichtweg von enormer Arroganz, so einen Satz zu schreiben und ernst zu meinen. Du entscheidest, was für ein Auto Jemand “braucht”? Dann würden wir alle Dacia fahren – die haben vier Räder, fünf Sitzplätze und gut.
      Niemand braucht einen Rolls Royce, niemand braucht einen BMW M2. Niemand braucht ein BMW Zeichen auf einem Kombi. Und? Werden seltsamerweise alle gekauft. Witzig!

      • gigaset

        Das ist nicht arrogant. Nenn mir den Sinn und Zweck dieser weiteren Modellvertiefung? Mit einem Rolls Royce kann man äußerst bequem fahren. Mit einem 7er auch, aber eben etwas günstiger. Mit dem Dacia kommt man kostenbewusst von A nach B. Mit einem X4 z.B. (X2 kann man ja nur erahnen, wenngleich wohl nicht in Coupefom) kann man gar nichts. Nicht mal angeben. Das Fahrwerk ist Müll, das Platzanebot hinten nicht vorhanden und die Variabilität eines X3 hat er auch nicht. Und alle X haben gemein das sie im Gelände sowieso nichts taugen. Mit einem M2 kann man Spass haben… Um deine Aufzählung abzuschießen. X1, X2 un die 2er AT bzw. GT sind nicht fisch und nicht Fleisch und genau solche Typen sitzen auch in den Autos. Das klingt jetzt arrogant und ist es vielleicht auch. Ein echter alteingesessener BMW Fahrer würde in sowas nicht steigen.

        • Pro_Four

          “X1, X2 un die 2er AT bzw. GT sind nicht fisch und nicht Fleisch und genau solche Typen sitzen auch in den Autos”

          Jetzt lehnst du Dich aber weit aus dem Fenster, gerade weil DU auch noch für andere entscheidest was man braucht und was nicht.

          Und wenn ich einen BMW unterhalb vom 7er fahre, dann sind das alles Selbstfahrer und keine Mitfahrer. Also hat der X4 für viele eine Daseinberechtigung, auch wenn du es nicht schön hinten findest. Mein Kofferraum ist auch nicht unbedingt groß, interessiert mich auch nen Feuchten, denn die 400l reichen mir allemal!!

          Und mittlerweile geht man mit fast allen neuen SUVs nicht mehr ins Gelände (viel zu Schade), das ist genauso nichts mehr Wert, wie die Bezeichnung der Motoren am Heck.

          • gigaset

            Trotzdem… Sinn und Zweck dieser Modelle kann mir niemand erklären. Und nur weil sich hier alles um BMW dreht und ich selber schon einige Jahre BMW fahre heisst das nicht, dass ich jeden Mist gutheißen muss. Es gibt augenscheinlich zu wenig kritische Kunden. Sonst würden Autos vom Schlage der zuvor genannten Modelle nicht gekauft werden. Denn das, was BMW einmal gross gemacht hat verkörpern eben diese Fahrzeuge nicht mehr. Freude am Fahren. Mag sein das es arrogant rüber kommt. Aber wie kann man, wenn man sich ernsthaft mit den Autos beschäftigt sagen, dass ein 2er AT oder X4 gut fährt? Die sind genau so mistig abgestimmt wie ein Audi Q5… Auch so ein Unauto. Klar werden sie gekauft… Aber auch nur weil die Leute markenblind sind. Vom überzogenen Preis, gerade bei der mittelmäßigen Verarbeitungsqualität der z.B. in Spartanburg gefertigten BMWs fange ich erst gar nicht an.

            • quickjohn

              “…… Es gibt augenscheinlich zu wenig kritische Kunden. Sonst würden Autos vom Schlage der zuvor genannten Modelle nicht gekauft werden ….”

              Das ist doch ein völlig weltfremder Unsinn. Man kauft sich Autos nach seinem jeweiligen Ansprüchen, Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten – die Abstimmung eines Fahrwerks ist besten Falls einer von vielen Parametern und oft ein Untergeordneter.

        • Coyote

          Der Sinn und Zweck dieser Modellvertiefung ist, dass sie vom Markt angenommen, und sogar gewünscht wird. Konsum bedeutet Dinge zu kaufen, die man nicht braucht. Hätte ich das Geld, ständ schon lange ein X6 vor der Tür, mit durstigem Triebwerk, völlig überdimensionierten Felgen und vollkommen unbrauchbarer Speziallackierung. Braucht kein Mensch aber: Leider geil! Die Verwässerung des Markenkerns durch solche Modelle ist ein riesen Thema, dass hier im Blog schon häufig zu hitzigen Diskussionen geführt hat und niemals enden wird. Bei den Vans wurde meiner Meinung nach auch eine Grenze überschritten, was meine Freundin aber bspw. komplett anders sieht. Und solange ein M2 im Angebot ist sollte man ruhig bleiben.

        • mikk

          Schlaumeier … Arrogant klingt das nicht, eher schon dumm.

  • Pingback: Am 29. März 2016 gefunden … | wABss()

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