Formel E: BMW vor Einstieg in Elektro-Rennserie 2018?

Gerüchte, Motorsport | 17.03.2016 von 1
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Die Formel E hat sich in den letzten eineinhalb Jahren zu einer anerkannten Rennserie entwickelt, die regelmäßig viele Zuschauer anzieht und damit auch für immer mehr …

Die Formel E hat sich in den letzten eineinhalb Jahren zu einer anerkannten Rennserie entwickelt, die regelmäßig viele Zuschauer anzieht und damit auch für immer mehr Hersteller interessant wird. Aktuelle Gerüchte drehen sich nun um einen möglichen Einstieg von BMW und Nissan in die Formel E, was den beinahe lautlosen Elektro-Rennwagen einen weiteren Image- und Aufmerksamkeits-Boost bescheren könnte.

BMW wurde in der Vergangenheit schon mehrfach auf eine Teilnahme an der Formel E angesprochen, schließlich ließe sich die Submarke BMW i im Umfeld der Rennserie optimal vermarkten. Bisher wichen die Münchner entsprechenden Spekulationen aus und verweisen auf die bereits vorhandene Präsenz, schließlich wird bereits der offizielle Fuhrpark samt BMW i3 Medical Car und BMW i8 Safety Car gestellt und bringt so die Serienfahrzeuge immer wieder ins Bild.

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Laut autosport.com befinden sich BMW und Nissan bereits in Gesprächen mit aktuellen Teams, um die Möglichkeiten eines zeitnahen Einstiegs zu sondieren. Da viele Komponenten der Fahrzeuge vereinheitlicht sind, hält sich der technische Einfluss der Teams derzeit noch in einem relativ engen Rahmen. Im Hintergrund wird aber intensiv an einer Weiterentwicklung der Rennserie gearbeitet, was in Kombination mit leistungsstärkeren Batterien auch zu einem Entfall des Fahrzeugwechsels zur Mitte des Rennens führen könnte.

Die angestrebten Änderungen, die die Formel E ab der Saison 2018 noch attraktiver machen sollen und das Thema der überschaubaren Reichweite von Elektroautos aus dem Fokus nehmen, würden einen Einstieg von BMW deutlich wahrscheinlicher machen. Denkbar ist, dass die Münchner sich schon jetzt als Partner eines starken Teams engagieren, dabei aber zunächst eher im Hintergrund bleiben.

Wie attraktiv die Formel E für viele Hersteller ist, zeigt das breite Interesse der Hersteller an der jungen Rennserie. Derzeit ist Renault der prominenteste Name im Feld der Konstrukteure, aber mit Jaguar hat sich bereits ein weiterer großer Name für einen Einstieg entschieden. Außerdem sind die PSA-Edelmarke DS, die mit dem VW-Konzern verbundene Mannschaft von Abt sowie Venturi, Mahindra und der chinesische Autobauer Nextev vertreten.

Mit Marken wie BMW und Nissan könnte die Serie in den nächsten Jahren deutlich aufgewertet werden, soll aber dennoch bezahlbar und somit für alle Seiten kosteneffizient bleiben. Ein wesentlicher Baustein des Erfolgs ist die Präsenz in Metropolen und Großstädten, denn so lassen sich die Fahrzeuge zu den Menschen bringen und machen einen Besuch an der temporären Rennstrecke für viele Großstädter sehr bequem.

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