Mercedes C-Klasse Cabrio 2016: Premiere als C 43 AMG in Genf

BMW 4er, News | 2.03.2016 von 11
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Mit dem Mercedes C-Klasse Cabrio rollt ein neuer Gegner auf das BMW 4er Cabrio zu. Auf dem Genfer Autosalon 2016 feiert der Stuttgarter derzeit seine …

Mit dem Mercedes C-Klasse Cabrio rollt ein neuer Gegner auf das BMW 4er Cabrio zu. Auf dem Genfer Autosalon 2016 feiert der Stuttgarter derzeit seine Weltpremiere und präsentiert sich dabei gleich als AMG-Modell. Das Mittelklasse-Cabrio mit Stoffdach glänzt in kräftigem Rot auf dem Messestand und ist ein weiteres Beispiel für den neuen Einstieg in die Welt von AMG: Als Mercedes-AMG C 43 tritt die C-Klasse gegen Audi S4 & Co. an, ist aber weder so preisintensiv noch so dynamisch wie die “echten” 63er-AMGs mit V8-Triebwerk.

Optisch orientiert sich das neue Mercedes C-Klasse Cabrio eng am Coupé, sowohl die Front als auch die Heckpartie ähneln dem permanent geschlossenen Zweitürer stark. Mit der Luftfederung Airmatic und der 9-Gang-Automatik 9G-Tronic betonen die Schwaben auch im Fall der offenen C-Klasse das Streben nach maximalem Komfort und wollen sich in dieser Hinsicht klar von der bayerischen Konkurrenz abgrenzen.

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Die Motorenpalette umfasst zum Marktstart im Sommer vier Benziner und zwei Diesel, wobei es sich fast ausschließlich um Vierzylinder handelt. Lediglich die beiden stärksten Benziner, C 400 4Matic und C 43 AMG, kommen mit Sechszylinder in den Handel. Derzeit reicht die Leistungsspanne von 156 bis 367 PS, später folgen die beiden C 63 AMG-Varianten mit V8-Biturbo und bis zu 510 PS.

Ola Källenius (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb): “Mit dem C-Klasse Cabriolet runden wir die Palette unserer offenen Viersitzer mit klassischem Stoffverdeck ab. Und es beweist einmal mehr: Autos haben nichts von ihrer emotionalen Anziehungskraft verloren. Im Gegenteil: Wie kaum ein anderes Produkt bringen sie uns zum Träumen.”

Prof. Dr. Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Forschung und Entwicklung): “Unser neues C-Klasse Cabriolet ist der Einstieg in die Welt der Premium-Cabriolets bei Mercedes-Benz. In Charakter und Design sportlich und jugendlich geprägt, bietet es puren Open-Air-Fahrspaß rund ums Jahr.”

  • 135iCoupe_N55

    Offen wie hier zusehen imho keine schöne Seitenansicht, wirkt hinten irgendwie hoch und fast schon etwas plump, keine sportliche Optik.
    Da wirkt das 4er Cabrio mit offenem Verdeck deutlich sportlicher und schnittiger.

    Einen Pluspunkt kriegt das C Cabrio von mir für das Stoffverdeck, ich mag Stoffverdecke, gefällt mir optisch (meistens) besser als Metalldächer.

    PS: Aber dennoch muss ich zugeben, so ein C63 AMG Cabrio mit V8 hat schon was 😉

    • jerryre89

      Nicht zu vergessen das bildschöne Aldi Tablet das da in der Mitte trohnt 🙂
      Auch beim Buckel hinten kann ich nur zustimmen, weiß nicht was der da soll. Aber ist wohl wie beim Mini einfach ungünstig geschossen (das Foto)…

      • M54B25

        Tablet im Sinne vom deutschen Tablett denn “…Großes Zentraldisplay im iPad-Format (nach wie vor ohne Touch-Option)…” (Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-c-klasse-cabrio-6895821.html). Also eher was zum Abwischen, nachdem man(n) dass dann auch selbst rausgefunden hat, das es nicht toucht…

        • jerryre89

          Ich wollte vor allem auf die optische Deplatzierung hinaus und den optischen Eindruck des ganzen. Ansonsten hast du natürlich recht 🙂

          • M54B25

            Ich finde auch das beides passt – “tablet without touch” in der technischen Betrachtung und “Tablett” in der optischen Platzierung.

            Ich hatte in der kürzeren Vergangenheit des öftern das ‘Vergnügen’ von Leihwagen von B, C bis E-Klasse zu fahren – überall das gleiche peinliche Becker-powered Plastegedöns auf dem Armaturenträger. Welcher Vorstand das durchgewunken hat, ist mir wirklich schleierhaft. Da muss ein Controller die Gewinnspanne zu einer optisch schönen Lösung rangepappt haben bei der ein Gewinnvorteil zum Plastegedöns im dreistelligen Prozentbereich vermerkt war…

            • Sargon

              by the way: da ist er nun, der C43, von dem wir kürzlich sprachen

              • M54B25

                Ja habe ich auch mitbekommen. Nur der Sinn ergibt sich mir angesichts eines C220 oder E350 irgendwie nicht.

                Bin dann mal gespannt, wie lange diese Nummerierung dann hält oder die anderen “Standardbezeichnung” auch angepasst werden.

  • Thomas_01

    Sieht ja furchtbar aus. Hat man da ein Audi-Cabrio mit einem Benz gekreuzt? Mercedes produziert derzeit einen Geschmacksunfall nach dem anderen…

  • quickjohn

    Die Inflation der AMG-Versionen geht weiter. Auch beim C-Klasse Cabrio müssen es gleich drei Varianten sein. Also da bleibt doch die Exklusivität – sollte es nach A/CLA/GLA 45 noch nicht der Fall sein – nun gänzlich auf der Strecke.

    Finde da ist der Ansatz von Audi und BMW mit S bzw. M-Performance geschickter – auch wenn das Manche als Marketing-Trick abtun.

    Zur Optik: Stoffverdeck uneingeschränkt ja, ob das Coupe-Heck zu Cabrio passt bezweifle ich (sh. E-Klasse Cabrio) erneut. Tablet und Runddüsen dominieren das Interieur – als X-ter Aufguss. Mein Geschmack ist das nicht.

    Offtopic Rundheck: ich habe jüngst das GLE-Coupe in natura gesehen. Das Heck ist wirklich eine Design-Entgleisung erster Güte.

    • El Barto

      “Finde da ist der Ansatz von Audi und BMW mit S bzw. M-Performance geschickter…”

      Sehe ich auch so, man hätte es bei Mercedes unterhalb des “echten” AMG beim Sportmodell belassen sollen (C 450 AMG)

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