BMW Fahrertraining in Sölden: Wintersport auf 2800 Metern

News | 16.02.2016 von 4
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Seit 25 Jahren bietet BMW Fahrertrainings in Sölden an. Im Lauf der Jahre haben sich nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Teilnehmerzahlen vervielfacht.

Als BMW im Jahr 1990 erstmals ein Fahrertraining in Sölden angeboten hat, stand vor allem die Sicherheit im Vordergrund. Das einzigartige Trainingsgelände auf einer Höhe von 2.800 Metern über dem Meeresspiegel wurde im Lauf der Jahrzehnte ständig erweitert und bietet heute auf einer Fläche von drei Hektar optimale Voraussetzungen, um auch anspruchsvollste Fahrmanöver mit dem nötigen Freiraum trainieren zu können.

Ging es zu Beginn vor allem darum, den jährlich rund 250 Teilnehmern die Grundlagen für eine sichere Fahrt auf winterlichen Straßen zu vermitteln, gibt es heute mit dem Fahrspaß einen weiteren Schwerpunkt. Auf den im gesamten Winter-Halbjahr verschneiten Pisten des Ötztals lassen sich nicht nur die Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen oder Heck- und Allradantrieb gefahrlos erkunden, auch das individuelle Fahrkönnen lässt sich hier ohne Risiko trainieren. Wo sonst hat man die Möglichkeit, verschneite Serpentinenstrecken, Slalom-Kurse oder Kreisbahnen befahren und sich dabei ganz bewusst an die Grenzen von Talent und Physik herantasten zu können?

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25 Jahre Sicherheits- und Fahrspaß-Training in Sölden

Der Leistungsmangel, mit dem Fahrzeuge wie der BMW 325iX der Generation E30 in der dünnen Alpenluft zu kämpfen hatten, steht rasanten Fahrmanövern längst nicht mehr im Weg. Wer am Steuer von BMW M4 oder X5 durch den Schnee driftet und dabei breit grinsend den Grenzbereich erforscht, hat jedenfalls nicht mit einem Mangel an Leistung zu kämpfen – stattdessen fordert der Drahtseilakt zwischen gelungenem Drift und unnötigem Dreher die volle Konzentration. Und wer nach ein paar Anläufen das richtige Maß gefunden hat, möchte den großen Abenteuer-Spielplatz Sölden am liebsten gar nicht mehr verlassen.

Dass es ungeübte Fahrer bei winterlichen Bedingungen heute deutlich leichter haben, haben sie den dramatischen Fortschritten auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik zu verdanken. Da heute kein BMW das Werk ohne ABS und DSC verlässt und bei vielen Modellen auch weitere Systeme wie die Hill Descent Control HDC zur Verfügung stehen, hat der Winter für viele Autofahrer einen Teil von seinem Schrecken verloren. Doch auch wie lang Bremswege auf rutschigem Untergrund werden können, wenn sich ein zwei Tonnen schwerer X5 bergab einem Hindernis nähert, erfährt man in Sölden am eigenen Leib. Obwohl der Spaß für die meisten Teilnehmer klar im Vordergrund steht, wird so ganz nebenbei auch wichtiges Hintergrundwissen für den Alltag vermittelt: Bei niedrigem Reibwert und zu wenig Abstand sind auch geübte Fahrer in modernsten Allrad-SUV chancenlos.

Nach einem Besuch in Sölden überrascht es nicht, dass heute pro Saison rund 1.200 Teilnehmer zur BMW Driving Experience nach Österreich kommen und den Wintersportort dabei von einer weiteren Seite entdecken. So ist das Fahrertraining auf 2.800 Metern Höhe aus dem internationalen Programm der BMW Driving Experience längst nicht mehr wegzudenken, aber dennoch nur eine von zahlreichen Möglichkeiten für Fahrspaß mit professioneller Anleitung. Im Jahr 2015 hatte die BMW Driving Experience weltweit mehr als 26.000 Kunden und bietet zwischen Arjeplog im hohen Norden und Namibia im Süden Afrikas unzählige Möglichkeiten, die so vielfältig wie die Modellpalette der BMW Group sind. Auch vor Kombinationen von Auto und Motorrad oder BMW i und BMW M wird dabei nicht zurückgeschreckt, schließlich haben alle Modelle die Zutaten für Freude am Fahren an Bord.

Je nach gewähltem Training liegen die Kosten in Sölden zwischen 410 und 3.900 Euro. Dabei gehört bei einigen Programmen nicht nur die edle Unterbringung im Hotel Das Central zum Umfang, sondern auch ein kurzer Helikopter-Flug auf eine weitere Trainingsfläche im nahegelegenen Pitztal. Der Transfer im Hubschrauber ist übrigens nur eines von mehreren Elementen, das Kino-Freunde an James Bond erinnert – auch einige der wilden Verfolgungsjagden der jüngsten Episode Spectre wurden in und um Sölden gedreht, weshalb die trainierte Agentenwende gleich doppelt Sinn ergibt und jeden Fahrer noch ein wenig mehr 007 sein lässt.

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  • Pro_Four

    …Servus alle.

    Off tropic, aber sehr interessant und bei Motor Talk gefunden.
    http://www.motor-talk.de/news/audis-allrad-ist-permanent-aufmerksam-t5593857.html

    Der Neue “Semi-Quattro” bei Audi, um sagenhafte 0,3 liter zu sparen. Versucht Audi krampfhaft hier um die Brüssel Strafzahlungen zu kommen?

    Gesagt wird, dass ab ca. 400NM der “bekannte” permanente Allrad bleibt, naja, ist denn nicht in den meisten Modellen eh die Haldex Kupplung drin, so auch im TT?

    Ein Artikel von Benny wäre mal eine Diskussion mit X-Drive wert. Was sagt ihr?

    • gigaset

      Die Strafzahlungen werden auch noch Mercedes und BMW heimsuchen… dafür werden die Amis schon noch sorgen, wenn sie VW abgewatscht haben. Da braucht man nicht so schief an Audi herantreten… Auch in München und Stuttgart wird nur mit Wasser gekocht.

      Was natürlich stimmt, dass Audi mit diesem “Spar-Quattro” weiter die Kernmarke verwässert. Quattro sollte sich so was nicht mehr schimpfen dürfen. Aber auch beim Haldex-Allrad hat ja kaum einer was gegen die Mogelpackung im Kühlergrill und am Heckdeckel gesagt. 4-Motion ließt sich am Audi halt schlecht verkaufen(wiederum hat der Phaeton einen echten Quattro, behält aber 4-Motion im Namen… von dem her pillepalle Marketinggeschwätz…).

      Die Haldex Kupplung wird bei Audi bei allen Fahrzeugen mit quer eingebautem Motor verwendet. Sprich: A1, A3, TT und Q3. Gegenüber stehen: A4, A6, A7, A8, Q5 und Q7 mit “echtem” Quattro. Beim R8 wird eine Visco-Kupplung verbaut. Also so ganz stimmt die Aussage mit den “meisten Modellen” nicht. Zumindest noch nicht.

      Was Audi mit dem Allrad macht, macht BMW eben mit den 6 Zylindern und dem Heckantrieb. Irgendwann fahren wir halt alle nur noch irgendeinen Einheitsbrei auf dem irgendein Logo klebt.

      Man muss aber auch dazu sagen, trotz vorgeschobenen Grund der Verbrauchseinsparung glaube ich auch, dass es heute kaum noch einen Käufer interessiert ob er nun Front- Heck- oder einen Allradantrieb fährt. Und die Kunden die einen Allrad wünschen, werden sich wohl kaum mit den technischen finessen auseinandersetzen. Die 5% die das vielleicht tun, kaufen sich dann ein anderes Auto wenn er nicht ausreichend ist.

      Man sieht diese Entwicklung ja leider auch bei Land Rover. So ist ein Range Rover Sport ohne zweistufigem Verteilergetriebe im Gelände genau so viel Wert wie ein X5 oder ein Q7. Nämlich gar nichts. Und gerade dieses fehlende Verteilergetriebe (was es beim TDV6 nicht mal gegen bares gibt) wird dem Kunden beim 3.0l Diesel im Rangi gerne mal verschwiegen. Was der Kunde nicht weiß, macht ihn nicht heiss. Die meisten Kunden werden dieses wohl auch nie vermissen…

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