BMW eDrive: Plug-in-Hybrid für praktisch alle Baureihen geplant

News | 1.02.2016 von 8

BMW treibt den Ausbau seiner eDrive-Flotte von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb mit Vollgas voran. Im Jahr 2016 wird das Portfolio bereits von der Kompakt- bis zur …

BMW treibt den Ausbau seiner eDrive-Flotte von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb mit Vollgas voran. Im Jahr 2016 wird das Portfolio bereits von der Kompakt- bis zur Luxusklasse reichen, vom 225xe Active Tourer über 330e und X5 xDrive40e bis hin zum 740Le bieten die Münchner eine breite Auswahl von Fahrzeugen als sparsamen PHEV an. In den nächsten Jahren werden immer mehr Modelle über einen zusätzlichen Elektroantrieb ergänzt, bis schließlich so gut wie alle Baureihen in mindestens einer Plug-in-Hybrid-Version bestellbar sein werden.

Die nächsten Schritte auf dem Weg zur vollständigen Hybridisierung der BMW-Flotte werden der BMW 5er G30 und der kommende BMW X3 G01 gehen, schon in wenigen Jahren werden Baureihen ohne das Angebot eines E-Motors an Bord die absolute Ausnahme darstellen.

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Eine Beschränkung auf die Kernmarke BMW gibt es bei dieser eDrive-Strategie nicht, mittelfristig werden auch Fahrzeuge von MINI und Rolls-Royce als Plug-in-Hybrid erhältlich sein. Das Technik-Paket wurde dabei schon jetzt so ausgelegt, dass es sich mit geringem Aufwand und zu entsprechend niedrigen Kosten von einem Modell zum anderen übertragen lässt. Sämtliche neuen Modelle werden bereits zu Beginn der Entwicklung so ausgelegt, dass sich eine Lithium-Ionen-Batterie und der zusätzliche E-Motor später problemlos integrieren lassen.

Während das Thema Elektrifizierung in Deutschland noch keine Hauptrolle spielt und der Diesel auf absehbare Zeit die meistgewählte Antriebsform bleiben dürfte, sind Plug-in-Hybride in einigen anderen Märkten deutlich stärker nachgefragt. Vor allem in den USA und Japan sowie auf immer mehr europäischen Märkten gibt es attraktive Vergünstigungen für Hybrid-Fahrer, die beispielsweise Busspuren nutzen oder selbst in Großstädten kostenlos parken dürfen.

Bis zum Jahr 2020 soll der Absatz der Submarke BMW i auf über 100.000 Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden, gemeinsam mit den Plug-in-Hybriden auf Basis der Kernbaureihen werden Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antriebsstrang spätestens dann für einen relevanten Anteil der weltweiten Verkaufszahlen stehen. Dass Deutschland dem weltweiten Trend eines Tages folgen wird, scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

  • gigaset

    Und das kommt dabei raus, wenn unsere Welt durch Lobbyisten und andere weltfremde Leute gestaltet wird, die eigentlich keine Ahnung vom Leben haben. Alternativ könnte man sagen… Widdewiddewitt und Drei macht Neun… Wir machen uns die Welt Widdewidde wie sie uns gefällt… ein Pluginhybrid, wie er derzeit von Audi, BMW und Mercedes angeboten wird, hat ungefähr so viel Nutzen wie Holzräder an einem Sportwagen. Am Beispiel des X5 40e erkennt man die ganze Krux. Die Kiste wird knapp 200kg schwerer (im Vergleich zum xd25d) soll aber im Vergleich zum Diesel über 2l weniger Kraftstoff verbrauchen? Wie soll das gehen? 3,4l/100km im kombinierten Mittelwert? Sitzen da die BMW Ingenieure im Kofferraum und laden den Akku wieder mit einem Handdynamo auf?

    Jeder kann sich ausrechnen, was der 2.0i auf Überlandfahrten nimmt. Dazu brauche ich keinen X5 um das herauszufinden, da langt als Werkstattwagen ein F20 um zu merken, dass kann irgendwie nicht funktionieren.

    Alles Augenwischerei um Flottenverbräuche schönzurechnen. Nur damit am Ende der dicke Boss weiterhin V12 fahren kann. Auch wird sich BMW überlegen, in einem Rolls Royce den eDrive ohne wenn und aber zu verbauen. Das wird nicht überall auf Gegenliebe stoßen.

    So lange die deutschen Autobauer den Elektromotor nur als Boost für ihre Verbrennungsmotoren sehen, so lange werden japanische und amerikanische Firmen hier die Nase vorne haben. Allen voran Tesla. Irgendwann wird die Technologie bezahlbarer werden und den Weg in die Großserie schaffen. Dies wird noch ein bis zwei Modellgenerationen dauern. So wie es aber derzeit aussieht, haben die Deutschen überhaupt kein Interesse auf diese Entwicklung einzugehen. Denn wie man hier liest, sind die nächsten Modellgenerationen bereits vollends falsch geplant.

    Wir können ruhig Autos aus der guten alten Zeit bauen, dann sollten wir uns aber nicht hinter irgendwelchen „Green-“ und „Effizient-“ Logos verstecken und damit weltweit Kunden täuschen. Das einzige was wir können sind effiziente, aber auf dem Weltmarkt kaum gefragte, Dieselmotoren bauen. Das muss VW in den USA derzeit schmerzhaft erfahren.

    Die aktuellen eDrive Kampagnen von Audi, BMW und Mercedes sind nur noch peinlich. Und selbst wenn (was nicht passieren wird) wir vernünftige Elektroautos bauen… wo kommt der Strom dafür her? Aus der Steckdose… und dahinter steht ein Kohlekraftwerk. In diesem Sinne…

    • cisi

      Der Flottenverbrauch wurden BMW and co aber aufgezwungen muss man fairerweise sagen.
      Das war ja hauptsächlich der Startschuss für den Wechsel von Sauger auf Turbo vor einiger Zeit bei BMW.
      Mit dem Sauger war man auf dem offiziellen Papier immer schlechter als ein turbo auf dem Papier (Verbrauchs-technisch).
      Obwohl in der Realität dann ein S3 mehr gesoffen hat als ein 130i bei gleicher PS Zahl. Und ganz ehrlcih R6 vs v4 turbo… Wer den 130i und S3 gefahren ist weiss was ich meine.

      Die müssen halt auf dem Papier wenig verbrauchen, um dann noch Fahrzeuge mit turbo R6/V8 überhaupt anbieten zu können. Ist ärgerlich, haben sie sich aber nicht selber ausgesucht.
      Ich bin mir sicher, die M Abteilung würde immer noch lieber HDZ Sauger anbieten. Anstelle dieser Turbo Pumpen.

      Ich mein ein R6, V8 oder sogar V10 mit 8000 touren gibt auf der emotionalen Schiene und als Sound Kulisse schon ne ganz anderen eindruck als hohe nm bei 2500 rpm. Aber wenn es die Politik nicht zulässt, kann man wenig machen.

      • Pro_Four

        …auf den Punkt gebracht, so und nicht anders. Da BMW eben auch motorentechnisch hohe Leistung anbietet muss eben der Verbrauch gesenkt werden, auch weil BMW da auf weiter Flur allein da steht.

      • gigaset

        Ja und nein. Es stimmt schon was du schreibst. Allerdings würde ich hier BMW (und generell keinen Autobauer) in Schutz nehmen. Sitzen doch diese Unternehmen sehr dicht an den Gesetzgebern in Berlin und Brüssel. Mag sein, dass die Entwicklungschefs die mit Herzblut bei der Sache sind ganz andere Dinge bauen würden, aber aktuell kommen Konstrukte dabei heraus, die nur so vor politischer Korrektheit und green-labeling triefen. Und daran hat auch die Autoindustrie Schuld. Lässt sich doch mit einem Elektromotor und ein paar Akkus nach dem Minimaxprinzip größtmöglicher Nutzen aus einem kleinstmöglichen Einsatz erziehlen. Denn Hand aufs Herz: 11.700€ zwischen X5 x25d und X5 x40e sind etwas weit hergeholt. Das ist die Technologie nicht wert. Und diese Preisdifferenz ermuntert auch nicht unbedingt zum Umstieg. Zudem schafft man weder einen Mehrwert für die Umwelt, noch für den eigenen Geldbeutel.

        Um deine These vom guten R6 noch zu untermauern, hier noch ein Test aus der AMS… einer der wenigen der noch lesenswert war:

        http://www.auto-motor-und-sport.de/vergleichstest/bmw-325i-audi-a5-mercedes-c-250-vergleichstest-der-coupes-3815547.html

        Unterm Strich hat der 325i mit R6 weniger gebraucht, als seine 4 Zylinder Kollegen aus Stuttgart und Ingolstadt.

        • cisi

          Die Ganzen Elektro-Varianten sind aktuell mMn. grundsätzlich nicht die Mehrkosten (für den Käufer) “wert”. Wer die Autos aktuell kauft, finanziert die Entwicklungskosten die BMW hat und hat halt ein Trendiges Antriebssystem.
          In ein paar Jahren mit der Erfahrung die jetzt gesammelt wird, werden dann Autos kommen, die auch über die ganze Line Sinn machen. Die Batterien sind aktuell noch eine zu Gosse Variable.
          Halten die Batterien nicht lange, könnte ein sparsamer Diesel Kosten-technisch Sinnvoller sein als die plugin-hybride oder Reinen E-Autos, selbst zum gleichen Einkaufspreis. Sind die Batterein hingen sehr stabil und brauchen nicht getauscht werden, könnts andersrum sein. Sind sie unzerstörbar, würde sich sogar ein Aufpreis rentieren… Schaumer was die Zukunft bringt.

    • M54B25

      “Widdewiddewitt” ist Dein Beitrag – viele Behauptungen jedoch keine Fakten, vom fehlenden technischen und physikalischen Grundlagen und dadurch falschen Schlußfolgerungen mal abgesehen :

      – Verbrauchsangaben zum X5 40e – Stichwort ist NEFZ der mit geladenen Akku gestartet werden darf und dann bei Bedarf der Verbrenner hinzukommt, da kommen die 3,4l hin – Was Du anzweifelst ist die Sinnhaftigkeit dieses Verbrauchszyklus, da hast Du sogar Recht, bringt Dein Widdewidd aber nicht ansatzweise zum Ausdruck.

      – Der Vergleichsversuch mit dem F20 – Welchen Motor nimmst du denn dort bitte zum Verlgeich? einen B48 gibt es noch nicht, alles andere wäre mal wieder Äpfel mit Birnen, 1er gegen X5 sowieso – Widdewidd…

      – Flottenverbräuche wg. V12 des Boss schönreden – welche Flotte meinst Du? Die Gesamtflotte von BMW – wer ist dann der Chef mit dem V12 udn wieso? Eine fiktive Flotte eines fiktiven Unternehmes mit einem V12 fahrenden Bosses? Wo sind da irgendwelche gesetzlichen Grundlagen, die einer solchen Unternehmesflotte gewisse Verbrauchswerte vorschreiben? Widdewidd…

      – Rolls Royce ohne eDrive – Das viele internationale Metropolen/Innenstädte mittlerweile strengste Fahrverbotszonen für Verbrenner-Fahrzeuge haben oder einführen werden, ist Dir offensichtlich nicht bekannt. Dass sehr viele Besitzer/Nutzer eines RR in diesen Metropolen leben und sich dort fortbewegen wollen/müssen wird BMW/RR genau dazu bewegen dieses eDrive Modul standardmäßig einzubauen. Der geringe technische Aufwand und der vorhandene Platz für eine Batterie machen es bei diesem Fahrzeug sehr einfach – der Vorteil des ökologischen Feigenblattes ist jedenfalls kein verhinderndes Verkaufsargument. Widdewidd…

      – Wo hat Tesla seine Nase technologisch vorne? – Standard 18650er Panasonic 3,7V LiOn Akkus zusammentüdeln, zwei E-Motoren vorne und hinten an einen modernen Leiterrahmen anflaschen und ein iPad Pro ins Armaturenbrett pappen – wer von den deutschen Herstellen könnte das nicht? Was wären Deine Argumente für diese vermeintliche technologische Führerschaft? Oder Widdewidd???

      – Strom für die eDrive Fahrzeuge – Du kennst die Quellen der Stromerzeugung für die BMW i Produktionsstätten (Fahrzeuge/Material) ? Kleiner Tip – hat nichts mit Kohle zu tun. Widdewidd…

      Ja aber ansonsten ein ganz annehmbarer Versuch eines Diskussionsbetrages – so ein bisschen auf Auto-Gutmensch-Niveau.

  • mb81

    Was ist denn mit dem X1 als eDrive? Sollte der nicht als nächstes auf den Markt kommen…

  • Pingback: Am 1. Februar 2016 gefunden … | wABss()

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