BMW i3 und i8: Politischer Wille fehlt E-Autos in Deutschland

BMW i | 13.01.2016 von 36

Für den weltweiten Absatz-Rekord von 2.247.485 Fahrzeugen wären die verkauften Plug-in-Hybride und Elektroautos von BMW i nicht nötig gewesen, es hätte auch ohne einen einzigen …

Für den weltweiten Absatz-Rekord von 2.247.485 Fahrzeugen wären die verkauften Plug-in-Hybride und Elektroautos von BMW i nicht nötig gewesen, es hätte auch ohne einen einzigen i3 oder i8 zu einem neuen Bestwert gereicht. Eine Mitschuld hieran gab BMW Vertriebschef Ian Robertson auf der Detroit Auto Show 2016 der Politik, denn dieser mangele es vielerorts am Willen zur Förderung alternativer Antriebe.

In Ländern mit politischem Willen zur Veränderung seien Fahrzeuge wie der BMW i3 sehr erfolgreich und akzeptiert, in Deutschland werde hingegen viel geredet und wenig gemacht. Gegenüber dem Handelsblatt untermauerte Robertson diese Aussage mit einem Verweis auf Norwegen, das allein rund 20 Prozent der BMW i-Produktion abnimmt und damit seine Begeisterung für saubere Elektromobilität deutlich macht. Die dortigen politischen Rahmenbedingungen tragen mit verschiedenen Förderungen entscheidend zu den starken Verkaufszahlen von Elektroautos bei.

Verladung von Elektroautos BMW i3 auf dem Gelände des Leipziger BMW-Werkes auf einen Transport-LKW.

Auf dem Heimatmarkt wurden in den letzten 12 Monaten zwar durchaus respektable 2.271 BMW i3 und 393 BMW i8 verkauft, von der laut manchen Politiker-Statements gewünschten Führungsrolle in Sachen Elektromobilität ist Deutschland aber denkbar weit entfernt. Bei einer Betrachtung der gesamten Verkaufszahlen ist Deutschland hinter China und den USA drittgrößter Einzelmarkt der BMW Group, bei den besonders effizienten BMW i-Modellen ist der Heimatmarkt aber unterrepräsentiert.

Weltweit betrachtet konnten die Verkaufszahlen von BMW i3 und i8 um 65,9 Prozent auf 29.513 Fahrzeuge gesteigert werden, dabei handelte es sich um 24.057 BMW i3 und 5.456 BMW i8. Laut früheren Aussagen soll der Absatz von BMW i bis zum Jahr 2020 auf über 100.000 Einheiten gesteigert werden, dazu sollen auch neue Modelle wie die Crossover-Limousine BMW i5 und der BMW i8 Spyder beitragen.

Kein Thema für die nähere Zukunft ist hingegen die Brennstoffzelle, das bestätigte Robertson in Detroit erneut. So lange sich die Infrastruktur in Form des dünnen Tankstellennetzes nicht grundlegend verbessere, sei Wasserstoff kein Thema für den Massenmarkt. Dass BMW die Technik prinzipiell beherrscht, konnten wir bereits im letzten Jahr bei einer kurzen Testfahrt mit einem BMW-Prototypen erleben.

36 responses to “BMW i3 und i8: Politischer Wille fehlt E-Autos in Deutschland”

  1. cisi says:

    So ein Geplärre.
    Wenn Autos sich nur absetzen lassen weil “verschiedenen Förderungen entscheidend zu den starken Verkaufszahlen von Elektroautos bei” tragen, dann ist wohl ganz offensichtlich das Verhältnis Preis/Leistung falsch. Durch das Staatsgeschenk wird dann da Preis/Leistung Verhältnis verbessert und dann passt halt wieder.

    Ich hätte es auch gerne, wenn der Staat die Produkte die ich verkaufe subventioniert, dann würde ich auch mehr verkaufen und zu einem höheren Preis.

    BMW soll mal ein sinnvolles Alltags-taugliches Auto zu einem normalen (Premium)-Preis in etwa auf Niveau des Benzin/Diesel Gegenspielers bringen und ich wechsle sofort.

    Aber dieser Polo-Golf i3 zum preis in etwa eines 3er (318d) Touring mit eingeschränkter Reichweite… wozu kaufen?

    Bringt einen Wagen in 3er Größe, Mit 3er Ladevolumen und einer Reichweite von um die 700-800 km zum Preis von mir aus eines 330xd-335xd, und ich bin dabei. Auch ohne “Politischen Willen”.
    Wenn das Produkt was wert ist, wird es sich auch ohne Subvention verkaufen. Es braucht auch gar icht so ein auffälliges Design herhalten. Das standard 3er Design riecht mir da vollkommen.

    Wenn ein Produkt sich nur bei Idealisten, Lifestyler und Nischen(Stadtauto) durchsetzt ist nicht der Politische Willen das Problem. Das Produkt taugt halt nix und/oder ist offensichtlich zu teuer um die BREITE Allgemeinheit anzusprechen.

    • Quer says:

      Dann kaufe dir halt einen E-Golf der ist auch nicht viel günstiger dafür hast du nur einen umgebauten Golf der eigentlich viel zu teuer ist.
      Im Falle das Du lesen kannst, in anderen Ländern wo E-Fahrzeuge gefördert werden werden die auch gekauft.
      Übrigens wenn die für dich zu teuer sind, kauf dir halt einen E-Dacia.

      • cisi says:

        Achso, was fahre ich genau wenn nicht BMW/Alpina? Und was fährst du?

        Du hast den Text offensichtlich nicht verstanden oder gelesen.

        “Dann kaufe dir halt einen E-Golf der ist auch nicht viel günstiger”
        Wozu, genau das hab ich doch im Text bemängelt… bitte besser nachlesen.

        “Im Falle das Du lesen kannst, in anderen Ländern wo E-Fahrzeuge gefördert werden werden die auch gekauft.”

        Klar, das hab ich doch geschrieben…. Die Leute Kaufen nur, weil das Auto eigentlich den Preis nicht wert ist aber vom Staat ein kleines Geschenk mit bekommen, welches das Preis/Leistung Verhältniss wieder uns rechte rückt… Fazit der Preis ist offensichtlich zu Hoch und das Produckt uninteressant! So schwer kann das doch nicht sein.

        • Quer says:

          Du hast denn BT Text gelesen und fängst gleich zu poltern an weil BMW für Käufer von E-Fahrzeuge Subventionen fordert, solche Subventionen haben andere Hersteller zuvor schon für Deutschland gefordert, hast du dich da auch so aufgeregt.
          Ich wette solche Subventionen wird es erst geben wenn der Staatskonzern VW mal mehr E-Fahrzeuge anbietet.

          Zu deiner Information ich fahre einen BMW aus Dingolfing Bj 08.2015

          • cisi says:

            du hattest dann aber wohl unrecht. (“Du fährst nicht mal einen BMW aber meckern”)

            Ich mag Subventionierungen nur in den seltensten Fällen, das hast du richtig erkannt.

            Du siehst es aber noch was falsch, und zwar dass BMW für die Käufer Subventionierungen verlangt.
            Sie verlangen das für sich selbst, um besser zu verkaufen. Es klingt halt andersrum besser.

            Ich bin wie gesagt der Meinung, dass wenn diese Autos Mal alltagstauglich sind, sie sich von selbst verkaufen. So wie halt jedes andere Auto auch….
            Braucht es eine Subvention dafür, ist es offensichtlich, dass die Leute der Meinung sind, dass der Preis für das Auto nicht gerechtfertigt ist. Und da würde ich mich fragen warum (als BMW).

            • M54B25 says:

              Und auch bei Dir lieber cisi würde mich der aktuell gefahrene Wagen interessieren, um den Argumente besser zu folgen.

              Anhand Deiner Anforderungen und Aussagen zum 3er Design tippe ich auf F31 325d?

              • cisi says:

                ist das denn echt wichtig oder geht das nicht irgendwie in die EGO schiene?
                Um so besser der wagen desto besser die Meinung?

                Auf jedem Fall es ist ein modifizierter Alpina D3 F30 Limousine, knapp 400 ps und knapp 800 NM (gemessen, nicht auf dem Papier). RWD, mit Sperre, (und 2 Kindersitzen von Recaro 😉
                OZ ultraleggera felgen und ein paar kleinere optische änderungen).

                • El Barto says:

                  Eins steht mal fest:
                  Von der Stange scheint es bei dir nicht zu geben 😉

                  • cisi says:

                    Mein Auto ist definitiv immer ein Hobby für mich gewesen und heute immer noch. Nicht nur ein Fortbewegungsmittel von A nach B. 😀

                • M54B25 says:

                  Also erstmal euch beiden vielen Dank für die Auflösung – jeweils schöne Autos – und nein es gibt keine Bewertung einer Meinung nach dem Wagen, es hilft aber besser die Sichtweise zu verstehen.

                  Und wenn ich mir jetzt eure Diskussion nochmal durchlese, ist es schon lustig, wie die persönlichen Neckereien die Position verwässern und die Diskussion vom eigentlichen Thema ablenken. Ihr beide fahrt 3/4er Klasse mit einer jeweils recht persönlichen Note und das Auto ist dabei mehr als ein Fortbewegungsmittel. Und anscheinend seid ihr auch beide derselben Meinung das E-Fahrzeuge das hohe Niveau eurer aktuellen Fahrzeuge mindestens erreichen müssen – zu recht, alles andere wäre unglaubwürdig. Nur bei der Preisfindung habt ihr noch Differenzen.

                  Persönlich möchte ich nur noch zur Diskussion beisteuern, dass der “Deutsche” seine staatliche Unterstützung möchte, um das Gefühl zu haben er bekommt etwas von seinen gezahlten Steuergeldern zurück. Schaut euch nur diese unsägliche Nummer mit der Abwrackprämie an, richtig gute Fahrzeuge (E30, E36, E34, E38) landeten in der Schrottpresse, der Fahrzeugmarkt ist danach geschrumpft und erholt sich gerade etwas und ökologisch hat das Ganze kaum was gebracht (in der Gesamtberechnung: Neuwagenherstellung vs. Altwagen-Nutzung) Aber der Deutsche hat seine Prämie bekommen!!! Das hat Mutti M. mal wieder gut hinbekommen: Brot und Spiele fürs Volk! Naja und aktuell geht die Entwicklung bei E-Fahrzeugen ja auch in diese Richtung und falls die Subvention kommt, wird der Preis für E-Fahrzeuge nicht sinken!

          • M54B25 says:

            Hier habt beide eine echt nette Diskussion, meint das gleiche aber kommt nicht auf einen Nenner und eiert ganz gut rum.

            Du kannst ruhig mal die Hosen runterlassen und Baureihe und Modell deines Wagens aus Dingolfing preisgeben, das erleichtert die Bewertung der Faktenlage eures Scharmützels. Also was ist es denn nun:

            BMW 3er Gran Turismo, BMW 4er Gran Coupé, BMW 5er Limousine und Touring,
            BMW 5er Gran Turismo, BMW M5, BMW Active Hybrid 5, BMW 6er Coupé und
            Cabrio, BMW 6er Gran Coupé, BMW M6 Coupé, BMW M6 Cabrio, BMW M6 Gran
            Coupé, BMW Active Hybrid 7, BMW 7er

            • Quer says:

              Öffne das Foto von meinem Nick, wenn Du alle BMW Modelle kennst hast ja kein Problem es mir mitzuteilen was ich für einen BMW aus DGF fahre.

              • M54B25 says:

                Nun ja das war mir ja zu einfach: BMW 4er Gran Coupé

                Prost!

              • Pro_Four says:

                …leider ist Disqus was Bilder betrifft ein schlechter Witz, Bilder zu klein, man kann sie nicht vergrößern oder gar ein zweites ist auch nicht möglich. In der Beziehungen ist disqus a Nubbb

                • Quer says:

                  M54B25 hat richtig geraten, normalerweise müsste ich ihm ein Weißbier ausgeben.
                  Du hast aber auch recht das die Bilder zu klein sind und das kein zweites eingestellt werden kann.

    • DoNuT says:

      Im Grunde hast du recht. Der Durchbruch wird auch erst dann erfolgen, wenn Elektroauto in den meisten Kategorien mit Verbrennern mithalten können: nicht nur bei den lokalen Emissionen und beim Medien-Hype.

      Dass ein Vertriebler nach Absatzförderungen schreit – zumal unter dem Deckmantel des ökologisch reinen Gewissens – verwundert nicht.

      Ich bin aber auch nicht dafür, dass man Fahrzeuge so in den Markt drückt. Die Hersteller und Technologiepartner sollen ihre Hausaufgaben machen, der Staat sollte sein Geld eher dafür aufwenden, dass die Infrastruktur passt (die können die Hersteller ja nicht alleine mitfinanzieren), aber nicht Fahrern traditioneller Modelle durch Steuererhöhungen und Fahrverbote einen Prügel zwischen die Beine werfen.

      Wer sich’s leisten kann, kauft dann halt noch einen Tesla oder i3, wer aus wirtschaftlichen Gründen ein bestimmtes Modell kauft – und das machen die meisten – will nicht auch noch eine “Watschn” vom Gesetzgeber bekommen.

  2. AE says:

    “DIe in unserem Produkt verwendete Technik ist dem bisher verwendeten Verbrennungsmotor auch weiterhin in fast allen Punkten unterlegen und wird deshalb vom Markt zum aktuellen Preis nicht angenommen, wenn keine staatliche Förderung stattfindet. Wir bitten deshalb die Politik, eine aktuell nicht zukunftsfähige Technik durch Steuergelder zu fördern, damit wir damit einen haufen Geld machen”

    Das ist es, was zumindest ich lese.

  3. Thilo Langbein says:

    Anständige Produkte verkaufen sich mit anständigen Preise von alleine. Sollen wir Elektro-Porsches für Millionäre von Staatswegen subventionieren? Ich glaube die spinnen! Einfach den Diesel vernünftig besteuern, dann wird das schon.

  4. mb81 says:

    Was ist schon dabei? Wir subventionieren doch auch über die EEG Umlage die Solar/Windbranche und schieben den WIndpark-Investoren und Häuselbauern in Niederbayern die Kohle nur so in den Arsch. Das ganze auf Kosten aller Stromkunden: 2014 knapp 20Mrd€, 2015 knapp über 20Mrd€ (Quelle z.B: BMWi, ÜNB)
    [Vorsicht Ironie]

    • der_ardt says:

      das schlimme ist, dass diese Ironie die tatsächliche Meinung vieler Menschen ist, die sich damit nicht allzu sehr auseinander setzen :-/

    • cisi says:

      Die Geschichte hat mich selbst stark getroffen. Da unsere Firma sehr viel mit Strom arbeitet, hat man uns dadurch ruck zuck im Vergleich zu Firmen in Frankreich komplett konkurrenzunfähig gemacht.
      Wenn Strom eine Arbeitsgrundlage ist und einen hohen Prozentsatz der Grundkosten ausmacht, ist das echt eine ärgerliche Sache gewesen (für mich!).
      Daher kommt wohl auch meine leichte Abneigung geben Subventionen 😉

      • mb81 says:

        Ich könnte noch viel mehr Details über die vielen zweifelhaften Details im EEG oder KWKG oder z.B. den “vermiedenen Netzentgelten” erzählen, aber das würde dich wohl nur depremieren bzw starke Zweifel an den unserer Energiepolitik hervorbringen…

        • der_ardt says:

          allein die Szenarien wie die Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten aussehen soll.. Bin mal gespannt, was Naturschützer sagen, wenn wir a) alles voll mit Masten und Trassen habe noder b) Strom aus dem Ausland kaufen um Wertschöpfung betreiben zu können wenn man kein Wind weht oder Sonne scheint. deprimierend ist garkein Ausdruck -.-

  5. Fagballs says:

    Norwegen ist natürlich ein super Beispiel, ein Land, das ohnehin schon in Geld schwimmt und jeden Scheiß subventioniert, den die Politik gerade cool findet. Wo Elektroautos auch super gehen, insbesondere die von Tesla: Silicon Valley, wo sich Milliardäre die Klinke in die Hand geben und man ohnehin immer nur maximal von Palo Alto nach Mountain View fährt. Für weitere Strecken wird das Flugzeug bemüht.

    Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe in verschiedenen Lebensumständen noch nirgendwo Platz für ein Elektro-Auto gehabt, außer als (teuren) Zweitwagen. Wenn ich in der Stadt wohne, habe ich keinen festen Parkplatz, wo ich den Wagen laden könnte. Wohne ich suburban, ist das auch fraglich. Sicherlich kann man mal ein Auto laden, aber wenn drei Leute drei Autos haben, die über Nacht geladen werden wollen, wird es auch kompliziert.

    Und dann kommt dazu, dass Deutschland ein Flächenland ist, in dem man schon mal 300km am Stück fährt, um nach Hause/ zu den Eltern/ zur Freundin/ zu Freunden/ zu fahren, oder noch deutlich mehr, wenn Fußball oder Urlaub oder sonstewas ansteht. Da muss es Lösungen geben, die nicht Stunden dauern oder die Lebenszeit des Akkus belasten. Der Akku ist ohnehin das Problem in meinen Augen. Die Dinger sind garstig in der Herstellung und halten nicht ewig. Gemäß Top Gear* verballert die Herstellung eines Prius Akkus schon mehr Energie, als er jemals durch seine Sparsamkeit wieder reinbekommt, zumal die Schiffe und LKWs, die die Rohstoffe und Zwischenprodukte transportieren, auch nicht mit Regenbögen und Feenstaub angetrieben werden.

    Mit jeder Tankfüllung wird mein Neuwagen besser, mit jedem Ladezyklus wird mein Akku schlechter. Für mich sind Akkus keine gescheite Lösung, solange sie “abnutzen” und ihre Energiedichte nicht deutlich erhöhen. Ich warte seit Jahren auf Brennstoffzellenautos, mit Wasserstoff, der aus Solar-, Wind-, Wasser-Energie (Oder einem Fusionsreaktor haha), also sauber hergestellt wurde. Die Sonne allein liefert genug Energie, um den Hunger der Menschheit zu decken, man müsste nur den Strom aus der Wüste in die Städte bringen. Und einen Energiespeicher dafür haben, den man Abnutzungsfrei transportieren, lagern und verwenden kann.

    Entschuldigung für den Roman 🙁

    *Wer Satire findet, darf sie sich ausdrucken und zuhause im Badezimmer aufhängen.

    • B3ernd says:

      Ich wohne in der Stadt und würde mir gern einen i3 holen. Hatte einen als Vorführwagen für ein WE – genial(bis auf den Innenraum)! Ich habe allerdings das Problem des Stellplatzes – ich habe keinen. Kann auch keinen Mieten – Großstadt eben.

      E Fahrzeuge sind nicht nur in Schweden verbreitet – auch Holland. Ich bin recht häufig in Amsterdam und dort gehört der Tesla zum Stadtbild, wie bei uns der Passat.

      Ich muss aber noch dazu sagen, dass ein i3 als alleiniges Fahrzeug für mich ohnehin nicht in Betracht käme – wäre halt nur ein Spielzeug für die City. Es macht echt Spaß, Porsches an der Ampel zu ärgern 😀

      • Fagballs says:

        In Holland haste auch nicht so die Strecken 😉

        Für mich wäre ein i3 mit Range Extender praktikabel, aber eigentlich sinnlos, weil ich ihn kaum irgendwo laden könnte. Dann kann ich auch gleich nen richtigen Hybrid nehmen, oder es lassen, weil mein Fahrstil nicht dazu passt (hab nicht so viel Stop & Go auf meinen Strecken).

  6. gigaset says:

    Wie hier schon geschrieben wurde, liegt das Problem eher an den Konzernen, als an der Politik (zumindest einmal). Ich sehe nicht ein, wieso der Staat (also am Ende wir) für ein Produkt zahlen sollen, was einzig aus einer verfehlten Modellpolitik heraus entstanden ist. Der i3 ist und bleibt ein unschönes Auto. Daran ändert auch ein Carbon-Core oder sonstige technische Highlights nicht. Wieso man als Hersteller im Moment versucht, E-Technologie zwingend in neuartige Karossen zu pressen, will sich mir nicht ganz erschließen. Auf der anderern Seite hat man die 1er Coupe Flotte mit Elektroantrieb einfach verschrottet. Sorry BMW… setzen, 6.

    Und so lange ein Diesel in Deutschland wirtschaftlicher ist, als ein E-Antrieb wird sich hier auch nichts ändern.

    Unterm Strich (und das vergessen viele) ist aber auch der Elektromotor nur so sauber, wie die Technologie die im Hintergrund den Strom erzeugt. Aktuell haben wir immer noch einen großen Anteil “schmutziger” Energie mit der wir dann die Batterien laden. Da ist ein guter Hybrid fast ehrlicher.

    Was Preis/Leistung angeht, lässt sich halt mit so viel “pseudo green” im Moment ein Haufen Geld generien. Wer wirklich was für die Umwelt tun möchte, fährt Fahrrad. Und das sage ich, obwohl es für mich nichts schöneres gibt, als einen guten alten V8 zu bewegen.

  7. Quer says:

    Herr Robertson, der Bundeswirtschaftsminister hat Sie gehört.

    http://www.autobild.de/artikel/kaufpraemie-fuer-elektroautos-8535657.html

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