Frontantrieb: BMW 1er und 2er ab 2018 auf UKL-Basis?

BMW 1er, BMW 2er, Gerüchte | 8.01.2016 von 69
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Die Hinweise auf Frontantrieb für den BMW 1er 2018 verdichten sich. Neben dem Antriebskonzept könnte BMW auch die Baureihen-Zuordnung auf den Kopf stellen.

Auf eine offizielle Äußerung zum Antriebskonzept des BMW 1er 2018 müssen wir weiterhin warten, aber die Hinweise auf Frontantrieb verdichten sich mehr und mehr. Nun berichtet auch die spanische Website motor.es von einer völligen Neuaufstellung der Münchner Kompaktklasse und kündigt dabei zahlreiche Neuerungen an, die auch die BMW 2er-Reihe betreffen.

Falls die Informationen der Spanier korrekt sein sollten, werden der bisherige 1er Dreitürer und auch der Fünftürer im Zuge der Umstellung auf Frontantrieb in der 2er-Reihe einsortiert. Durch diese Maßnahme könnte in der BMW-Nomenklatur Platz für kleinere Modelle geschaffen werden, die es bisher ausschließlich von MINI gibt. Auch die kürzlich als seriennahe Studie präsentierte BMW 1er Limousine für China würde demnach in die 2er-Reihe aufrücken.

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BMW 1er 2018: Frontantrieb wird immer wahrscheinlicher

Nicht von der Umstellung auf Frontantrieb betroffen sind laut motor.es das BMW 2er Coupé und das BMW 2er Cabrio, beide Modelle sollen in ihrer nächsten Generation auf der BMW 35up-Architektur basieren und folglich auf klassischen Hinterradantrieb setzen. Auch eine besonders sportlich positionierte Kompakt-Limousine könnte als Hecktriebler angeboten werden und auf den Namen BMW 2er Gran Coupé hören.

Ergänzend zu den bereits vorhandenen Kompaktklasse-Modellen sind laut motor.es auch ein BMW 2er Gran Turismo und ein BMW 2er Grand Sport Tourer denkbar, um noch mehr Kunden für die dann extrem breit aufgestellte 2er-Reihe zu begeistern. Ob man in München wirklich derart viel Mut zur Nische beweist und so gut wie jede denkbare Variante auch tatsächlich anbietet, bleibt allerdings abzuwarten.

Unstrittig ist hingegen, dass aus Münchner Sicht mehr Fakten für einen Wechsel der aktuellen 1er-Modelle zur UKL-Architektur und damit zum Frontantrieb sprechen als dagegen. In erster Linie geht es dabei um Kostenreduzierung und das in der Kompaktklasse besonders wichtige Raumangebot. Andererseits zeigt der Erfolg von Audi A3 und Mercedes A-Klasse, dass man die Fahrdynamik-Wünsche der meisten Kunden auch problemlos mit einem Fronttriebler bedienen kann und nur relativ wenige Kunden die Vorzüge eines Hecktrieblers wirklich zu schätzen wissen.

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