Gesamtjahr 2015: BMW Group steigert Deutschland-Absatz

News | 7.01.2016 von 6

Neuzulassungen im Dezember und Gesamtjahr 2015: BMW kann Verkaufszahlen auf dem Heimatmarkt Deutschland leicht steigern, MINI kann deutlich zulegen.

Mit einem starken Dezember hat die BMW Group das Jahr 2015 auf dem Heimatmarkt Deutschland abgeschlossen. Das KBA vermeldet für die Kernmarke BMW einen Absatz von 22.532 Einheiten und damit eine Steigerung um 13,2 Prozent, MINI kam im letzten Monat des vergangenen Jahres auf 3.399 Neuzulassungen und lag damit sogar 26,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Beide Marken konnten so im Dezember 2015 ein insgesamt erfolgreiches Jahr abschließen und auch für das Gesamtjahr eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen melden.

Der Gesamtmarkt wuchs im Dezember um 7,7 Prozent auf 247.355 Einheiten, für das Gesamtjahr ergibt sich laut KBA eine Steigerung um 5,6 Prozent oder rund 170.000 Einheiten auf 3.206.042 verkaufte Fahrzeuge. Wichtigstes Segment in Deutschland bleibt die Kompaktklasse, die für 26,5 Prozent aller verkauften Neuwagen steht. Auf den weiteren Rängen folgen Kleinwagen (14,6%), die Mittelklasse (13,2%) und die immer beliebter werdenden SUV (10,6%).

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Für die Kernmarke BMW ergibt sich im Gesamtjahr 2015 ein Deutschland-Absatz von 248.565 Einheiten, das Vorjahr wurde somit um rund 10.000 Einheiten oder 4,3 Prozent übertroffen. Hinzu kommen 39.714 Fahrzeuge der Marke MINI, die sich um 19,7 Prozent steigern konnte.

Die Verkaufszahlen von Audi lagen im Dezember 2015 um 5,9 Prozent unter dem Vorjahresmonat, so kamen die Ingolstädter auf 16.342 Einheiten. Mercedes kam bei einem Plus von 0,9 Prozent auf 20.456 Einheiten. Bei einer auf die Kernmarken beschränkten Bewertung liegen die Schwaben damit im Dezember hinter BMW und vor Audi auf dem zweiten Rang des deutschen Premium-Markts, im Gesamtjahr stellt sich die Reihenfolge allerdings anders dar.

Im Gesamtjahr 2015 kommt die BMW Group auf einen Absatz von 288.279 Einheiten. Audi wuchs um 3,7 Prozent auf 269.047 verkaufte Fahrzeuge und liegt damit vor der Kernmarke BMW, aber deutlich unter den Verkaufszahlen von BMW und MINI zusammen. Mercedes (286.883 /+5,3%) und Smart (37.808 / +68,7%) liegen mit zusammen 324.691 verkauften Fahrzeugen klar an der Spitze.

(Grafiken & Infos: KBA)

6 responses to “Gesamtjahr 2015: BMW Group steigert Deutschland-Absatz”

  1. Fagballs says:

    Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Klar VW ist Marktführer, aber dahinter kommen Mercedes, Audi und BMW, vor “reasonably priced” Marken wie Opel, Ford. Den Deutschen geht’s zu gut.

    Spannend finde ich auch den enormen Marktanteil von Hyundai, die vor Klassikern wie Honda, Mazda, Toyota, Citroen und Peugeot liegen und sich nur knapp Renault geschlagen geben müssen.

    Weitere Beobachtungen:
    – Porsche setzt 17% mehr Autos ab als im Vorjahr, ich tippe mal darauf, dass das komplett der Macan ist.
    – Chevrolet und Lancia können dann nächstes Jahr unter “Sonstige” laufen
    – Auch Dacia verliert Marktanteile, den Deutschen geht es wirklich zu gut.
    – Was veranstaltet Honda eigentlich? Weltweit sind sie gut dabei, aber in Deutschland gibt’s ganz viel Civic, ein bisschen Jazz und CR-V/HR-V, bei denen sie anscheinend selber nicht wissen, was die sollen (Marketing-Sprüche: “Passt perfekt” und “Viel SUV. Wenig Verbrauch” … Gähn). Wo ist CR-Z, wo ist Accord? Wo sind Hybrid- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge? Wenn alle Autos, die sich nicht phantastisch verkaufen, aus dem Programm genommen werden, ist am Ende nichts mehr im Programm.
    Ja, der NSX ist in der Mache, aber dann auch nicht so das Auto für die Masse, der ist aber schon sehr geil.

  2. Ringrichter says:

    Der ausschließliche Vergleich der Kernmarken ist wie immer schief. Audizahlen beinnhalten bekanntlich den Kleinwagen A1, die reinen BMW Zahlen enthalten nicht den Mini. Man sollte daher, wenn überhaupt, Produktkategorien zählen und nicht Namen.
    Im übrigen ist das nur eine Momentaufnahme und Deutschland nur ein Teilausschnitt des Weltmarktes. Gezählt wird bekanntlich weltweit und pro Jahr inkl. Premiumkleinwagen. Und da dürfte die Reihenfolge wiie folgt sein: 1. BMW, 2. Mercedes (?), 3. Audi (?).
    Und wer sich mit den Absatzzahlen für einen Vergleich nicht anfreunden kann, weil die Betrachtung zu gleichmacherisch ist, sollte sich am Umsatz orientieren (hier zeigt sich das Premium). Und da dürfte die Reihenfolge wieder wie oben sein, nur eben ganz sicher.

  3. […] Gesamtjahr 2015: BMW Group steigert Deutschland-Absatz, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (0 Buzz-Faktor) […]

  4. gigaset says:

    Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefläscht hast. Das Problem am Deutschen Automarkt ist, dass wir ein ganz komisches Verhältnis zwischen Firmen- und Privatfahrzeugen haben. Hinzu kommen geschönte Tageszulassungen die in die 10.000 pro Hersteller gehen. Auch hinzugerechnet werden Fahrzeuge aus dem internen Fuhrpark. Allein der Opel Adam wird gefühlt nur an Rüsselsheimer Werksangehörige abgegeben, damit der überhaupt auf der Straße ist. Ähnlich der A1.

    Wer kauft sich denn heute noch ein Auto bar? Die wenigsten. Und so gewinnt auch der Hersteller an Absatz, der attraktive Leasingkonditionen bietet. Gerade im Firmensektor hat sich BMW hier extrem stark aufgestellt und kann mal eben den Absatz pushen. Wer unterm Strich die Feier bezahlt, ist eine andere Frage.

    Und daher kommt auch das Umsatzplus bei Porsche. Der Macan, ebenso wie ansatzweise der Panamera eine Etage höher, sind firmentauglich geworden. Und das merkt man eben auch an einer attraktiven Leasingrate. Viele Gleichteile mti Audi machen es möglich.

    Und bei der Preisschlacht der drei Großen in Deutschland, braucht man sich aktull eigentlich nicht überlegen einen Opel, Renault oder gar Dacia zu fahren. Selbst eine Mercedes E Klasse ist günstiger zu leasen, als ein Opel Insignia… und das sagt eigtl. schon viel aus.

    • Pro_Four says:

      sorry, aber was du erzählst hat weder Hand noch Fuß.

      Ich habe jetzt mal einen guten und auch seriösen Leasinganbieter für Gewerbekunden “Sixt” genommen. Diese als -nackerte- Opel Ins. und Mercedes E als Kombi mit “ab” verglichen. Das gleiche verhält sich bei Privatleasing. Die Unterschiede sind enorm. Auch mit Rabatten kommst du nicht auf ein “günstiger als E-Klasse”, never.

      http://www.sixt-leasing.de/mercedes-benz/e-klasse
      http://www.sixt-leasing.de/opel/insignia

      Man bekommt nicht so einfach ein Leasingfahrzeug, da musst du schon eine gute Bonität -BWA- oder auch als Privatkunde gutes Einkommen inkl. keine Schuklden vorweisen. Ich kann da wieder aus eigener Erfahrung sprechen und nicht nur “das Gehörte” erzählen.
      Du wirst heute genau durchleuchtet ob du solvent bist oder nicht. Die Premiumfahrzeuge werden auch nicht einfach so hintergeschmissen wie manche so denken.

      Vorteil vom Leasing ist das nach 2-4 Jahren die Fahrzeuge ihren größten Wertverlust hinter sich haben und dadurch auch Dieser dann als junger guter Gebrauchter angeboten werden kann, da hat jeder was davon.

      Auch werden die Fahrzeuge von Opel, VW oder auch Auslände Fabrikate in den Markt gedrückt, denn auch dort geht es um viel. Da bilden BMW, Mercer oder Audi keine Ausnahme. Das die Preismarche bei einzelnen Modellen schwankt versteht sich von selbst.

      Das Autos kaum noch Bar gekauft werden, ist richtig, liegt aber auch an den enormen Wertverlust in den ersten Jahren, davon rät ja jeder ab.

      • gigaset says:

        Sixt ist in meinen Augen weder gut noch seriös. Und vor allem auch nicht das nonplusultra für ein Geschäftswagenleasing. Wir haben im Unternehmen letztes Jahr überhaupt keinen Opel mehr verglichen weil die Leistungen nicht stimmen. Anno 2012/2013 gestaltete sich das Thema so, dass ein Opel Insignia, keinen Preisvorteil ggü. den Premiummarken hatte. Hier muss man auch die inkludierten Serviceleistungen bei Wartung + Verschleiß hinzuziehen.

        Und es stimmt auch nicht, dass man als privater oder Selbstständiger übelst durchleuchtet wird. Klar prüfen die die Bonität… Allerdings ist das bei weitem nicht so schlimm wie man denkt. Überspitzt ist es eher wahrscheinlicher, dass man einen X5 leasen kann, als man einen Handyvertrag bekommt… Falls doch einmal irgendwo ein Eintrag vorhanden sein sollte.

        Wie sonst ist es zu erklären, dass Hinz und Kunz, trotz schlechtlaufender Würstchenbude im Schlepptau, E63 oder M5 fahren. Sorry aber da redest mal mit einem Gutachter für Fahrzeuge der mit Leasinggesellschaften zusammen arbeitet… Die werden dir gerne erzählen, wie viele Fahrzeuge kurz nach dem Vertrag wieder von der Gesellschaft abgeholt und anschließend bewertet werden.

        Und wer hat nach 2-4 Jahren was davon? Jeder? Ein 5er oder A6 hat nach dieser Zeit eigtl erst seinen eigtl Gegenwert erreicht. 50-80tsd (je nach Ausstattung für einen 3.0 Diesel) ist sowieso nur eine Wunschvorstellung der Hersteller ohne Rechtfertigung. Wer das bezahlt ist selbst schuld. Am Ende hat nur der Konzern was davon… Vielleicht…

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