BMW Motorrad: Laserlicht und Head-Up-Display zur CES 2016

BMW Motorrad | 6.01.2016 von 1
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BMW Motorrad gewährt auf der CES 2016 einen Ausblick auf Zweirad-Technik der Zukunft. Laser-Scheinwerfer sind dabei ebenso möglich wie ein Helm mit HUD.

BMW Motorrad stellt auf der CES 2016 Technik vor, die Innvoationen aus dem Automobil-Sektor auf zwei Räder überträgt. In den vergangenen Jahren haben sich unzählige Autofahrer an die Vorteile eines Head-Up-Displays gewöhnt und wollen die Informationen im direkten Blickfeld nicht mehr missen, spätestens beim Umstieg auf das Motorrad konnte man von einer derart guten Anzeige-Möglichkeit aber nur noch träumen. Damit sich das in Zukunft ändert, arbeitet BMW Motorrad mit Hochdruck am Helm der Zukunft und zeigt auf der CES in Las Vegas, wie dieser aussehen könnte.

Der auf den ersten Blick unauffällige Kopfschutz verfügt über ein zusätzliches Visier, das sich vor das Auge seines Trägers klappen lässt. Welche Informationen der Fahrer hier zu sehen bekommt, kann der Fahrer frei konfigurieren. In jedem Fall wird der regelmäßige Blick auf die klassischen Motorrad-Instrumente überflüssig, der Fahrer kann sich somit jederzeit voll auf den Straßenverkehr konzentrieren und muss seine Aufmerksamkeit nicht länger zwischen Straße und Instrumenten aufteilen.

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Das BMW Motorrad Head-Up-Display ist nicht an einen speziellen Helm gekoppelt und soll auch für ältere Helme nachrüstbar sein, wenn es innerhalb der nächsten Jahre auf den Markt gebracht wird. Dank zweier Lithium-Ionen-Akkus verspricht BMW mit dem aktuellen Stand der Technik eine Laufzeit von rund fünf Stunden. Neben klassischen Infos wie Geschwindigkeit und Warnhinweisen kann der Fahrer bei einem mit entsprechender Kameratechnik ausgerüsteten Motorrad auch einen virtuellen Rückspiegel und andere Funktionen in sein Blickfeld projizieren lassen.

Eine weitere Innovation aus dem Automobil-Bereich zeigt BMW Motorrad am Beispiel einer umgebauten BMW K 1600 GTL. Das von einem Reihensechszylinder angetriebene Motorrad ist auf der CES 2016 mit Laser-Scheinwerfer zu sehen und bietet somit eine Leuchtweite von bis zu 600 Metern. Technisch ist die Integration von Laserlicht-Technik auf dem Motorrad offenbar kein Problem, derzeit wäre ein Angebot der Technik in der Serie aber finanziell nicht sinnvoll darstellbar. Wenn die größeren Stückzahlen von Laser-Scheinwerfern im Automobil-Bereich die Preise drücken, könnte es mittelfristig aber ein entsprechendes Angebot von BMW Motorrad geben.

Welche Visionen die BMW Group für das Auto-Interieur der Zukunft hat, zeigt unsere Vorstellung des BMW i Vision Future Interaction mit AirTouch-Display – in der attraktiven Hülle eines offenen BMW i8 Spyder. Genau wie der BMW i8 Mirrorless steht auch diese Studie auf der CES 2016 in Las Vegas.

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