G-Power BMW M3 E92-Tuning: Carbon-Anbauten und 740 PS

BMW M3 | 4.01.2016 von 0
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Dass der BMW M3 E92 ohne Aufladung auf die Straße kam, gehörte im Jahr 2007 zum guten Ton und war typisch für Fahrzeuge der M …

Dass der BMW M3 E92 ohne Aufladung auf die Straße kam, gehörte im Jahr 2007 zum guten Ton und war typisch für Fahrzeuge der M GmbH. Ein paar Jahre später könnte die Situation kaum unterschiedlicher sein, denn inzwischen verfügen ausnahmslos alle Modelle aus Garching über aufgeladene Motoren – und wer möchte, kann dank G-Power auch seinem BMW M3 E92 nachträglich zu mehr Punch aus dem Drehzahlkeller verhelfen.

Die Tuning-Experten aus Aresing kombinieren die bewährte Ausbaustufe ihres Kompressor-System M3 SK III für den Hochdrehzahl-V8 nun mit einigen neuen Carbon-Bauteilen und wollen den BMW M3 E92 damit auch auf der Rennstrecke zum Supersportler-Schreck machen. Die Grundlage dafür legt die enorme Leistungssteigerung des Achtzylinders, dessen Hubraum von 4,0 auf 4,6 Liter erweitert wird. Statt 420 liegen dank Kompressor bis zu 740 PS an, das maximale Drehmoment wird von 400 auf 700 Newtonmeter gesteigert.

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Doch nicht nur Leistung und Drehmoment sollen die Serie klar in den Schatten stellen, auch abgesehen von der Motorleistung will der G-Power M3 RS nachhaltig Eindruck hinterlassen. Im Mittelpunkt des Tuning-Programms stehen mehrere Aerodynamik-Komponenten aus Carbon, die für deutlich mehr Anpressdruck an Vorder- und Hinterachse sorgen und damit noch höhere Kurvengeschwindigkeiten begünstigen sollen.

Neben der Carbon-Motorhaube mit Venturi-Effekt kommen ein Frontsplitter, eine Carbon-Kofferraumhaube und ein in Sicht-Carbon ausgeführter Heckflügel zum Einsatz. Gemeinsam mit den 20 Zoll großen Hurricane RR Schmiedefelgen sorgen die Aerodynamik-Anbauten auch für eine deutlich verschärfte Optik, die keine Zweifel an den Ambitionen des Fahrzeugs aufkommen lässt.

Zwar äußert sich G-Power nicht konkret zur Performance auf der Rennstrecke, aber die unstrittigen Querdynamik-Qualitäten des BMW M3 E92 dürften unter den leichteren Carbon-Bauteilen keineswegs leiden. Die dramatisch verbesserten Fahrleistungen gehen dennoch in erster Linie auf das Konto der Leistungssteigerung, die den Sprint von 0 auf 100 in 3,7 Sekunden und das Erreichen der 200er-Marke nach 9,5 Sekunden ermöglicht.

(Bilder & Infos: G-Power)

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