Premium-Absatz per November 2015: BMW bleibt stabil in Front

News | 18.12.2015 von 14

Premium-Absatz per November 2015: Die BMW Group kann ihren Vorsprung auf Mercedes-Benz und Audi weiter ausbauen und wird Premium-Marktführer bleiben.

Der November 2015 hat die weltweiten Trends im automobilen Premium-Segment bestätigt. Wie im Vormonat hat Mercedes erneut mit einem deutlichen Verlust an Wachstumsdynamik zu kämpfen, Audi stagniert nahe einem Nullwachstum. BMW hingegen liegt stabil bei einem Wachstum um 6 Prozent und konnte auch im November in absoluten Werten seine weltweite Premium-Marktführerschaft weiter ausbauen.

Trotz der unterschiedlichen Ausprägungen konnten jedoch alle drei deutschen Premiumhersteller auch im November 2015 jeweils neue Monatsrekorde erzielen. Im reinen Premiumsegment (ohne die Nicht-Premiummarke Smart) liegt die BMW-Group nunmehr per November rund 340.000 Fahrzeuge vor Daimler und rund 390.000 Fahrzeuge vor Audi.

BMW-Audi-Mercedes-per-Oktober-2015-Premium-Absatz-Vergleich-Verkaufszahlen

Sehr ambivalent präsentierte sich der chinesische Markt im November für die deutschen Hersteller. Daimler legte im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu (+35,2%) und verkaufte rund 10.000 Einheiten mehr, BMW wuchs auf hohem Niveau (41.000 Einheiten) um 3,2% und Audi schrumpfte um knapp 6%. Damit kamen die Ingolstädter allerdings noch immer auf rund 49.500 Einheiten. Damit dürfte klar sein, dass letztlich China in 2016 die Absatz-Richtung für die deutschen Wettbewerber entscheidend prägen wird.

In Europa wachsen Daimler und BMW weiterhin über oder knapp zweistellig während sich Audi mit rund 4 Prozent für das bisherige Jahr begnügen muß.

BMW hat das Rennen um die ‚US Luxury Crown’ per November mit rund 2.000 Fahrzeugen Vorsprung gegenüber Mercedes bereits mehr als vorentschieden. Die Stuttgarter stecken mit knapp 14 Prozent Minus – im Vergleich zu einem allerdings sehr starken Vorjahresmonat – sogar eine empfindliche Schlappe ein. Audi konnte in den USA nicht – wie in den Vormonaten – die China-Rückgänge ausgleichen, sondern stagnierte praktisch auf Vorjahres-Niveau. Die bad news von Ende November könnten jedoch die nächsten Monate für Audi USA sehr schwierig gestalten.

Die Würfel für 2015 sind somit bereits gefallen. Audi hat seinen 2. Rang verloren und wird voraussichtlich auf mehr als 400.000 Einheiten hinter den Spitzenreiter zurückfallen. Daimler scheint ein wenig überpowered zu haben und wird daher auch im Bereich der Kernmarken deutlich (ca. 50.000) hinter dem Leader BMW zurück bleiben. Für das nächste Jahr stehen die Stuttgarter dann vor einer enormen Herausforderung. Die neu eingeführte GLA-Reihe und die ‚China-Offensive’ sorgten in 2015 für enorme Basiseffekte – die zu bestätigen und zu übertreffen eine anspruchsvolle Aufgabe darstellen wird.

Auf per November-Basis erwarten wir nun für die BMW-Group einen Jahres-Absatz in der Region von 2,25 Millionen Fahrzeugen, für Daimler erwarten wir ca. 1,85 Millionen Premiumfahrzeuge und für Audi ca. 1,80 Millionen.

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