BMW X5: Produktion von Diesel-Modell für USA unterbrochen

BMW X5 | 6.11.2015 von 3

Im amerikanischen BMW Werk Spartanburg werden derzeit keine BMW X5 mit Diesel-Motor für den US-Markt gebaut. Wer nun allerdings eine Verwicklung von BMW in den …

Im amerikanischen BMW Werk Spartanburg werden derzeit keine BMW X5 mit Diesel-Motor für den US-Markt gebaut. Wer nun allerdings eine Verwicklung von BMW in den weiterhin schwelenden Skandal rund um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen vermutet, befindet sich auf dem Holzweg. Dennoch hängen die Ursachen für den vorübergehenden Produktionsstopp des BMW X5 xDrive35d mit dem VW-Abgasskandal zusammen, denn als kurzfristige Folge des Skandals hat die US-Umweltbehörde EPA neue Tests für die jährlich zu erneuernde Homologation vorgeschrieben.

In diesem Zusammenhang kommt es zu Verzögerungen, die im Zuständigkeitsbereich von US-Behörden liegen und ausdrücklich nicht im Zusammenhang mit Abgaswerten oder sonstigen Problemen am BMW X5 selbst stehen.

BMW-Werk-Spartanburg-Rundgang-Werksfuehrung-Produktion-X5-F15

Amerikanische Kunden, die einen BMW X5 xDrive35d bestellt haben, müssen sich auf eine verzögerte Auslieferung einstellen, weshalb auch amerikanische Händler über den Produktionsstopp informiert wurden. In den USA spielen die Selbstzünder allerdings eine deutlich kleinere Rolle als in Deutschland, die meisten US-Kunden bestellen ihren X5 mit Ottomotor.

Ausdrücklich nicht von der kurzzeitigen Produktions-Unterbrechung des amerikanischen BMW X5 xDrive35d betroffen sind sämtliche für andere Märkte bestimmten BMW X5 mit Dieselmotor, europäische und deutsche Kunden müssen also keinerlei Verzögerungen bei bestellten BMW X5 sDrive25d, xDrive25d, xDrive30d, xDrive40d oder M50d befürchten.

3 responses to “BMW X5: Produktion von Diesel-Modell für USA unterbrochen”

  1. Prakmatisch says:

    Tuning-Szene und deren Gesetze in den USA; Modelle die nicht auf den Markt durften, da sie z.B. den F-150 zu sehr vom Markt drängen würden; deren Flottenverbrauch…. sollten sich mal an ihre eigene Nase fassen, bevor man die ganze Branche und vor allem die deutsche Wirtschaft in die Ruine treibt.

    • El Barto says:

      Sie fassen sich doch schon längst an den eigenen Zinken…
      z.B.
      Ford:
      Mustang 2.3 L EcoBoost
      Taurus 2.0L Eco Boost
      Fusion Hybrid
      Focus Electric
      C-Max Energi
      F-150 2.7L EcoBoost

      Dodge:
      RAM 1500 3.0L Diesel (vorher gabs nur die dicken Cummins Diesel in den Heavy und Super Duties)

      GM:
      Chevrolet Spark EV
      Chevrolet Volt

      Nicht die amerikanischen Behörden, sondern VW hat den Ruf des Dieselmotors und das Image deutscher Hersteller gefährdet oder sogar geschädigt. Die Amerikaner haben mit Sicherheit kein gesteigertes Interesse daran, deutsche Hersteller vom Markt zu verdrängen, denn da hängen amerikanische Arbeitsplätze (Produktion, Vertrieb, Zulieferer) und erhebliche Steuereinnahmen dran.

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