Oktober 2015: US-Absatz von BMW und MINI unter Vorjahr

News | 3.11.2015 von 4
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Der starke Oktober des Vorjahres hat BMW und MINI in den USA einen relativ bescheidenen Start ins vierte Quartal beschert. Im Oktober 2015 verfehlte die …

Der starke Oktober des Vorjahres hat BMW und MINI in den USA einen relativ bescheidenen Start ins vierte Quartal beschert. Im Oktober 2015 verfehlte die Kernmarke BMW den Absatz des Vorjahresmonats um 3,8 Prozent und verkaufte 29.439 Fahrzeuge, das starke Abschneiden der SUV-Modelle verhinderte dabei einen stärkeren Rückgang. Bei MINI gingen die Verkaufszahlen um 22,9 Prozent auf 4.087 Einheiten zurück, was unter anderem an einer stark rückläufigen Nachfrage nach Countryman und Paceman liegt.

Für die BMW Group insgesamt ergibt sich für den Oktober 2015 ein Absatz-Rückgang um 6,6 Prozent auf 33.526 Einheiten, damit liegen die US-Verkaufszahlen rund 2.400 Einheiten unter dem Vorjahresmonat. In den verbleibenden Monaten des Jahres 2015 sollen Neuheiten wie der neue BMW 7er und der BMW X1 F48 neue Impulse setzen.

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Während sich BMW mit einem Minus anfreunden muss, konnte der härteste Wettbewerber im Kampf um die amerikanische Premium-Krone auch im Oktober 2015 zulegen: Die Pkw-Sparte von Mercedes kam exklusive Sprinter und Smart auf 28.952 Einheiten und lag 1,3 Prozent über dem Vorjahr, die Kleinwagen von Smart fanden 721 Käufer (+23,2 Prozent). Zusammen mit dem Sprinter liegen die Daimler-Verkaufszahlen bei 32.472 Einheiten und somit 3,7 Prozent über dem Vorjahr.

Audi verkaufte im Oktober 17.700 Fahrzeuge auf dem US-Markt und steigerte sich um deutliche 16,8 Prozent, der Diesel-Skandal ist bisher offensichtlich nicht bei den Ingolstädtern angekommen – könnte aber in den nächsten Monaten für ein Ende der mittlerweile sehr beeindruckenden Serie von 58 Rekord-Monaten in Folge sorgen.

Für die ersten zehn Monate 2015 ergeben sich bei der Kernmarke BMW 279.395 verkaufte Fahrzeuge und eine Steigerung um 4,6 Prozent, dem kann Mercedes im weiterhin extrem engen Kampf um die amerikanische Premium-Marktführerschaft 278.842 Einheiten (+6,5%) entgegensetzen. Betrachtet man auch MINI und Smart, führt die BMW Group allerdings deutlich vor der Mercedes Car Group. Audi USA konnte bisher 165.103 Fahrzeuge verkaufen und liegt damit 13,0 Prozent über dem Vorjahr.

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