ConnectedDrive: Brennender BMW ruft selbständig Hilfe

Sonstiges | 2.11.2015 von 14
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Kein Mensch kann sich darüber freuen, wenn das eigene Auto abbrennt. Doch in einem aktuellen Fall aus Korbach hat die Vernetzung von BMW ConnectedDrive zumindest Schlimmeres …

Kein Mensch kann sich darüber freuen, wenn das eigene Auto abbrennt. Doch in einem aktuellen Fall aus Korbach hat die Vernetzung von BMW ConnectedDrive zumindest Schlimmeres verhindert und dem Ereignis so immerhin einen marginal positiven Beigeschmack verpasst. Ein in Brand geratener BMW 2er Active Tourer hat selbständig Hilfe gerufen, nachdem das Fahrzeug in Brand geraten war. Noch ist die Faktenlage unklar, aber offenbar gab es zuvor einen Einbruch in der Garage und es ist zumindest nicht unwahrscheinlich, dass die Einbrecher auch für das Feuer verantwortlich waren.

Bevor die Flammen auf die Garage übergreifen und so noch größeren Schaden anrichten konnten, hatte das angerufene Infocenter von BMW ConnectedDrive bereits auf den automatisch ausgelösten Notruf reagiert, die Polizei informiert und Hilfe zum Unglücksort entsendet.

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Während die Besitzer des Fahrzeugs noch schliefen, konnte das Feuer gelöscht werden. Zwar ist der BMW 2er Active Tourer nur noch ein ausgebranntes Wrack, aber die Folgen des Einbruchs und vor allem des anschließenden Feuers hätten offenbar noch deutlich schlimmer sein können.

Der Notruf-Service von BMW ConnectedDrive wurde bereits im Jahr 2010 im damals neuen BMW 5er F10 mit einem Sonderpreis des Euro NCAP ausgezeichnet und stellt im Fall eines Unfalls oder sonstiger schwerer Beschädigungen des Fahrzeugs automatisch eine Telefonverbindung mit der BMW Notruf-Zentrale her. Hier wird in Abstimmung mit den Insassen entschieden, ob Hilfe benötigt wird.

Wenn die Insassen nicht ansprechbar sind oder sich wie im Fall aus Korbach gar nicht im Auto befinden, kann im Notruf-Zentrum auch selbständig über den Hilfebedarf entschieden werden. Hierzu werden auch Informationen übermittelt, die neben der exakten Position des Fahrzeugs eine erste Einschätzung der zu erwartenden Verletzungen erlauben – unter anderem anhand der Zahl besetzter Sitze, der zum Schutz der Passagiere ausgelösten Airbags und der beim Unfall auf die Insassen wirkenden Beschleunigungen.

(Hinweis: In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels war davon die Rede, dass der Notruf-Assistent eCall im Jahr 2010 eingeführt wurde. Das stimmt nicht, der automatische Notruf wurde bereits 1999 mit BMW Assist für erste Modelle eingeführt und war 2010 längst für alle Modelle erhältlich.)

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