BMW 150i: Smith Performance quetscht V10 in den BMW 1er

BMW 1er | 2.11.2015 von 18
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Dass der legendäre BMW V10 S85 auch in den Motorraum des BMW 1er passt, ist nach Fahrzeugen wie dem bereits 2012 vorgestellten BMW 1er M V10 keine echte …

Dass der legendäre BMW V10 S85 auch in den Motorraum des BMW 1er passt, ist nach Fahrzeugen wie dem bereits 2012 vorgestellten BMW 1er M V10 keine echte Überraschung mehr. Doch um der Faszination eines entsprechenden Umbaus zu erliegen, muss es sich nicht um den ersten 1er mit Zehnzylinder handeln – der ganz dezent als BMW 150i bezeichnete Kompaktsportler von Smith Performance kombiniert die enorme Power des einst für M5 und M6 entwickelten Hochdrehzahl-V10 mit der noch unauffälligeren Karosserie des 1er Hatch.

Ähnlich wie beim kürzlich gezeigten BMW 1er M Hatch aus Indonesien wurden auch bei Smith Performance Teile des BMW 1er M Coupés verwendet, um Platz für die verbaute Technik zu schaffen und dem 1er einen brutaleren Auftritt zu verpassen. Gemessen an der Performance bleibt der Smith Performance BMW 150i Dreitürer E81 aber ziemlich unauffällig, was auch an der Lackierung in unschuldigem Weiß liegt.

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Der unverändert aus dem BMW M5 E60 übernommene V10-Motor leistet auch im BMW 150i stattliche 507 PS und bietet dabei einen Sound, der nicht nur in der Kompaktklasse absolut einmalig ist. Da der umgebaute 1er zudem deutlich leichter als das gewöhnliche Umfeld des V10-Triebwerks ist, dürfte der extrem drehfreudige Zehnzylinder hier noch befreiter aufspielen.

Wie schon bei früheren V10-Transplantationen wurde auch bei Smith Performance das SMG-Getriebe mit in das neue Auto übernommen, dessen berühmt-berüchtigt-brutale Gangwechsel dürften in den Augen vieler Kunden deutlich besser in den übermotorisierten Kompaktsportler als in eine Business-Limousine passen.

Die Fahrwerkstechnik stammt genau wie beim BMW 1er M Coupé zu großen Teilen vom M3 der Generation E92, auch die Bremsanlage wurde natürlich an die neue Kraftquelle im Motorraum angepasst. Und wer nun von einer extrem frontlastigen Gewichtsverteilung ausgeht, kann ebenfalls beruhigt werden: Wenn 52 Prozent des Gewichts auf der Vorderachse lasten, kann man guten Gewissens von einer nahezu ausgeglichenen Gewichtsverteilung sprechen.

(Bilder & Infos: Smith Performance)

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