Elektromobilitätsgesetz bringt E-Kennzeichen für BMW i3 & Co.

BMW i, BMW i3, BMW i8 | 30.09.2015 von 9
E-Kennzeichen-Elektroauto-BMW-i3

Mit einem neuen E-Kennzeichen für Elektroautos will Verkehrsminister Alexander Dobrindt neue Vorteile für die Elektro-Pioniere im deutschen Straßenverkehr etablieren. Das neue E-Kennzeichen soll zusätzliche Kaufanreize …

Mit einem neuen E-Kennzeichen für Elektroautos will Verkehrsminister Alexander Dobrindt neue Vorteile für die Elektro-Pioniere im deutschen Straßenverkehr etablieren. Das neue E-Kennzeichen soll zusätzliche Kaufanreize für besonders effiziente Autos setzen und  richtet sich ausdrücklich auch an Plug-in-Hybride und die heute noch äußerst seltenen Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Die Fahrer entsprechender Fahrzeuge, darunter das Elektroauto BMW i3 und Plug-in-Hybride wie BMW i8, BMW 330e, BMW 740e und BMW 225xe Active Tourer können das neue Kennzeichen mit dem E am Ende ab sofort beantragen und dürfen dann diverse Vorteile nutzen, die von der jeweiligen Kommune festgelegt werden müssen.

E-Kennzeichen-Elektroauto-BMW-i3

Denkbar sind unter anderem Privilegien wie die erlaubte Nutzung von Busspuren oder kostenloser Parkplätze. Ob diese Vorteile wirklich greifen, muss allerdings die jeweilige Kommune entscheiden – es ist also auch denkbar, dass die Busspuren vielerorts weiterhin Bussen vorbehalten bleiben und Elektroautos gemeinsam mit konventionell angetriebenen Autos im Stau stehen.

Elektroautos sind außerdem von der Kfz-Steuer befreit und sind in dieser Hinsicht privilegiert. Ob die angekündigten Maßnahmen allerdings ausreichen, um die Verkaufszahlen von Elektroautos in Deutschland ernsthaft anzukurbeln, darf und muss bezweifelt werden.

Während die batterieelektrisch angetriebenen Autos dank hoher staatlicher Subventionen in einigen Märkten wie den Niederlanden oder Norwegen eine wichtige Rolle spielen und an jeder Straßenecke zu sehen sind, genießen sie auf deutschen Straßen noch immer einen Exoten-Status. Dass die Öffnung von Busspuren genügt, um diesen Zustand grundlegend zu ändern, ist eher unwahrscheinlich.

  • Lennard´s Fremdsprachen

    Die Autofahrer aus Essen wird es freuen, mit dem E-Kennzeichen haben jetzt alle Essener freie Fahrt !

    Erst kürzlich war in der WAZ zu lesen:
    Zitat: “Um 22.05 Uhr am Montagabend schickte Ferdinand Dudenhöffer, offensichtlich in größter Verärgerung, eine Wut-Mail an NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) ab. Das von dem rührigen Professor der Universität Duisburg Essen initiierte Projekt Ruhr-Auto e mit Elektroautos drohe von der Essener Verwaltung „aktiv zerschossen“ zu werden, und: „Seit Beginn an legt man uns dicke Knüppel in den Weg.“ Hintergrund der Brandrede: Die Stadt Essen hat vergangene Woche eins der Car-Sharing-Elektroautos von Ruhr-Auto e, einen Opel Ampera, vor dem Hauptbahnhof abschleppen lassen.”
    (Zitat Ende.)

    Besonders erfreulich ist, dieser herrliche Opel Rekord C (Baujahr 1966) erhält jetzt auch alle Pivilegien:
    Kostenloses Parken – Benutzung der Busspur – keine Kfz.Steuer

    Denn das E-Kennzeichen hat die stolze Halterin bereits !

  • Schüppe

    nicht witzig, nicht informativ, einfach nur Müll diese Sinnlos-Posts von Lennard.

    Wieso erzählst Du den Scheiß nicht irgendeiner Parkuhr? die hört vielleicht zu…

  • BNT

    Soweit ich weiß gibt es bei Plug-in-Hybrid Fahrzeugen die Anforderung dass sie nicht mehr als 50 g co² pro km ausstoßen dürfen – das schafft grade mal so eine hier nicht genannte japanische Reisschüssel (hybridvorreiter). Der x5 ist auf jeden Fall deutlich drüber – die anderen habe ich jetzt nicht kontrolliert. Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/emog/BJNR089800015.html § 3 Abs. 2 Nr. 1

    • Flohlaus

      Immerhin… Es reicht doch, dass die dicken Hybride durch lächerlich niedrige Verbrauchsangaben Deutschlandweit Milliarden an Steuern sparen…

    • Danke für den Hinweis, die Einschränkung auf 50 Gramm CO2 war mir nicht bekannt. Ist oben entsprechend geändert.

    • Fagballs

      Ich wollte mich auch gerade beschweren, dass Hybride einer gewissen Größe eigentlich solche Vorteile nicht genießen sollten. Deren Verbrauch ist auch nur Augenwischerei. Es reicht schon, dass die Flottenverbräuche durch diese Dinger gesenkt werden, die einfach mal nichts mit Umweltschutz zu tun haben. In der Herstellung aufwändig, ewig schwer und der Verbrauchsvorteil ergibt sich nur in speziellen Szenarien (viele kurze Strecken und Lademöglichkeiten allüberall).

      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass der 740e, 330e, 225xe und i8 bei ziemlich genau 49g landen. Siehe http://www.bmw.com/com/de/insights/technology/efficientdynamics/2015/models.html

      • tomtom_one

        Im Testzyklus stimmt der Verbrauch schon, nur ist der bei Hybriden noch deutlich unrealistischer als bei Verbrennern.

        • Fagballs

          Wenn du deinen X5 40e zu Hause und auf der Arbeit mit Ökostrom lädst und nur elektrisch fährst, hast du sogar einen CO2 Ausstoß von 0g. Aber wer kann das schon und wer macht es auch? Ich sehe echt keinen anderen Anwendungsfall als Gewissen beruhigen und Flottenverbrauch (auf dem Papier) senken.

          • Lennard´s Fremdsprachen

            “……Wenn du deinen X5 40e zu Hause und auf der Arbeit mit Ökostrom lädst und nur elektrisch fährst,hast du sogar einen CO2 Ausstoß von 0g……”

            Fast deckungsgleich mit “Stoiber 10 Minuten Transrapid”

            https://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU

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