McLaren: BMW Supersportler mit Hilfe aus Woking ab 2019?

BMW M, Gerüchte | 18.09.2015 von 30

Wird der BMW Supersportler gemeinsam mit McLaren Realität? Angeblich planen beide Unternehmen einen V8-Sportwagen, der 2019 Marktstart feiern könnte.

Wenn der jüngste Artikel von Georg Kacher für das Car Magazine den Tatsachen entspricht, dürften bei vielen BMW– und McLaren-Fans die Augen leuchten. Die beiden auf sportliche Automobile spezialisierten Hersteller befinden sich demnach in Gesprächen, um gemeinsam einen Mittelmotor-Supersportler mit V8-Triebwerk in Serie zu bringen.

Dieser soll in zwei Jahren auf der IAA 2017 vorgestellt werden, Gespräche auf höchster Ebene finden angeblich bereits seit Januar statt. Aus Münchner Sicht würden vor allem die geringeren Kosten für einen gemeinsam mit McLaren entwickelten Supersportwagen sprechen, denn ohne externen Partner müsste die BMW M GmbH die kostspielige Entwicklung komplett allein stemmen.

BMW-McLaren-F1-Supercar-1993-1998-01

Als Grundlage für ein ab Ende 2018 gebautes Coupé und einen später erscheinenden Roadster ist laut Georg Kacher das von McLaren entwickelte Carbon-Monocoque P16, das in Woking für den Nachfolger des aktuellen McLaren 650S entwickelt wird.

Als Kraftquelle ist laut Georg Kacher ein neuer BMW V8 mit 4,0 Liter Hubraum vorgesehen, dieser soll von zwei Abgas- und zwei Elektro-Turboladern angetrieben werden. Der Quadturbo-V8 soll so bis zu 750 PS leisten und den Supersportler dementsprechend brachial antreiben, schwächere Leistungsstufen wäre aber keine Überraschung.

Laut Car Magazine würden sich die beiden Fahrzeuge neben dem leichten Carbon-Monocoque und dem Motor auch die Fahrwerkstechnik teilen, bei den für Aerodynamik und Design entscheidenden Anbauten für das Monocoque hätten beide Firmen aber ebenso freie Hand wie im Innenraum.

Ob der gemeinsame Supersportler von BMW und McLaren Realität wird, steht laut Georg Kacher noch nicht fest. Die Idee habe aber in beiden Unternehmen viele Unterstützer, schließlich hat sie sogar historische Wurzeln: Zwischen 1993 und 1998 wurde der legendäre McLaren F1 mit einem von Paul Rosche entwickelten BMW-Triebwerk gebaut.

(Fotos: McLaren Automotive)

30 responses to “McLaren: BMW Supersportler mit Hilfe aus Woking ab 2019?”

  1. JohnVI says:

    Kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass BMW noch mal einen neuen Sportwagen entwickelt/mitentwickelt der keinen Hybridantriebsstrang hat. Das würde allgemein doch eher als Rückschritt empfunden werden. Gerade wo andere Hersteller in diesem Segment sich darauf vorbereiten in die Hybridtechnik einzusteigen.

    Georg Kacher hat mit seinen Gerüchten auch schon oft völlig daneben gelegen.

    Die Idee mit McLaren finde ich grundsätzlich sehr gut, aber bitte nicht in der beschriebenen Variante, die bei Marktstart schon veraltet wäre.

  2. Kr1s says:

    Ich frage mich, was BMW in dieser Liga derzeit zum Fahrzeug beisteuern könnte. Ich habe den Eindruck dass McLaren aus technischer Sicht alles besser kann. Einzig die Kosten könnten eine Rolle spielen.
    Chris

    • Pro_Four says:

      ….Beisteuern? Na aber jede Menge.

      Die super leichte Carbontechnologie mit der 2ten Generation der neuen Batterien. Fahrwerkstechnisch immer up to Date. Einen üpigen komplett überarbeiteten V8. Was wer, wo dann verwirklichen wird steht auf einem anderen Blatt, aber BMW kann sicher jede Menge an Know How mitbringen, nicht nur Geld, was McLaren sicher nicht mehr in Hülle und Fülle vorzuweisen hat. Das SSW Geschäft läuft ja laut McLaren nicht gerade dolle.

      Daher ist die Überlegung keineswegs abwegig und macht auch Sinn.

      • B3ernd says:

        “Die super leichte Carbon-Core-Technologie ”

        Ist das komplette Carbon Monocoque nicht leichter und Steifer als ein Alu-Carbonmix? EIn Mclaren besteht aktuell eigentlich schon fast “zu 100% aus Carbon”. Ich sehe da bestenfalls einen Produktionsvorteil seitens BMW – maschinelle Herstellung vs. Handarbeit

        “2ten Generation der neuen Batterien.”

        Das würde nur funktionieren, wenn BMW das Patent am Produkt hat. Soweit ich weiß, werden die auch lediglich zugekauft und das kann McLaren auch allein.

        Wäre noch der Faktor Geld – das wäre das einzige, was BMW aktuell dazu steuern könnte.

        Selbst auf Motorenseite sehe ich McLaren aktuell vor BMW. Der McLaren V8 TT ist ein unfassbar toller Motor, an den kein BMW Motor herankommt. Einen V12 TT wird es ganz sicher nicht geben und ein SSW ohne Hybrid wäre Mumpitz bei der aktuellen BMW Politik.

        Da dies die gefühlt 100. Auflage eines Artikel zum BMW SSW ist, warte ich einfach mal ab.

        Nachtrag: Da McLaren bereits ein Hypercar hat, scheidet dies wohl aus.

        • Pro_Four says:

          “Ein Mclaren besteht aktuell eigentlich schon fast “zu 100% aus Carbon”

          Ja die Bauteile am Chassis wie Dach, Motorhaube oder Kotflügel, aber nicht die tragenden Teile wie beim neuen 7er. Genau dort setzt ja auch die Carbon Cor T. an und daher wäre es doppelt stark beides zu nutzen. Steifigkeit lässt grüßen.

          “Das würde nur funktionieren, wenn BMW das Patent am Produkt hat. Soweit
          ich weiß, werden die auch lediglich zugekauft und das kann McLaren auch
          allein.”

          Soweit ich weiß entwickelt BMW die Batterien selber. McLaren selber kaufen? Ich glaube nicht dass das so einfrach gemacht werden kann wie du es meinst.

          Der 4,0l V8 aus dem M5/6 wäre passend und das dann als Mittelmotor natürlich. Dieser dann natürlich auch weiterentwickelt An V10 oder V12 glaube ich selbst nicht.

          Warum ich an das Projekt eher glaube als an die Anderen?
          1. V8 mit 2 Turbos und 2 elektr. Motoren. Der BMW V8 ist Zeitgemäß
          2. BMW Forschungs- und Entwicklungs Klaus Fröling dies angestoßen hatte
          3. schon im Januar diesen Jahres gab es Gespräche
          4. der bevorstehenden McLaren 650S Nachfolger (Vorteil liegt auf der Hand)

          • B3ernd says:

            “M1 zum 100. Geburtstag” (dutzende Versionen Jahr für Jahr neu ins Netz gestreut)

            “BMW M8 2016: Supersportler auf i8-Basis zum 100. BMW-Geburtstag?”

            “BMW plant über i8 – den i9 Supersportwagen”

            usw…..

            Ich glaube es erst, wenn der Wagen beim Händler steht – zu oft gab es diesen Tohuwabou schon 😉

          • Kr1s says:

            Im 1. Punk liegst du falsch: der 650 besitzt ein Carbon-Monocoque, da wird mit der Core-T. nichts mehr zu holen sein…
            Chris

            • Pro_Four says:

              …..ist sicher was dran, dafür hat die Carbon Core den Vorteil, der günstigeren Produktion. BMW, wenn, will ja kein SSW bauen der an die Viertel Mille ran kommt.
              Sicher werden 150.000 anvisiert. Also, das Projekt wäre mit McLaren genau das, was ich favorisieren würde.

              Noch wichtiger: Jeder alleinagierender SSW Hersteller steht auf verlorenen Posten, wenn er in die nächsten Jahre weiter alleine weiter macht, so auch McLaren.

              Und, gemeinsame Erfahrungen inkl. einem ähnlichen V8 mit Doppelturbe wären schon mal die richtigen Gewürze.

              Danke trotzdem für die sachliche Diskussion.

      • M3-Dreamer says:

        Der hier beschriebene 4.0ltr.V8 ist aber eher der auf dem
        Baukastenzylinder beruhende N/S-63 Nachfolger als ein überarbeiteter N/S63 !!!

        Wobei sich bei Befolgen des Baukastenprinzips davon auch ein relativ kostengünstig zu produzierender V10 ableiten ließe, der für solch ein Supercar doch der perfekte Antrieb wäre!?

    • cisi says:

      naja, die machen doch tolle Vans. Laut letzten Verkaufszahlen ist der 2er der absolute BMW renner.
      Da lässt sich was übernehmen vom BMW top Modell.

      • Pro_Four says:

        …und was hat das jetzt mit dem SSW Artikel zu tun?

        Oder denkst du bei Mercedes auch so, AMG GT B-Klasse

        • M54B25 says:

          Don’t feed the trolls!

        • cisi says:

          Die Frage war was BMW beisteuern kann und das war meine (ein wenig ironische muss ich zugeben) Antwort dazu.
          Was ich denke ist, dass BMW schon lange kein Interesse mehr am Sportlichen Sektor hat. Die Tendenz ist ganz klar von dem sportlichen Weg ab zu kommen und Absatz über Massenware zu schaffen. Man nutzt es halt noch kommerziell aus, das lang erarbeitete sportliche Image.
          Z.b. So wie Ein 2er mit M sport Paket,. weils halt toll klingt.

          Daher finde ich die immer wiederkehrenden News zum Supersportler der angeblich kommen soll (es gab ja schon ein Paar unterschiedliche in den letzten Jahren) immer unterhaltsam und hoffe insgeheim , dass es ja Mal wirklich irgendwann so weit ist.

          ABER die Tendenz, von welche Fahrzeuge BMW in Zukunft HAUPTSÄCHLICH produzieren will und worauf deren Fokus aktuell ist, sollte doch ganz klar erkennbar sein.

          zu Mercedes Audi and Company:
          Was Mercedes etc macht interessiert mich nicht. Die können von mir aus auch Handtücher Verkaufen wenn es sie glücklich macht.
          An BMW hingegen liegt mir was.
          Daher befasse ich mich mit dem was sie tun und nicht tun und äußere mich dann halt positiv oder negativ dazu. Je nachdem wie ich es halt empfinde.

          Das hat nix mit trollen zu tun (M54B25). Ich hab halt die rosa Brille verloren, kann auch nix dafür.

          • M54B25 says:

            Na bitte, das ist doch eine vernünftige Antwort.

            Wenn Du Dich gleich an Deinen vorletzten Absatz gehalten und die vernüftige Begründung bzgl. der Absatzorientierung abgegeben hättest, hätten wir es alle verstanden.

            Wobei ich Deinen Ausführungen jetzt wirklich nicht entnehmen kann, was Deiner Meinung nach der zukünftige Focus sein wird: Van’s in allen Größen?!?

            • cisi says:

              Vans , SUV (als Antriebskonzept Fronttriebler) verkaufen sich gut.
              Frontantrieb wohl weil er eine breitere Akzeptanz hat sehr oft mit “mehr Alltagstauglichkeit” in Verbindung gebracht wird und weniger kostet.

          • MichaelMPower says:

            Klar kommt BMW vom sportlichen Weg ab….darum hat man beispielsweise auch das 3er Facelift nochmals deutlich nachgeschärft und von Grund auf härter abgestimmt. Wobei eigentlich schon der F30 vorfacelift ziemlich sportlich unterwegs war. BMW ist und bleibt der Primus bei Fahrzeugen mit sportlichen Abstimmugen. Audi versucht es schon lange, aber meist mit übertriebener Härte und indirekten Lenkungen.

            • der_ardt says:

              das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.. BMW schärft den F30 nach, obwohl er bereits sportlich war, weil man zuvor vom sportlichen Weg abgekommen ist? Audi versucht mit indirekten Lenkungen sportlich zu wirken? Audi hat aufgrund des Frontantriebs schon indirekte Lenkungen, das wird eher durch die angesprochene übertriebene Härte zu kompensieren versucht.

            • Pro_Four says:

              …bei BMW sind es eben die Wurzeln der Sportlichkeit.

      • Chris35i says:

        Hahahaha. Der ging voll durch die Deckung ;D

  3. Chris35i says:

    Da bin ich echt mal gespannt. Habe die News gestern bei Bimmerpost gelesen und dachte nur, ist nicht wahr. Ich denke allerdings auch, dass der Wagen ohne Hybrid-Komponenten nur schwer durchkommt und rechne zudem mit Allradantrieb (wenn z.B. zwei Elektromotoren mit an Bord sind).

    Mal abwarten, wie sich BMW entscheidet, schließlich ist 2017 für so ein Projekt dann wiederum gar nicht so weit entfernt und zur Ausrichtung der Marke passt es auch nicht unbedingt. Ich hatte mit dem Thema SSW und BMW eigentlich schon abgeschlossen. Dann sollen sie lieber McLaren kaufen und in die BMW Group integrieren. Die Bayern haben ja schließlich ein Faible für britische Marken. 😉

    • Pro_Four says:

      …nicht nur das, auch die 2te Generation der Batterien steht 2016/17 bevor.

      Ein Artikel den ich gelesen habe, dass die neuen Batterien um einiges mehr an Leistung besitzen, noch leichter sind und ein vollständiges induktives Laden in einer 1/2 Stunde realisierbar sein werden.

      Ich würde mich über so ein Projekt freuen, McLaren kann dieses Projekt sicher nicht (im Gegensatz zu Porsche) alleine stemmen. Aber Mclaren kaufen wäre auch eine tolle Perspektive, abwarten, schön wäre es.

    • Quer says:

      Chris hör auf, so ein Debakel wie damals mit Rover braucht BMW gewiss nicht mehr, außer BMW stellt den Pitschetsrieder wieder ein das er nochmals einen McLaren zu Schrott fährt. Aber eines muss man Hr. Pitschetsrieder lassen wie er VW wegen RR ausgetrickst hat war schon genial.

      • Chris35i says:

        Mclaren ist ja nicht Rover 😉 Kann man ja nicht wirklich vergleichen die beiden Marken, aber mal sehen. Gegen eine Eigenständigkeit von Mclaren habe ich nichts einzuwenden, eine BMWisierung muss nicht unbedingt sein.

  4. der_ardt says:

    einfach den F1 neu auflegen 🙂

  5. M54B25 says:

    Ja das Image wäre kongenial – RR die noblen -very british- Briten, Aston die sportlich-eleganten. Nur leider bauen die gerade die Mercedes Motoren und Elektronik ein: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-db11-2016-erlkoenig-neuauflage-mit-amg-biturbo-688648.html

  6. B3ernd says:

    Georg Kacher und seine Prognosen…..

    Allein dass die Leistungsdaten und sehr viele Details zum Motor, Antrieb etc. vorliegen, lässt mich stark zweifeln.

  7. JohnVI says:

    An Aston Martin und BMW denke ich schon seit die von Ford losgekommen sind. Das würde einfach perfekt passen. AM in einer Group mit Mini und RR, da leidet die Britische Seele nicht zu sehr. Dann könnte BMW tolle V8 liefern und vor allem hätte man einen weiteren Abnehmer für den V12, den man dann endlich etwas schärfer trimmen könnte. BMW Engineering könnte Aston Martin sicher auch nicht schaden. Ein kleiner AM könnte auf 5er/6er Plattform kommen und dem 911 endlich richtig Konkurrenz machen. Wenn jemals ein Auto an den 911 heran kommt, dann ein richtig gut konstruierter AM in der Preisklasse.
    Bei den größeren Modellen hätte man das Carbon Know How, irgendwann braucht AM auch mal was mit Hybrid… da würden beide von profitieren. Ich glaube AM leidet sehr darunter, dass die Autos technisch nicht zu dem herausragenden Design passen. Leider zu anfällig und nicht richtig zuverlässig konstruiert. Ein Bekannter in den USA hatte mal einen DBS, den hat er nach nur drei Monaten zurückgegeben, weil mit dem Motor ständig etwas war…

    Wie schon gesagt wird eine BMW Aston Martin Übernahme aber wohl nie kommen. AM hat mehrfach gesagt, dass man unabhängig bleiben will, wobei es denen gerade nicht so gut geht und da die jetzt schon Mercedes Technik haben, würden die wohl am ehesten zuschlagen.

  8. Chris says:

    Wurde heute offiziell dementiert… Der i8 ist das Halocar…

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