IAA 2015: Alfa Romeo Giulia QV zielt auf BMW M3 F80 & Co.

BMW M3 | 16.09.2015 von 23

Eine der von vielen Besuchern mit großer Spannung erwarteten Neuheiten der IAA 2015 ist die Alfa Romeo Giulia QV, mit der die Italiener nicht nur …

Eine der von vielen Besuchern mit großer Spannung erwarteten Neuheiten der IAA 2015 ist die Alfa Romeo Giulia QV, mit der die Italiener nicht nur in das Segment der Premium-Mittelklasse zurückkehren wollen – sondern direkt einen heftigen Angriff auf die Performance-Elite starten. Mit einem 510 PS starken und gemeinsam mit Experten von Ferrari entwickelten V6-Biturbo zielt die neue Alfa Giulia Quadrifoglio Verde voll auf BMW M3, Mercedes-AMG C 63 und Audi RS 4, an Selbstbewusstsein mangelt es der Fiat-Tochter also keineswegs.

Und natürlich will ein Alfa Romeo auch mit seinem Design punkten, schließlich gehören die betörenden Formen schon immer zum Erfolgsrezept der in den letzten Jahren leider nur selten positiv aufgefallenen Marke. In Frankfurt darf sich Alfa Romeo allerdings über viel Begeisterung am eigenen Stand freuen.

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Alfa Romeo Giulia: Mittelklasse mit 510 PS zur IAA 2015

Neben dem starken Motor hat Alfa Romeo bei der neuen Giulia QV auch viel Zeit und Arbeit in das Thema Leichtbau gesteckt. So soll unterm Strich ein Trockengewicht von 1.524 Kilogramm im Datenblatt stehen. Das Leistungsgewicht liegt folglich bei knapp unter 3 Kilogramm pro PS und sticht damit die bekannten deutschen Performance-Limousinen locker aus – zwar ist die BMW M3 Limousine noch etwas leichter, ihr Reihensechszylinder leistet aber “nur” 431 PS.

Den Sprint von 0 auf 100 erledigt die klassisch heckgetriebene Alfa Romeo Giulia QV in 3,9 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit nennen die Italiener 307 km/h – und zeigen der deutschen Konkurrenz auch damit die schön gezeichneten Rückleuchten. Mit einem Preis von 72.000 Euro bewegt sich die neue Giulia auf Augenhöhe mit dem BMW M3, der Marktstart soll im 4. Quartal 2015 erfolgen.

23 responses to “IAA 2015: Alfa Romeo Giulia QV zielt auf BMW M3 F80 & Co.”

  1. Thomas says:

    Angeblich schneller als ein 997 GT3 auf der Nordschleife ;D
    Mit Semislicks und ordentlich Ladedruck vielleicht …

  2. Dv8 says:

    Kann mir nicht vorstellen, dass es viele Leute gibt die, wenn diese die Wahl haben den Alfa einem BMW M3 vorziehen würden! Denke nicht, dass das richtige Auto für Alfa ist um aus der Krise zu kommen. Wie viele Leute kaufen schon so ein Auto? Ist sicher kein Auto für die Massen.

    • Fagballs says:

      Ein Auto für die Massen ist, war und wird Alfa nie sein. Ich kann mir aber schon vorstellen, das Leute, die etwas mehr Emotionen von ihrem Auto möchten beim aktuellen schon etwas weichgespülten, downgesizeten, digitalen 3er, denen die C-Klasse zu spießig ist und der A4 das falsche Antriebskonzept hat, schon mal schauen, was bei Alfa (oder auch Jaguar) geht. Ein Motor, bei dem Ferrari seine Finger im Spiel hat, ist doch schon mal ein überzeugender Anfang.

      Wobei Alfa ja schon ein Image-Problem hat, das sie jetzt erstmal loswerden müssen. Emotionen sind schön, sollten aber nicht daher kommen, dass das Auto ständig liegen bleibt 😉

      • M3-Dreamer says:

        Beim Motor der Giulia QV bin ich der Ansicht, dass hier bewusst tiefgestapelt wird, d.h. Ferrari hat nicht nur “seine Finger im Spiel” sondern der Motor ist ein waschechtes Ferrari-Aggregat abgeleitet vom neuen 3.9ltr.V8 Turbomotor und neben dem QV vorgesehen für den kommenden “kleinen” Ferrari Dino. Dafür sprechen der Hubraum von 2.9ltr. und das es ein 90°V6 ist. Mit Maserati wie anfangs behauptet hat das Teil jedenfalls nichts zu tun, die haben meines Wissens 60°V6 Motoren

        • quickjohn says:

          Wenn sich die Ferrari-Group auf Dauer wirklich zwei baufremde 3 ltr. V6 (60 bzw. 90 Grad) leisten sollte, kann ich nur sagen – mutig!

          Zumindest im Falle des Alfa Guilia QV dürfte dann die Realisierung eines vernünftigen DB’s schwierig werden ……

          • M3-Dreamer says:

            Gut, dazu muss man natürlich bedenken, dass der Maserati 60°V6 einerseits meines Wissens auf einem Chrysler Motorblock aufbaut, also keine völlige Eigen-/Neuentwicklung ist, während andererseits der Ferrari V6 natürlich nicht nur für die Giulia QV vorgesehen ist, sondern auch
            Motorisierung für geplante Einstiegsmodelle bei Ferrari, so macht ein eigener
            Ferrari V6 natürlich Sinn, während der Maserati V6 natürlich noch aus einer
            Zeit stammt, wo Ferrari noch keine Turbomotoren fertig entwickelt hatte und man
            deshalb auf einen Basisblock vom amerikanischen Verbundpartner zurückgegriffen´hat … war vermutlich in Entwicklung und Produktion günstiger als z:b. eine Ableitung vom Maserati eigenen V8!?

      • Championship says:

        Weil BMW ja künftig ausschließlich 3Zylinder Motoren bauen wird während Alfa in alle seine Autos künftig 500 PS Ferrari Motoren packt, nech ?

        Das ist die absolute Top-Variante des neuen Alfas, wie der M3 eben beim BMW3er, auch den neuen Alfa Gulia wird es mit kleinen downgesizeten Einstiegsmotoren geben.

    • AE says:

      Hätte ich das Geld für eines der Autos würde ich den Alfa dem BMW ohne zu zögern vorziehen. Der Alfa ist und will anders sein, aufregend und emotional, er will den Charakter bieten den man bei den deutschen Herstellern nicht mehr findet. Ich denke, und hoffe, dass es dafür noch einen ausreichend großen Markt gibt, ich würde es ihnen gönnen.

      • Dv8 says:

        Ja jedem das seine 😉 Nur denke einfach nicht, dass das ein Auto ist, das einen Konzern wie Alfa aus der Krise helfen kann. Das Design ist hübsch und nicht 0 / 8 / 15 wie viele andere Autos heutzutage. Aber für die Masse ist das kein Auto. Hätten die lieber dieses Auto mit einem 3 Liter Diesel und einem Kampfpreis rausgebracht, dann würde ich das Vorhaben von Alfa glatt unterstützen. So wird es leider ein Flop werden. Die Liebhaber, die sich dieses Auto kaufen, werden sich stark in Grenzen halten. Andere Hersteller wie z.B. Lancia sind mit Ihrem sog. Luxus-Segment gnadenlos gescheitert. Solche Autos mit vernünftigen Motoren und Kampfansage beim Preis, dann würde das was werden. Meine Meinung! 😉

        • Kr1s says:

          Das ist doch nur das Topmodell, Diesel (jedoch kein 3L) und kleine Benziner kommen.
          Chris

          • Thomas says:

            Ist wohl noch nicht so durchgedrungen 😉

          • Fredericus Rex says:

            Einerseits verspricht sich der FIAT Konzern einiges von einer Wiederbelebung von Alfa, ob ausreichend so viele Kunden wie prognostiziert folgen bleibt abzuwarten.

            “FCA”-Boss Sergio Marchionne hat dennoch große Pläne mit Alfa Romeo.
            Bis 2018 will er die Stückzahl des einst kräftig schlagenden “cuore sportivo” von derzeit weltweit läppischen 70.000 Stück auf immerhin 400.000 Einheiten pro Jahr steigern.

            Zum Vergleich: Volvo Car Group, Lexus und der Aufsteiger der letzten Jahre Jaguar_Land Rover liegen jeweils bereits 2014 über der “Zielmarke 2018” von Alfa.

            Übrigens zur Finanzierung bringt der Boss sogar Teile des Juwels Ferrari an die Börse.
            Mit dem der Giulia allein würde die selbst gesteckte Zielmarke sicher verfehlt werden.

            Darum müssen auf jeden Fall noch weitere Modelle her. Gesichert ist ein Modell aus dem wichtigen SUV-Segment. Auch ein Roadster mit dem legendären Namen Spider wurde bestätigt.

            • PHoel says:

              Den 4C Spider gibts doch längst.
              Ein SUV passt überhaupt nicht zu Alfa aber das könnte Geld einbringen, da es viele Leute gibt, die gerne Spritsaufende, unpraktische und hässliche Autos fahren.

              • Fredericus Rex says:

                Ergänzung/Klarstellung:

                ….gemeint war eine Neuauflage zum klassischen Spider, den es in sechs Modellgenerationen seit 1966 gab, und der bereits 2010 ohne(!) Nachfolger eingestellt wurde. Hier ist frühestens 2018 eine Neuauflage in Sicht.

    • PHoel says:

      Ich hoffe einfach mal das sich der Giulia (nicht nur das Topmodell) gut verkaufen wird, Alfa kann wirklich schöne Autos bauen, nur das mit der Zuverlässigkeit ist eben ein Problem.

  3. 135iCoupe_N55 says:

    Wenn die Giulia QV hält was Alfa verspricht, ja dann warum nicht? Das Ferrari da ordentlich seine Finger im Spiel hat kann sicher schaden 😉

    72.000€ sind in Ordnung wenn der Wagen mit M3, C63 usw konkurrieren soll.

  4. PHoel says:

    Ich finds einfach nur Geil. Erstens kriegt BMW jetzt endlich mal wieder RWD Konkurrenz, zweitens sieht der Wagen super aus und gefällt mir mindestens genauso gut wie ein M3.
    Ich hoffe wirklich für Alfa das sich der Wagen gut verkauft, vielleicht stellen sie ja den Giulietta auch auf RWD um, dann gibt es eine Alternative zum zukünftigen Frontantriebs 1er, denn wenn der 1er mit FWD kommt werde ich definitv andere Marken bei Kleinwagen BMW vorziehen.

  5. M3-Dreamer says:

    Interessant sind auch die Bilder vom Motorraum der Giulia, die zeigen wie weit hinten der Ferrari V6 eingebaut ist … hier wird der Vorteil des kompakten Motors effektiv genutzt.

    • Polaron says:

      Ein R6 bietet halt den Vorteil der kurzen Bauweise einfach nicht. Trotz dieses Vorteils hat man sich beim aktuellen M3/M4 gegen einen V6-Biturbo entschieden.

      Unabhängig von den bauartbedingten Vor- und Nachteilen finde ich es aber toll, wenn viele verschiedene Motoren- bzw. Antriebskonzepte (V8 beim C63 AMG, R6 beim M3/M4, V6 bei Giulia QV und RS4/RS5) auf dem Markt sind. Vielfalt und Konkurrenz belebt das Geschäft.

      Ob sich Alfa wieder in der Mittelklasse etablieren können wird, hängt wohl hauptsächlich davon ab, ob man potenzielle Kunden mit dem Design und einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis ansprechen können wird. Wird die Giulia in ihren verschiedenen Varianten aber insbesondere auf dem Preisniveau von MB und BMW offeriert, sehe ich aufgrund des angeknacksten Markenimages absolut schwarz für die Fiat-Tochter. Überhaupt glaube ich eher, dass Alfa im besten Fall bei BMW oder Audi-Käufern wildern können wird. Mercedes hat ab der B-Klasse aufwärts und ausgenommen AMG-Fahrzeuge immer noch eher ein Komfort- als ein Sportimage.

      Mir persönlich sagt die Giulia optisch weder von der Außenkarosse noch vom Innenraum her zu. Und dann sind mir die fahrdynamischen Qualitäten auch nicht mehr wichtig.

  6. B3ernd says:

    Der Innenraum gefällt mir mit dem eingearbeitetem Bildschrim um Welten besser als die Varianten in A4, 3er oder C-Klasse. Insgesamt macht es einen aufgeräumten Eindruck, ohne zu kühl zu wirken.

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