BMW Leichtbau-Zentrum 2016: Grundstein in Landshut gelegt

BMW i, News | 11.09.2015 von 2
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Mit einem neuen Leichtbau-Zentrum in Landshut will die BMW Group ihre Stellung als einer der innovativsten Autobauer der Welt weiter ausbauen. Schon jetzt gehört BMW zu den …

Mit einem neuen Leichtbau-Zentrum in Landshut will die BMW Group ihre Stellung als einer der innovativsten Autobauer der Welt weiter ausbauen. Schon jetzt gehört BMW zu den Vorreitern in Sachen Leichtbau und nutzt Carbon in größerem Umfang als jeder andere Großserien-Hersteller.

Am Standort Landshut wurde nun der Grundstein für ein neues Leichtbauzentrum gelegt, das als “Denkfabrik für die Mobilität von morgen” zum Erfolg des Unternehmens beitragen soll. Das Leichtbau-Konzept der BMW Group geht dabei weit über die Möglichkeiten von Carbon hinaus, im Fokus steht die Forschung am optimalen Materialmix für zukünftige Automobile. Die Carbon Core-Technik im neuen BMW 7er deutet bereits an, dass Carbon dabei zwar eine wichtige Rolle spielt, aber nur selten den Alleinunterhalter geben wird.

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Das neue BMW Leichtbau-Zentrum soll Ende 2016 fertiggestellt sein und dann rund 160 Ingenieure beschäftigen. Technologieübergreifend soll an neuen Werkstoffen und innovativen Werkstoff-Kombinationen geforscht werden, um zukünftige Automobile der BMW Group noch leichter machen zu können.

Schon jetzt werden in Landshut zahlreiche Leichtbau-Komponenten gefertigt, darunter Karosseriebauteile aus Carbon und Aluminium sowie Stoßfänger aus Kunststoff für die neue BMW 7er-Reihe. In der jüngeren Vergangenheit durfte man sich im BMW Werk Landshut bereits über Auszeichnungen wie den Euro Car Body Award oder den Hauptpreis beim internationalen Aluminium-Druckguss-Wettbewerb freuen, Leichtbau-Know How ist am Standort also zweifellos vorhanden.

Ilse Aigner (Wirtschaftsministerin des Freistaats Bayern): “Die Ansiedlung des BMW Group Leichtbauzentrums in Landshut ist ein starkes Signal für den Industrie- und Wirtschaftsstandort Bayern. Es zeigt, dass wir bei wichtigen Zukunftstechnologien schon heute an der Spitze des globalen Wettbewerbs stehen. Bayern ist auf dem besten Wege zum Silicon Valley für automobilen Leichtbau. Damit sichern wir langfristig Wohlstand und Beschäftigung.”

Oliver Zipse (Vorstand Produktion der BMW AG): “Leichtbau ist eine der Schlüsseltechnologien der weltweiten Automobilindustrie und ein entscheidendes Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb. Neben allen fahrdynamischen Vorteilen sorgt das geringere Gewicht auch für erhebliche CO2-Einsparungen. Die Konzentration von Leichtmetall-, Guss-, Kunststoff- und Faserverbundkompetenz an einem einzigen Ort ist weltweit einmalig. Landshut und Leichtbau werden heute schon in einem Atemzug genannt.”

Ralf Hattler (Standortleiter): “Wir profitieren heute beim Einsatz von CFK im BMW 7er enorm von unserem Know-how, das wir im Rahmen von BMW i gewonnen haben. Würde man diese Komponenten aus Stahl herstellen, wären sie mindestens ein Drittel schwerer. Damit tragen wir entscheidend zum innovativen Leichtbaukonzept des neuen BMW 7ers bei.
Die Instrumententafel des neuen BMW 7ers ist die hochwertigste, die bislang im Serienprozess hergestellt wurde. Unsere Spezialisten fertigen jede einzelne mit absoluter Präzision.”

  • Neue Einsparungen bei BMW: Maschine für Belastungstests wird durch Menschen ersetzt – yeah, endlich mal andersrum. 😀 Und dan noch ein kleiner Clip für alle, die “Da Pump” noch nicht kennen:
    https://youtu.be/KzI-UQ-JsaQ?t=19s

    • B3ernd

      Wo er Recht hat, hat er Recht 😉

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