BMW 7er 2015: Kein Absatz-Wettstreit mit Mercedes S-Klasse

BMW 7er | 8.09.2015 von 27
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Mit dem neuen BMW 7er 2015 will der weltweit erfolgreichste Anbieter von Premium-Automobilen auch die beste Luxuslimousine der Welt bauen. Dennoch strebt man offenbar nicht …

Mit dem neuen BMW 7er 2015 will der weltweit erfolgreichste Anbieter von Premium-Automobilen auch die beste Luxuslimousine der Welt bauen. Dennoch strebt man offenbar nicht an, die Verkaufszahlen der Mercedes S-Klasse zu übertreffen – was vor allem daran liegt, dass die Stuttgarter ihre Luxus-Baureihe mittlerweile in nicht weniger als sechs Varianten anbieten. An die Seite der gewöhnlichen Limousine und der Langversion stellen die Stuttgarter die noch etwas längere S-Klasse Maybach, die extrem lange S-Klasse Pullman sowie die absatzstarken Modelle S-Klasse Coupé und S-Klasse Cabrio.

In München will man sich nach aktuellem Stand mit zwei 7er-Varianten begnügen und es auf absehbare Zeit bei den beiden zum Marktstart erhältlichen Modellen belassen, neben der gewöhnlichen Limousine G11 bleibt die um 14 Zentimeter gestreckte Langversion G12 zunächst die einzige Abwechslung im 7er-Programm.

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Auf einen Absatz-Wettstreit mit der Mercedes S-Klasse will man sich unter diesen Voraussetzungen offenbar nicht einlassen, wie Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auch im Interview mit automobil-produktion.de bestätigt – zumindest widerspricht er der Feststellung, dass der 7er mit dieser Philosophie beim Absatz stets hinter der S-Klasse liegen wird, mit keiner Silbe. Stattdessen konzentriere man sich in München weiterhin darauf, im gesamten Premiumsegment statt nur in einzelnen Klassen führend zu sein.

Gegen ein breiteres Angebot mit mehr 7er-Varianten spricht aus Fröhlichs Sicht das ohnehin schon breite Angebot der BMW Group in der Luxusklasse: Mit den drei Varianten der 6er-Reihe, dem kommenden X7, den beiden 7er-Varianten und den vier Modelle der zum Konzern gehörenden, aber weit oberhalb des gewöhnlichen Luxussegments agierenden Marke Rolls-Royce gebe es immerhin 10 Fahrzeuge für besonders zahlungskräftige Kunden.

27 responses to “BMW 7er 2015: Kein Absatz-Wettstreit mit Mercedes S-Klasse”

  1. Fagballs says:

    Finde ich ok so. Ein paar Gegenstücke zu den genannten S-Klasse-Derivaten gibt es doch in der BMW-Familie, wobei man sich jetzt streiten kann, ob der 6er eher dem E-Klasse Coupé/Cabrio entspricht oder S-Klasse. Wer sich oberhalb von 7er chauffieren lassen will, holt sich halt ein Auto mit Emily 😉

    • Thomas_01 says:

      Ich sehe ganz klar das 6er Coupé als klaren Mitbewerber des S-Klasse Coupé, unabhängig seines Ursprungs. Zudem werden die zwei auch in der Presse miteinander verglichen.
      Aber eigentlich ist es egal, denn der 6er ist der absolute Oberluxussporthammer!!!

      • Der_Namenlose says:

        Ja, kann Euch beiden nur zustimmen. Für einen Vergleich müsste man den Absatz aller S-Klassemodelle mit dem Absatz von 7er- und 6er-Modellen vergleichen.

        • Todd M says:

          Nach der Logik müsste zu den Verkaufszahlen der S-Klasse dann noch der CLS addiert werden.

          • Fredericus Rex says:

            Ja, das ist sicher im Grundsatz richtig gedacht !

            Schauen wir auf die weltweiten Neuzulassungen 2014, so wurden vom 7er 48.519 und vom 6er 23.988 gemeldet. In Summe demnach 72.507 Oberklasse BMW.

            Mercedes erreichte alleine mit der S-Klasse 103.737 Neuzulassungen (und in 2014 waren bekanntlich noch keine 12 Monate für das Coupe´ erfasst, da dieser erst unterjährig startete).

            Der CLS erzielte zudem nochmals 71.429 Einheiten.

            Selbst wenn man der Logik folgt, der 6er ist aufgrund eines höheren Einstiegspreises nur bedingt mit dem CLS vergleichbar, verbleiben sicher mindestens ein Drittel aller CLS, die genau auf die Kunden Klientel des 6er zielen.
            Macht demnach rund 23.572 ( 33% von insgesamt 71.429) mit dem 6er vergleichbare CLS.

            In Summe stehen ergo 72.507 Oberklasse BMW, dann 127.309 Oberklasse Mercedes gegenüber.
            Oder anders gesagt, nur zirka 57% BMW Einheiten zur Gesamtzahl von MB in der Oberklasse.

            Der anstehende Modellwechsel des 7er bei BMW mag diesen Rückstand zwar leicht kaschieren, aber ein annähernder Gleichstand in naher Zukunft oder gar Überholmanöver scheint aussichtslos, denn Mercedes legt das S-Cabrio nach und wie oben erwähnt fließen ab jetzt zwölf Monate des S-Coupe´ in die Statistik ein.

            Für mich unverständlich, dass die BMW Verantwortliche sich mit dieser unbefriedigenden Aussichtslage in der Oberklasse begnügen, denn noch vor geraumer Zeit wurde immer wieder betont, es sei genügend Kunden Potential für ein weiteres Modell in diesem Segment, zwischen 7er und RR positioniert, mit einem Einstiegspreis von zirka 180k€.

            • B3ernd says:

              Ich kann diesen ganzen Absatzwahn nicht nachvollziehen. Das ganze nach einzelnen Baureihen aufzulisten ist 1) sehr sehr schwer, da die genauen Umsatzerlöse einzelner Modelle nur die Konzerne selbst kennen und 2) mir total egal und eigentlich auch für andere Kunden.

              Warum schaut man sich nicht den Durchschnittsumsatz pro Fahrzeug an? Da sollte BMW und Mercedes auf einem Level sein. Der eine verkauft mehr von teuren BMW 6er und der andere dafür mehr AMG S-Klassen. Mercedes hat Modelle im Angebot(65er AMG ab 245.000€) wo BMW nichts in der Preisregion hat(RR außen vor). Das 6er Coupe wird auch Recht häufig mit dem SL verglichen, der wiederum bei 97k€ startet, ein 6er Coupe bei 80k€.

              Ich finde eure Einzelbetrachtung viel zu aufwändig und fehlerbehaftet, weil es sehr viel Unbekannte gibt. Wurden jetzt mehr SL400 oder SL 500 verkauft oder doch mehr SL65 usw…..

              Ob Luft für einen BMW zwischen 7er und RR ist, wissen die BMW Mannen sicherlich recht gut und sie werden entscheiden, ob es sich lohnt.

              Gruß.

              • Axel Sch(w)eiß says:

                Du hast Recht Bernd (du auch Fredericus). Dem Namenlosen ging es vermutlich nur darum, irgendwie die Zahlen zurecht zu biegen, damit BMW in der Liga mit Mercedes vergleichbar ist.
                Nicht nur der Schnitt ist interessant, sondern das Endergebnis, also wie rentabel ist das Unternehmen selbst. Deshalb vergleicht man ja oft die Umsatzrendite. Und gerade bei der Profitabilität hatte Mercedes Nachholbedarf. Trotz hochpreisiger Modelle schnitt man nicht so profitabel ab, wie etwa BMW. Aber dank Ausnutzung von Skaleneffekten, Kooperationen und Plattformen (VAG ist das Vorbild) hat man in etwa gleich gezogen.

                • B3ernd says:

                  “damit BMW in der Liga mit Mercedes vergleichbar ist.”

                  Bitte nicht falsch verstehen, BMW ist mit Mercedes in einer Liga. WIe ich bereits sagte, verkauft eben einer mehr 100.000€+ Fahrzeuge in Form eines 6er und der andere in Form einer S-Klasse. Beim Durchschnitts-VÄP sind beide auf einem Niveau.

                  Ich glaube nicht, dass der namenlose irgendwas biegen wollte, er hat einfach eine andere Sichtweise.

                  • Axel Sch(w)eiß says:

                    …naja das lasse ich mal so stehen…außerdem hätte er sich ja selbst ins Knie geschossen, wenn die Zahlen von Fredericus stimmen.
                    Ich wollte mit “Liga” auch keine Imagewertung abgeben, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte den Absatz. Und hier stimmt ja auch, dass Mercedes das Modell wesentlich breiter spreizt. Deshalb sind solche Vergleiche eben häufig auch einfach unsinnig.

                  • Der_Namenlose says:

                    Es tut mir leid, dass deine versuchten Tiefschläge schon wider verpufften, aber du hast wieder irgend etwas geschrieben, was mit meinen Aussagen nichts zu tun hatte.
                    Aber um dich aufzubauen, habe ich eine gute Nachricht für dich:
                    Am Ende dieses Jahres wird die “Heute Show” abermals den Preis “Der Goldene Vollpfosten” vergeben. Nach unserer letzter Unterhaltung habe ich dich dafür vorgeschlagen gehabt. Nach deinen heutigen Beiträgen zu diesem Thema wurde mir versichert, dass du den Preis definitiv bekommen wirst. Ich habe mich spontan als Laudator angeboten. Ich hoffe, du weißt das zu schätzen. Das Datum wird dir über BT mitgeteilt. Also bitte fleißig auf dieser Seite weiterlesen.

                  • Axel Sch(w)eiß says:

                    nimm es mal sportlich und weniger empfindlich! Es war nichts gegen “deine” Marke. Aber wenn ich so denken würde wie du, hätte ich auf meinen Kommentar gar nicht reagiert.
                    Du bist immer für einen Lacher gut.
                    Nicht bös gemeint 😉

            • der_ardt says:

              Bei BMW werden eben Ressourcen verteilt. Die waren sinnvoller (=gewinnbringender) in 2er AT und GT angelegt als in einer mühsamen Aufholjagt im Luxussegment.

              • Fredericus Rex says:

                Leuchtet prinzipiell nicht ein, denn Rendite wird gerade bei den höher preisigen Modellen, gut ausgestatteter wie stärker motorisierter Mittelklasse aufwärts bis hin zur Oberklasse erzielt.
                Gewinne der Modelle bis zur Kompaktklasse kann ein Hersteller bestenfalls über sehr hohe Stückzahlen erreichen.
                Massenhersteller wie VW können ein Lied davon singen, die Margen pro verkauftem Fahrzeug sind gering, die Cash Cows im VW-Konzern kommen von Porsche.

                • der_ardt says:

                  Die Vans verkaufen sich aber in weit höherer Stückzahl als zu erwartende Konkurrenten von S-Klasse-Derivaten und das in so einem Maße, dass die geringere Marge durch die höhere Zahl kompensiert wird. BMW lag in den letzten Jahren mit der Markteinschätzung wirklich fast immer richtig. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass das bei Oberklasse vs. Van anders ist.

        • Der_Namenlose says:

          Bernd, Fredericus und Todd,

          ich antworte hier auf einmal, sonst müsste ich vieles bei
          jedem Kommentar wiederholen.

          Ich möchte zuerst zwei Sachen klarstellen, denn ich habe das Gefühl, meine Post wurde komplett missverstanden.

          Erstens: wer meine Posts hier kennt, weiß, dass ich in einer Hand mit einem BMW-Fähnchen und in der anderen mit dem von Mercedes herumlaufen könnte, wenn auch ich das BMW-Fähnchen minimal höher tragen könnte. Ich freue mich immer, wenn die beiden beim Absatz und Umsatz vorne liegen. Wer von den beiden am Ende vorne liegt, ist mir praktisch egal, da beiden die innovativsten Hersteller weltweit sind und die einzigen sind, die sich, technologisch gesehen, gegenseitig das Wasser reichen können.

          Zweitens:
          – Im Artikel steht: “Dennoch strebt man offenbar nicht an, die Verkaufszahlen der Mercedes S-Klasse zu übertreffen” (es geht um Zukunft)
          – Im Artikel werden 6 S-Klassevarianten aufgezählt, die es insgesamt in Zukunft geben wird.
          – Im Artikel steht, dass dem Absatz dieser 6 Varianten der Absatz von zwei 7er Varianten für einen Vergleich gegenüberstehen würde.

          Dies war der Kontext meiner Antwort, die da lautete:
          “Für einen Vergleich müsste man den Absatz aller S-Klassemodelle mit dem Absatz von 7er- und 6er-Modellen vergleichen.”

          Es ging also um den künftigen Vergleich von Absatz. Ich habe nicht behauptet, BMW läge jetzt da vorne oder würde in Zukunft vorne liegen. Ich habe lediglich meine Einschätzung im gegebenen Kontext geäußert. Nichts mehr.

          @Fredericus: es steht außer Zweifel, dass die S-Klasse alleine die Verkaufszahlen vom 7er und 6er-Reihe zusammen pulverisiert hat. Der Überholvorgang des 7ers in den Jahren 2012 und 2013 wird sich wohl auch in
          absehbarer Zeit nicht mehr wiederholen lassen, wenn auch der Abstand erheblich kleiner ausfallen wird. Ich glaube, dass weltweit gesehen, es mehr potenzielle Käufer für die durch S-Klasse vertretene Geschmacksrichtung gibt, als für die “sportlichere” Geschmacksrichtung des 7ers und 6ers. Warum ich den
          CLS nicht dazu nehme, beantworte ich weiter unten. Aber wie eben geschrieben: ich habe keinerlei Aussagen zum aktuellen Absatz gemacht gehabt, auch wenn du dir diesbezüglich die Mühe gemacht hast.
          @Bernd: Richtig bemerkt, ich wollte nichts biegen, da wie gesagt, ich beide Marken mag. Ich bin auch Deiner Meinung, dass der Durchschnittspreis pro
          Fahrzeug die wichtigere Aussage ist und dass die beiden auf Augenhöhe liegen. BMW verkauft zwar weniger 7er als MB S-Klassen verkauft, aber dafür verkauft BMW genügend von den anderen höherpreisigen Baureihen, die den Unterschied ausgleichen.
          @Todd: du hast geschrieben: “Nach der Logik müsste zu
          den Verkaufszahlen der S-Klasse dann noch der CLS addiert werden.”
          Ich glaube, die von dir angenommene Logik war nicht, die die meiner Antwort zugrunde lag.

          Ich sehe die Sache so:
          – Die 6er Reihe hat fast den gleichen Einstiegspreis wie der 7er
          – Der 6er GC hat einen Einstiegspreis, der 26.998 € über den von CLS liegt. Das heißt, der Einstiegspreis des 6er GC ist exakt 49,54% über den des CLS.
          – Du kannst natürlich auch den CLS so konfigurieren, dass er so viel kostet, wie der 6er GC. Aber du kannst auch eine E-Klasse ähnlich teuer konfigurieren.
          – Was ich damit sagen will: will man einen 6er, muss man 80 Tsd. auf den Tisch legen, also so viel wie bei einem 7er. Bei CLS reichen 54 Tsd. und das ist eben nicht so viel wie man für eine S-Klasse ausgeben müsste.
          BMW hält seit mehreren Generationen den Preis der 6er Reihe
          hoch. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn ich den 6er zum ähnlichen
          Einstiegspreis wie von CLS bekommen könnte. BMW will es aber nicht so.

  2. Levi says:

    Der 7er hat super Technik, sieht aber von außen einfach schlecht aus. Im Innen, ist scheint die Verarbeitung auf top Niveau, aber wieder is das design einfach schlecht. Die S Klasse ist wirklich klasse, aber einfach nicht mein Geschmack. Über den überteuerten VW front-kratzer brauchen wir nicht mal reden. Leider gibt es zu dem Zeitpunkt nichts gutes in dieser Klasse. LS gefällt mir am meisten, obwohl es fast zehn Jahre alt sein wird. Der neue 7er sieht schon veraltet aus obwohl der noch nicht raus gekommen ist.

    • 135iCoupe_N55 says:

      Finde ich bspw überhaupt nicht, aber Geschmack ist eben eine recht individuelle Geschichte…

      Meine Meinung zur Optik: mir gefallen von außen alle deutschen Oberklasse-limos sehr gut. Egal ob 7er, A8 oder S-Klasse, von außen betrachtet finde alle drei sehr schön.
      Das Exterieur-Design des 7ers ist imho auch “up to date” genug, das man optisch gerade beim 7er keine all zu großen Experimente mehr ausprobiert ist klar, damit hat man schon mal schlechte Erfahrungen gemacht (bedenke die Resonanz die man damals auf die erste Version des E65ers bekam).
      Die Innenräume finde ich bei 7er und A8 auch recht ansprechend, einzige Kritikpunkte bei beiden Modellen: das Design wirkt für mich etwas langweilig… vorallem BMW hat sich beim Innenraum-Design des neuen 7ers imho sehr konservativ verhalten, heißt eher altbewerte Designelemente verwendet. Der Innenraum wirkt in der Tat nicht wirklich neu. Aber gut, hübsch finde ich das Interieur trotzdem.
      Lediglich der Innenraum der S-Klasse gefällt mir nicht, ich finde das Amaturenbrett mit diesem riesen Bildschirm sogar grausam, aber gut, es gibt Leute denen es wohl gefällt….

      • Axel Sch(w)eiß says:

        ja, teile deine Ansicht. Gerade von hinten gefällt mir der 7’er sehr sehr gut. Der A8 kommt in die Jahre aber wenn ich ihn im TV bei diversen Staatsanlässen als Staatslimousine in Schwarz vorfahren sehe, finde ich ihn immer noch richtig lecker. Die S-klasse ist auch schön, aber was ich bei Mercedes nicht so toll finde ist, dass inzwischen das S-klassen-Design auch in tiefere Klassen transportiert wird. Audi lässt grüßen. Und ja, das Interieur wirkt beim Benz schwülstig, auch nicht mein Fall.

      • Levi says:

        Nicht schlecht aber nicht so zuverlässlich (nach den Medien), and das gilt auch für Quattroporte, der zusätzlich vom Design eher asiatisch als italienisch ist.

        • Fredericus Rex says:

          Von 1989 bis 2008 gehörte Jaguar zur Premier Automotive Group von Ford, die es danach zusammen mit Land Rover an Tata Motors verkaufte.

          Nach dieser unsäglichen Allianz mit Ford, in der auch so verkorkste Modelle wie der Jaguar X-Type (praktisch ein umetikettierter Ford Mondeo) gebaut wurden, ging es steil bergauf mit der Qualität von Jaguar.

          Der Kunde honorierte dieses mit kräftig, zumeist prozentual zweistellig wachsenden Stückzahlen und Marktanteilen.

          Mit 462.178 Neuzulassungen in 2014 stellte Jaguar_Land Rover nunmehr zum fünften mal in Folge einen neuen Zulassungsrekord auf.

          Damit ist Jaguar_LandRover nach Stückzahlen praktisch der weltweit viert erfolgreichste Premium Hersteller, denn die etwa gleich aufliegende Marke Lexus verkauft im Gegensatz zu Jaguar_LandRover eine Vielzahl von deutlich kleineren und preisgünstige Modellen, die teilweise zuvor unter Toyota vermarktet wurden.

          Jaguar hat in der renommierten Verbraucherorganisation J.D. Power & Associates veröffentlichten Initial Quality Study (IQS) für 2014 den zweiten Platz, und 2015 den dritten Platz von insgesamt über dreißig Marken errungen.

          Die seit rund drei Jahrzehnten, weltweit anerkannte, ausgeschriebene Qualitätsstudie bewertet die Zufriedenheit von über 85.000 Neuwagenkunden in den ersten 90 Tagen nach Übergabe des Fahrzeugs.

          Nach 2012 und 2013 ist es für Jaguar die vierte Top-Ten-Platzierung für den Luxus- und Sportwagen.
          Mit den zweit geringsten Mängeln musste sich Jaguar wie schon zuvor nur Porsche geschlagen geben,

          Insgesamt werden bei J.D. Power über dreißig Marken bewertet:

          Interessant das Ranking der Premium Marken, da hier die Ansprüche der Kunden näher beieinander liegen, als das bei Volumen Herstellern der Fall ist.

          Hier der relevante Ausschnitt für 2015 bei J.D. Power

          1. Porsche – 3. Jaguar – 5. Infiniti – 6. BMW – 9. Lexus -15. Mercedes….
          [jeweils alle über dem ermittelten Industrie Mittel-Index]

          Hingegen lagen Audi – Volvo – Cadillac – Acura jeweils unter dem Industrie Avarage.

          • Fagballs says:

            tl;dr: Jaguar taugt schon.

            Hab persönlich auch noch nirgendwo was Gegenteiliges gehört. Hätte nicht geglaubt, dass die Übernahme von Tata der Marke so gut tut.

            Bei denen wird beispielsweise Heckantrieb auch nicht in Frage gestellt.

    • der_ardt says:

      so verschieden können die Geschmäcker sein. 7er gefällt mir gut, S-Klasse auch, wenn nicht das Design bereits jetzt durch Umverteilung auf die kleineren Baureihen abgenutzt wäre. Im Innenraum kommt bei der S-Klasse dazu, dass das ganze einfach von diesem Bildschirm derart dominiert wird, der noch dazu wirklich hässlich integriert ist. Sind aber beides nicht die schönsten Autos des jeweiligen Herstellers.

      • Lennard´s Fremdsprachen says:

        “…….Sind aber beides nicht die schönsten Autos des jeweiligen Herstellers…..”

        Du bist ganz schön wählerisch ?

        Stehst wohl mehr auf den besonders handlich leichten
        BMW “Edition Christian Wulff” ?

        Aber Vorsicht, der Ex-“Präsi” rückt sein Spaßmobil nicht so leicht heraus.

        Schließlich kassiert die “Wulffsschanze” ein Leben lang 200.000 Euro p.a. für ein eindreiviertel Jahre Hotelaufenthalt in Schloss Bellevue.

        Dann lieber doch den repräsentativen, schwarzen Mercedes für die letzte Ausfahrt ?

        Die diskret getönten großen Scheiben durchgehend von der B zur D-Säule sehen ganz schön nobel aus.

        Die Innenausstattung überzeugt mit reichlich Sonderzubehör:

        Apothekerschrank
        Beladehilfe
        Trennwandfenster groß
        Chromspange – Transporter
        Doppelschlitten
        DUO-LOADTEC®
        Funeral Basic
        Klappe im Bereich der Schiebetür
        NIVEAU-LOADTEC®
        Sarghalteleiste
        Schublade-Heck
        Schublade seitlich
        Standarten – Transporter
        Standarten – Limousine
        Stausystem in der Trennwand
        Stausystem unter dem Sargschlitten
        Staufächer im Sargraum
        Trennwandfenster klein
        Mercedes-Benz Sprinter FOUR-LOADTEC®
        Mercedes-Benz Vito FOUR-LOADTEC®

        Einfahrschutz klappbar
        Einfahrschutz einschiebbar
        Einfahrschutz automatisch
        Klimatisierung für Sargraum
        Beleuchtung der Seitenscheiben außen – Transporter
        Vinyldach mit Chromspange – Limousine
        Dachreling – Limousine
        Trennwandbügel
        Schutzwangen auf Gardineninnenseiten
        Chromscheibenrahmen – Transporter
        Chromscheibenrahmen Vito Panorama
        Beleuchtung der Gardinen innen
        Beleuchtung des Sargraumhimmels
        Beleuchtung der Trennwand
        Beleuchtung im Bereich der Heckklappe
        Beleuchtung im Bereich der Staufachtüren
        URNEN-LOADTEC®
        Mercedes-Benz Sprint

        • der_ardt says:

          ich hab keine Lust, das alles zu lesen, aber Daumen hoch für deine Mühe 😉

          • Lennard´s Fremdsprachen says:

            Daumen hoch reicht nicht – Wo bleibt dein Upvote ?

            O.K., wenn dir die oben genannten Modelle nicht zusagen, nimm den blauen E36, der kommt deinem E30 rein vom Alter her schon näher und preisgünstiger ist der “mit dem Kopfstand” sowieso.

            • der_ardt says:

              wie hat er es denn geschafft, die Karre innerorts auf den Kopf zu legen?! Gibts dazu eine Story?

              Habs gefunden, danke trotzdem.

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