BMW M4 GTS Concept: Mehr Performance in Pebble Beach

BMW M4, Concept Cars | 14.08.2015 von 14

BMW M4 GTS: Performance-M4 mit Wassereinspritzung feiert als seriennahes Concept Car Weltpremiere beim Concours d’Elegance Pebble Beach 2015

Der neue BMW M4 GTS verspricht nicht weniger als maximalen Motorsport: Beim Concours d’Elegance Pebble Beach 2015 feiert der vorerst schärfste BMW M4 F82 mit Straßenzulassung seine Weltpremiere als seriennahes Concept Car und lässt dabei keine Zweifel an seinen Zielen aufkommen – dieser M4 bringt alles mit, was schnellere Rundenzeiten begünstigt und noch mehr Performance verspricht.

Aus jedem Blickwinkel fällt die umfangreich modifizierte Aerodynamik ins Auge, sowohl der Frontsplitter als auch der große Heckflügel sind manuell verstellbar und können so an die jeweilige Strecke angepasst werden. Während das Fahrzeug in mattem Frozen Dark Grey gehalten ist, betonen einige Elemente in auffälligem Acid Orange die Besonderheiten des BMW M4 GTS Concept.

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Unter der Carbon-Motorhaube mit zusätzlicher Entlüftungsöffnung steckt der bereits aus dem BMW M4 Safety Car für die MotoGP bekannte Reihensechszylinder mit Wassereinspritzung. Zwar macht BMW auch weiterhin keine Angaben zur Leistung des überarbeiteten Performance-Triebwerks, mit Blick auf den Wettbewerb aus Affalterbach ist aber eine Motorleistung von rund 500 PS zu erwarten.

Anders als beim kürzlich von uns gefahrenen Dreizylinder-Motor mit Wassereinspritzung in den Brennraum wird das kühle Nass beim BMW M4 GTS in den Sammler des Saugmoduls eingespritzt. Dort sorgt es für eine deutliche Abkühlung der Ansaugluft und erlaubt so einen höheren Ladedruck, was wiederum zu mehr Leistung und Drehmoment bei verbesserter Standfestigkeit führt.

In Vortrieb umgewandelt wird die enorme Kraft des Biturbo-Motors mit Hilfe der 285 Millimeter breiten Michelin Sport Cup 2-Bereifung an der Hinterachse, an der Vorderachse kommen 20 Millimeter schmalere Reifen zum Einsatz. Montiert sind die High Performance-Reifen vorn auf 19 und hinten auf 20 Zoll großen Leichtmetallrädern im Styling 666 M, einige Bereiche der Felgen sind in auffälligem Acid Orange gehalten.

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Neben dem verstellbaren Heckflügel und dem Carbon-Diffusor hält das Heck noch eine weitere Besonderheit bereit: Die vom BMW M4 Iconic Lights Concept bekannten Rückleuchten mit OLED-Technik zeigen, wohin die Reise beim BMW M4 Facelift gehen wird. Das charakteristische Design der neuen Heckleuchten wird zunächst in der für 2016 geplanten Serienversion des BMW M4 GTS debütieren und später bei immer mehr Baureihen Einzug halten.

In vornehmes Schweigen hüllt sich BMW in Pebble Beach hinsichtlich der Fahrwerkstechnik und weiterer Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung, wir dürfen uns also noch auf die eine oder andere Überraschung bei der Präsentation des späteren Serienfahrzeugs freuen. Klar ist: Nicht nur der serienmäßige BMW M4 F82 soll von der GTS-Version in den Schatten gestellt werden, auch die Performance des BMW M3 GTS von 2010 muss von seinem Nachfolger klar überboten werden.

Frank van Meel (Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH): “Während das BMW M4 Coupé für die perfekte Verbindung von Motorsportgenen und uneingeschränkter Alltagstauglichkeit steht, gibt das BMW Concept M4 GTS einen Ausblick auf ein hochemotionales und exklusives Sondermodell, das technologisch wegweisend und konsequent für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert wurde. Trotz herausragender Rennstreckenqualitäten bleibt die Straßenzulassung uneingeschränkt erhalten. Rennsporttechnologie für die Straße im wahrsten Sinne des Wortes.”

14 responses to “BMW M4 GTS Concept: Mehr Performance in Pebble Beach”

  1. Chris35i says:

    Was bleibt da mehr zu sagen als BAUEN! Tolle Weiterentwicklung des M4. Die Felgen sind zwar gewöhnungsbedürftig und die Motorhaube sieht etwas arg zerklüftet aus (viel Spaß beim Polieren) lenken aber nicht davon ab, dass uns hier ein toller GTS erwartet. Jetzt müssen nur noch die Fahrleistungen stimmen.

    • timbo76 says:

      Ist doch Frozen Grey. Da kann man nix polieren… 🙂

      • Chris35i says:

        Hast Recht, Polieren wäre dann bisschen ungünstig. Dann sagen wir mal beim Waschen. 😉

      • M3-Dreamer says:

        Ich verstehe den Witz, aber ist es nicht so, dass man die Frozenlacke sehr wohl “polieren” kann, dazu aber spezielle Mittel nehmen muss?

        • timbo76 says:

          So einen Frozen Lack kann man nicht polieren. Aber es gibt wohl Matt-Lack-Pflegeprodukte (bis hin zu speziellem Wachs), damit man Vogelsch.. etc. auch runterbekommt.

    • der_ardt says:

      Die Felgen erinnern mich an die des E30 M3, wie auch allgemein der F82 dem E30 optisch näher ist als der E92 es war. “gewöhnungsbedürftig” trifft es jedenfalls sehr gut

  2. M3-Dreamer says:

    Was ist das denn!? Die orangen Akzente passen gut zu der tollen Farbe, aber die Felgen gehen mal gar nicht, das Styling wirkt ja wie billigster ATU-Style.
    Außerdem stimmt wohl das mit der 20″ Bereifung nicht so ganz … lt. neuster Infos auf bimmerpost.com sind es vorne 19 Zöller und hinten 20 Zöller.

  3. Pro_Four says:

    …das Teil wird ein Feuerwerk abbrennen, glaube das die M Mannen sich nicht nochmal so ein Blöse antun werden wie beim alten GTS, der ja im Grunde nicht viel schneller als die Basis war.

  4. 135iCoupe_N55 says:

    Das Spoilerschwert ist ja riesig…. mein lieber Scholli 😀

  5. AE says:

    Hm, schwer zu beurteilen, müsste ich in der Realität sehen. Den Bilder nach wirkt das neue Styling auf mich nicht gut, besonders die front wirkt doch sehr zerklüftet und macht das Auto irgendwie fett (im Sinne von groß, schwer, langsam). Auch wenn er ganz sicher extrem schnell ist, das Auto wirkt aufgedunsen, der (sicher nicht leichte) Vorgänger wirkt dagegen richtig fragil, sportlich und leichtfüßig und bleibt für mich vorerst das stimmigere Gesamtpaket.

  6. Levi says:

    OLED-Heckleuchten und LED-Frontscheinwerfer passen vom Design her nicht zueinander.

    • Pro_Four says:

      ..warum? Siehst du immer beide Seiten gleichzeitig`?

      • Levi says:

        Sollen dann alle Autos wie die E Klasse aussehen, das heißt Front (rund) und Heck (kantig) passen nicht zueinander, weil man beide Seiten nicht gleichzeitig sieht?

        • der_ardt says:

          Das E-Klasse vorn und hinten nicht passt, sieht man auf den ersten Blick. OLED und herkömmliche LED zwischen Front und Heck zu unterscheiden, bedarf schon eines prüfenden Blickes (und selbst dann würde es wohl eher wenigen auffallen)

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