BMW X1 xDrive30e / BMW X1 xDrive25e: Plug-in-Hybrid

BMW X1, Gerüchte | 6.08.2015 von 8

BMW X1 xDrive30e: Kommt der Plug-in-Hybrid 2016 mit Vierzylinder-Verbrenner oder nutzt BMW die Technik des 225e Active Tourer für einen X1 xDrive25e?

Die Motorenpalette des neuen BMW X1 F48 (zum Fahrbericht) ist noch lange nicht vollständig, sowohl am oberen als auch am unteren Ende des Angebots werden nach unseren Informationen noch zusätzliche Modelle folgen. Eine besonders spannende Variante hat nun die britische AutoExpress angekündigt: Auch ein BMW X1 xDrive30e mit Plug-in-Hybrid-Antrieb ist fest geplant.

Da die benötigte Technik praktisch im BMW-Regel auf ihren Einsatz wartet, spricht alles für die Realisierung eines Hybrid-X1. Abzuwarten bleibt, ob dafür in München das Technik-Paket des BMW 225e Active Tourer mit Dreizylinder-Verbrenner oder das stärkere Vierzylinder-Setup von BMW 330e & Co. gewählt wird – laut AutoExpress ist die Entscheidung für die Vierzylinder-Lösung bereits gefallen, die Dreizylinder-Variante als BMW X1 xDrive25e ist unserer Meinung nach aber auch nicht auszuschließen.

BMW-X1-xDrive25e-Plug-in-Hybrid-2016-F48-PHEV-02

Genau wie der BMW 2er Active Tourer basiert auch der X1 auf der BMW UKL-Architektur, ausreichend Platz für die Unterbringung der zusätzlichen Hybrid-Komponenten ist in beiden Fahrzeugen vorhanden und wurde von Beginn an eingeplant. Die Hybrid-Technik lässt sich prinzipiell sowohl mit Drei- als auch mit Vierzylinder-Motor kombinieren.

Während der Elektromotor des BMW 330e im Gehäuse der Achtgang-Automatik untergebracht ist und daher prinzipiell auch ein Setup mit reinem Hinterradantrieb erlaubt, nutzt der BMW 225e Active Tourer einen an der Hinterachse platzierten E-Motor und ist folglich nur mit Allradantrieb erhältlich.

Bei der Systemleistung würden sowohl der 224 PS starke 225e-Antrieb als auch der 252 PS leistende 330e-Antrieb in etwa auf Augenhöhe mit den aktuellen Topmodellen X1 xDrive25i und X1 xDrive25d (beide 231 PS) liegen, für den EU-Verbrauch des Fahrzeugs ist letztlich die Kapazität des Akkus und damit die rein elektrische Reichweite entscheidend.

Welche Variante sich BMW-intern final durchgesetzt hat, werden wir spätestens im Lauf des Jahres 2016 erfahren, denn dann soll der BMW X1 Plug-in-Hybrid als xDrive25e oder xDrive30e vorgestellt werden.

8 responses to “BMW X1 xDrive30e / BMW X1 xDrive25e: Plug-in-Hybrid”

  1. Dimitri Metzger says:

    Darauf habe ich gewartet, endlich, bester BMW (natürlich nur mit Allrad) den es je gab! Ja ich meine das ernst. 😉

    PS: “Während der Elektromotor des BMW 330e im Gehäuse der Achtgang-Automatik untergebracht ist und daher prinzipiell auch ein Setup mit reinem Hinterradantrieb erlaubt (…)” – ihr meint Vorderradantrieb?

    • Fagballs says:

      Das habe ich mich auch schon oft genug gefragt. Dagegen spricht, dass ein Diesel und ein Benziner-Hybrid zwar beide sparsam sind, aber auf unterschiedliche Weisen. Der Diesel spart, wenn er lange Strecken rennt. Der Hybrid, wenn er ständig bremst und wieder anfährt.

      Nimmst du einen Hybrid mit auf die Autobahn, ist in erster Linie das Mehrgewicht ein Thema. 30 km rein elektrische Fahrt sind bei einer 300km Strecke eher ein Tropfen auf dem heißen Stein, zumal diese 30km ja sehr optimistisch sind und nichts mit einer zügigen Autobahnfahrt zu tun haben.

      Fährst du viel in der Stadt, ist der Elektro-Antrieb interessant. Bei jedem Ampelstopp wird Energie zurück gewonnen. Der Verbrenner muss wenig bis gar nicht zugeschaltet werden. Da ist dann der leichte Benziner die bessere Wahl als Partner. Weil der E-Motor weniger tote Masse mitschleppen muss. Da für eine halbe Minute den Diesel anzuwerfen, ist vielleicht auch nicht das sinnvollste für die Maschine.

      Am Ende ist es aber auch eine Frage der Märkte, hab ich gelernt. Hybrid geht z.B. in den USA, wo Diesel als LKW-Treibstoff betrachtet wird, und jeder ne Auffahrt mit Stromanschluss hat.
      Außerdem könnte auch ein Problem sein: Dieselfahrzeuge sind ohnehin schon teurer als ihre Benziner-Pendants, kommt da noch die Hybridtechnik dazu, wird die Karre nicht nur noch schwerer, sondern noch teurer, dafür dass die Ersparnis minimal ist. Vermutlich muss man dann noch länger damit fahren, ehe es sich lohnt, in der Hoffnung, dass der ganze Elektroschrott nicht vorher kaputt geht.

    • Polaron says:

      Ich denke, dass vor allem der Entwicklungsaufwand (bislang gibt es bei BMW ja nur Hybrid-Benziner) und die mäßigen Absatzchancen gegen einen Diesel-Plug-in-Hybriden sprechen.

      In (Mittel)-Europa mag noch ein gewisses Potenzial vorhanden sein, aber im Rest der Welt – wo die Nachfrage nach Dieselfahrzeugen weit weniger stark ist – schauts bedeutend schlechter aus.

      Weil ein Diesel-Plug-in-Hybrid zudem deutlich teurer als eine vergleichbare Benzin-Variante wäre, spräche auch dieser Punkt vor allem in den preissensibleren unteren Klassen gegen ein solches Fahrzeug.

    • Flo says:

      find ich auch klasse designt, innen und außen… könnte mein erstes suv werden, v.a wenn man die häßliche konkurrenz sieht

  2. FloPoe says:

    Die Plattform des X1 “gibt” es doch schon als Hybrid (im PHEV Active Tourer)…warum sollte im X1 also was anderes als die gleiche Technik wie im AT kommen? (Zumal der Antriebsstrang im F30 330e Längsmotor und Heckantrieb beinhaltet, was erst umkonstruiert werden müsste um auf die UKL Plattform zu passen)

    • Dimitri Metzger says:

      In der Baureihe des 2er Active Tourer wie auch im X1 sind sowohl 3 als auch 4-Zylinder vorgesehen, beides lässt sich mit einem Elektromotor zum Plug-in-Hybrid kombinieren – ein X1 xDrive30e hätte demnach wie der 225e Active Tourer einen Elektromotor auf der Hinterachse, und anstatt 3 eben 4-Zylinder auf der Vorderachse.

      • FloPoe says:

        dem widerspreche ich gar nicht – ob nun der B38 oder der B48 vorne eingebaut sind, macht nicht so viel unterschied…es ging mir nur darum, dass nicht jemand auf Grund des obigen Vergleichs zum 330e denkt, es handle sich um den gleichen Antriebsstrang

  3. Claudia Reinhold says:

    Es
    wird beim X1 Hybrid zu 99,9% KEINE Anhängerkupplung geben. Das Antriebskonzept
    wird definitv vom F45 Active Tourer 225xe übernommen. Das hängt auch mit der
    Bauart des Motors (quer statt längs) und der damit verbundenen Automatik (beim
    3er von ZF und beim F45 / F48 von Aisin) zusammen. Das Antriebskonzept ist aber
    auch für ein solches Auto viel genialer. Man kann mit Vorderradantrieb (z.B.
    auf der Landstrasse gemütlich mit Tempo 100), mit Hinterradantrieb rein
    elektrisch (z.B. schnell mal 5 km zum Bäcker durch die Stadt ohne das der Motor
    einen bzw. zwei Kaltstarts durchmachen muss) oder man fährt mit der Kombination
    aus beiden mit Allradantieb. Man kann das Antriebskonzept manuell oder voll
    automatisch steuern. Desweiteren ist eine Standheizung bzw. Klimatisierung für
    den Innenraum SERIENMÄßIG mit dabei. Der einzige echte Nachteil zum 3er Hybrid
    ist die Höchstgeschwindigkeit. Da diese mit rund 200 km/h nur von dem 136 PS
    Benziner erreicht wird. Allerdings ist der Hybrid auch nicht für lange
    Autobahn-Etappen gedacht (dafür haben wir bei BMW ja mehr als gute und sparsame
    Diesel) sondern für all diejenigen die jeden Tag z.B. 10-30 KM Arbeitsweg durch
    die Stadt und auf Landstrassen fahren. Die Beschleunigungswerte sind mit weit
    unter 7 Sekunden (wirken durchaus schneller) auch nicht zu verachten. 80% der
    X1 Fahrer, fahren z.B. keine 200 auf der Autobahn. Denen würde theoretisch ein
    kleinen Benziner mit Allrad ausreichen. Aber da hat bisher immer der bums beim
    Überholen gefehlt. Der einzige Nachtteil ist meiner Meinung nach die fehlende
    AHK bei einem solchen Auto, Aber vllt. bessert BMW bis zum Marktstart hier ja
    noch nach. VG Patrick Reinhold

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