Juli 2015: BMW & MINI steigern Deutschland-Absatz leicht

News | 5.08.2015 von 19
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Pkw-Neuzulassungen im Juli 2015: BMW kann Verkaufszahlen im Heimatmarkt Deutschland leicht steigern, der MINI-Absatz legt um 12,8 Prozent zu

BMW hat das zweite Halbjahr auf dem deutschen Heimatmarkt mit einem leichten Plus begonnen: Im Juli 2015 fanden die Automobile aus München 20.627 Käufer, der Vorjahresmonat konnte damit um 0,8 Prozent übertroffen werden. Wie schon im Durchschnitt des ersten Halbjahrs bewegt sich BMW in Deutschland auch weiterhin nur marginal über dem Niveau des Vorjahres.

Deutlich größer fällt das Wachstum bei MINI aus, die Kleinwagen-Marke der BMW Group konnten ihren Absatz vor allem dank des erfolgreichen Fünftürers F55 um 12,8 Prozent auf 3.561 Einheiten erhöhen. Damit bestätigt sich, dass viele Kunden der neuen MINI-Generation F55 / F56 auf den Fünftürer gewartet und dem Dreitürer daher einen unerwartet schwierigen Start beschert hatten.

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In den ersten sieben Monaten des Jahres 2015 kommt die Kernmarke BMW in Deutschland insgesamt auf einen Absatz von 143.670 Einheiten und liegt damit 2,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. MINI verkaufte bisher 23.629 Fahrzeuge, ein Plus von 24,9 Prozent im Vergleich mit den ersten sieben Monaten des Vorjahres.

Die Verkaufszahlen von Audi lagen im Juli 2015 bei 26.106 Einheiten und somit 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Mercedes kam bei einem Plus von 7,0 Prozent auf 26.964 Einheiten. Bei einer auf die Kernmarken beschränkten Bewertung liegen die Schwaben knapp vor Audi und deutlich vor BMW.

Für die ersten sieben Monate 2015 kommt die BMW Group mit ihren Marken BMW und MINI auf einen Absatz von 167.299 Einheiten. Audi wuchs um 5,8 Prozent auf 167.298 Einheiten und liegt damit nur haarscharf unter den Verkaufszahlen von BMW und MINI zusammen. Mercedes (169.439 /+4,7%) und Smart (22.805 / +59,5%) liegen mit 192.224 verkauften Fahrzeugen klar an der Spitze des deutschen Premium-Markts.

(Grafiken & Infos: KBA)

19 responses to “Juli 2015: BMW & MINI steigern Deutschland-Absatz leicht”

  1. Bolenski says:

    wundert mich etwas das geringe Wachstum trotz neuen Modellen wie 2er ActiveTourer und GranTourer sowie das sehr gelungene Facelift des 1er

  2. Stefan says:

    klar, der 3er als typische Vetriebler Karre ist im Wechsel begriffen..

  3. Fagballs says:

    Habe ich mich verrechnet oder ist BMW zusammen mit Mini über das Jahr bisher genau 1 Auto vor Audi?

    • Janina says:

      leider ist so ein audi so sexy wie ein schuhkartönchen von deichmann

      http://www.wanted.de/flirtfaktor-die-besten-autos-zum-abschleppen/id_74829754/index

      • Fagballs says:

        Hey, mit Audi dissen rennst du bei mir offene Türen ein 😀

        Aber es gibt halt offensichtlich in Deutschland genug Leute, die ihre Audis megacool finden. Sonst würden sich die Karren nicht so verkaufen. Denn weder im Leasing als Firmenwagen noch als Privatkauf sind die in irgendeiner Form günstig.

        • Janina says:

          naja, ams schrieb in der printausgabe dez 14, dass a4,a5,a6 mit über 35% rabatt verkauft werden

          • Fredericus Rex says:

            Laut Rabatt Barometer (siehe Link) liegt die Spanne der zu erzielenden Rabatte bei Audi und BMW in etwa gleich auf.
            Bei Mercedes hingegen gibt es mit Schnitt spürbar weniger Nachlass.

            Entscheidend für die tatsächliche Rabatthöhe sind vorwiegend die Modellzyklen.
            Ein Auslaufmodell erzielt verständlicher Weise deutlich mehr Nachlass, als eine Neuerscheinung, welche wohl möglich noch mit langen Lieferzeiten zu kämpfen hat.

            Die tatsächliche Höhe des Nachlass richtet sich zudem auch danach, ob es sich um einen einzelnen Kunden oder um einen gewerblichen Käufer einer Fuhrpark Flotte handelt.

            Für den Privatkunden vielleicht noch die Anmerkung: ordert dieser online, erzielt er i.dR. einen höheren Rabatt, allerdings eine ZEITGLEICHE (!) Inzahlungnahme seines bisherigen Fahrzeugs ist dann nahezu ausgeschlossen und den DAT-Schwacke EK zahlt der online Händler niemals, soll heißen manche online Kunden machen letztlich einen schlechten Deal, da der scheinbar höhere Rabatt bei der Inzahlungnahme/Verrechnung komplett aufgefressen wird und sich ins Gegenteilige verkehren kann.

            http://www.besterneuwagenrabatt.de/

            • Janina says:

              omg… ja, welchen Sesselpupsie hab ich denn jetzt geweckt???

              • Fredericus Rex says:

                Man sollte sich schon die Mühe machen, die Rabatte auf ihren tatsächlichen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen und in einen Kontext zu stellen.
                Einfach nur eine Zahl von 35% zu nennen, die man irgendwo gelesen hat, ist schlichtweg banal !

                Einen Verdacht habe ich bei diesem Sinn freien Kommentar aber schon:
                Der ehemalige Kommentator “Priol” und “Lerge” hatte früher den gleichen Zahlensalat ohne Zusammenhang gepostet.
                Kann es sein, dass “Priol”Lerge” als “Janina” wieder “auferstanden ist ^^

            • Fagballs says:

              Die Mercedes Seite deckt sich mit meiner Erfahrung aus dem Firmenwagensektor: Mercs sind da sehr günstig im Leasing, weil sie halt sehr wertstabil sind. BMW ist da aber auch noch deutlich vor allen VAG Produkten, die bei gleichem Listenpreis wesentlich höhere Leasingraten haben.

              Ist natürlich eine andere Schiene als die Rabatte, die du meinst.

        • stupid_man_suit says:

          Gegenbeispiel aus der Realität: 2er Cab und A3 Cab, Listenpreis bis auf 500 EUR identisch — sowohl im Privatleasing als auch bei Ausfinanzierung wäre der BMW über 25% teurer pro Monat, bei sehr vergleichbarem Rabatt (der weit entfernt war von 35%). Da ist es leider schwer, sich für den BMW zu entscheiden, bei dem heftigen Unterschied.

          • Janina says:

            das erklärt vll. warum audi so völlig unsexy ist (s. Studie oben)

          • M54B25 says:

            Na dann fahr doch die beiden Fahrzeuge mal in der Realität dann fällt Dir die Entscheidung leicht. RWD gegen FWD, 50%:50% Gewichtsverteilung zu 60%:40%….

            Im Ernst: Wenn sich jemand ein Cabrio kaufen möchte, ist dass doch ein emotionales Fahrzeug und genau da verliert Audi haushoch gegen BMW. Glattgelutscht und im VAG Einheitsbrei gebautes Fahrzeug aus dem Hause der Ringe gegen ein nicht perfektes aber erlebbares Fahrzeug aus dem Hause des Propellers. Da fällt es dann wieder leicht bei einer (notwendigen) Finanzierung die richtigen Parameter zu justieren.

            • stupid_man_suit says:

              Bin natürlich beide gefahren. Klar, natürlich finde ich einen Sechszylinder und reinen Heckantrieb gut, ganz schlecht finde ich Allrad jedoch auch nicht (ich fahre sicherlich nicht auf der Rennstrecke). Wermutstropfen ist natürlich der aufgeblasene Vierzylinder.. dafür ist die Innenraum- und Verarbeitungsqualität im Allgemeinen tatsächlich eine andere.
              Muss ja jeder für sich entscheiden, aber bei einem Viertel Preisaufschlag hört in den Gefilden die Emotion bei mir dann auf. So viel besser ist der BMW im Gesamtpaket für meine Bedürfnisse und Ansprüche nicht, va (!) im Alltag.
              BMW ist mir in jeder Hinsicht als Marke sympathischer, wenn man aber die Markenbrille mal ablegt bauen auch andere Firmen gute Autos die eine Alternative darstellen können.

            • Fagballs says:

              Das Haus des Propellers
              Motto
              Fährst du quer, siehst du mehr

              Das Haus der Ringe ist ja eher eine schicke Fassade vor dem VAG Schuppen.

              Im Spiel der Zulassungsstatistik gewinnst du oder wirst von der VAG geschluckt.

              Nein, die Game of Thrones Referenzen wollen mir heute nicht in lustig gelingen 🙁

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