Fahrbericht BMW 340i F30 LCI: 3er Facelift mit B58-Motor

BMW 3er, Fahrberichte | 17.07.2015 von 30

Fahrbericht BMW 340i: Äußerlich bleibt das BMW 3er Facelift 2015 zurückhaltend, aber nicht nur das Topmodell 340i (F30 LCI) hat mehr zu bieten als der Vorgänger

Wenn das BMW 3er Facelift 2015 in den Handel kommt, wird eine bekannte Modellbezeichnung in den Ruhestand geschickt: Der neue BMW 340i tritt in die Fußstapfen des bisherigen 335i, muss sich dabei aber einige Fragen gefallen lassen. Genau wie bisher hat der stärkste AG-3er einen Reihensechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum und auch die Leistung wurde nur geringfügig gesteigert – hat sich der Top-3er unter diesen Umständen wirklich seinen neuen Namen verdient?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns den BMW 3er F30 LCI im Rahmen eines ersten Fahrberichts genauer angesehen. Unser Testwagen verdiente dabei nicht nur wegen der Modellpflege das Prädikat Weltpremiere, auch unter der Haube wurde ein Debüt gefeiert: Der Reihensechszylinder BMW B58 startet zunächst im 3er, bevor er im Lauf der nächsten Monate und Jahre auch für zahlreiche weitere Modelle angeboten wird.

Fahrbericht BMW 340i: Was kann der 335i-Nachfolger?

Schon auf dem Papier hat das B58-Triebwerk einiges zu bieten, denn im Vergleich mit dem keineswegs überholten Vorgänger N55 konnten die Ingenieure nochmals signifikante Verbesserungen realisieren: Während die Leistung um 7 Prozent auf 326 PS gesteigert wurde, sank der Norm-Verbrauch um 10 Prozent. Parallel dazu kletterte das maximale Drehmoment auf 450 Newtonmeter.

Was diese Zahlen nicht zum Ausdruck bringen können, ist die deutlich verschärfte Charakteristik des Motors. Vor allem in den Modi Sport und Sport Plus beeindruckt der B58 mit extrem spontaner Gasannahme und bietet dabei einen Sound, der in seiner Vielseitigkeit problemlos als Loblied auf den Reihensechszylinder als solchen durchgeht.

Da das maximale Drehmoment bereits ab 1.380 Umdrehungen zur Verfügung steht und auch die Nennleistung von 326 PS nicht nur an einem Punkt, sondern in einem relativ breiten Fenster von 5.500 bis 6.500 U/min abgerufen werden kann, fährt sich der BMW 340i noch souveräner als es die nackten Zahlen vermuten lassen.

Die überarbeitete ZF Achtgang-Automatik hat angesichts des beinahe in jedem Drehzahlbereich souverän austeilenden Reihensechszylinders ein denkbar leichtes Spiel, einen falschen Gang kann sie schließlich kaum wählen. Warum der neue B58 so viel spontaner auf Gaspedalbefehle reagieren kann – Stichwort indirekte Ladeluftkühlung – klären wir Anfang nächster Woche in einem Experten-Interview.

Doch auch wer nicht zum neuen Topmodell greift, bekommt mit dem BMW 3er 2015 ein umfangreich überarbeitetes Auto. Das beginnt beim Einsteigen, denn auch wenn es sich auf den ersten Blick nur um eine Hand voll überarbeiteter Elemente handelt, wirkt zumindest der von uns gefahrene und seitens BMW sehr hochwertig ausgestattete 3er mit Sport Line eine ganze Ecke wertiger als bisher. Mit dem erweiterten Ambiente-Licht soll der 3er auch bei Nacht noch mehr Premium-Flair versprühen, bei Tageslicht konnten wir uns davon leider keinen Eindruck machen.

Sehr wohl erlebbar waren hingegen das neue Fahrwerk und die daran angepasste Lenkung. Neue Dämpfer und eine steifere Anbindung an die Karosserie machen das BMW 3er Facelift 2015 nicht nur als 340i deutlich agiler und sollen alle Zweifel an der Hackordnung in der sportlichen Mittelklasse im Keim ersticken. Die reduzierten Wankbewegungen gehen allerdings nicht auf Kosten des Komforts, genau wie vor dem Facelift meistert der 3er auch schlechte Straßen ohne übertriebene Härte zu zeigen.

Das überarbeitete BMW Navigationssystem Professional ist nun per LTE mit dem Internet verbunden und besorgt sich innerhalb mehrmals jährlich kostenlose Karten-Updates, außerdem werden Routenberechnung und andere komplexe Aufgaben dank leistungsfähigerer Hardware noch schneller erledigt. Dass auch das Angebot der Assistenzsysteme im Rahmen des Facelifts auf den neuesten Stand gebracht wurde, versteht sich von selbst.

Fazit – Wie gut ist das BMW 3er Facelift 2015?

Ein sehr gutes Auto ist noch besser geworden. Warum der BMW 3er seit 40 Jahren ununterbrochen die meistverkaufte Premium-Mittelklasse ist, beantwortet sich bei jeder Fahrt. Ohne Kompromisse beim Komfort zu verlangen, bietet der 3er ein betont dynamisches Fahrerlebnis und glänzt als Teilzeit-Sportwagen für den Alltag.
Nochmals niedrigere Verbrauchswerte bei allen Motoren und das weiter geschärfte Design werden gemeinsam mit dem hochwertigen Innenraum dafür sorgen, dass die Erfolgsgeschichte der 3er-Reihe auch nach dem Facelift weitergeschrieben werden kann.

30 responses to “Fahrbericht BMW 340i F30 LCI: 3er Facelift mit B58-Motor”

  1. tomteg says:

    Nach wie vor ein schönes Auto. Gefälliges Design, interessante Motoren und ein breites Angebot an sinnvollen Gimmicks – wenn man es denn bezahlen will.

    Es mag jetzt vielleicht komisch oder als nicht wichtig erscheinen. Aber warum bekommt es BMW nicht auf die Reihe, auch den Kofferraum bei einem Auto der 40k+ Klasse mit vernünftigen Teppich auszustatten? Dieser billigst Nadelvilz oder was das auch immer ist, ist nicht nur extrem rutschig sondern zieht auch den Dreck magisch an und entspricht keinem Premiumanspruch. Es mag ja noch Leute geben, die wirklich auch Sachen transportieren. Das kann pro Auto nicht so viel mehr kosten…

    Und dann Frage ich mich, ob BMW kein Selbstbewusstsein mehr hat. Wann kommt der erste 350i? Kann man nicht so ehrlich sein und den Bock ganz einfach 330i schimpfen? Tolle Marketingabteilung.

    Finde ich persönlich mehr als peinlich. Diese ganzen Fakebezeichnungen der Hersteller sind nichts als Augenwischerei. Es gibt ja sogar Leute, die denken im 740d ist ein 4l Diesel verbaut 😀

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, welches Potential im neuen 3.0l steckt. Vielleicht, mit ein paar leichten Veränderungen, eine sehr interessante Alternative zum M3.

    • Chris35i says:

      Ich denke die Bezeichnungen werden in Zukunft immer unwichtiger. Es geht einfach nur darum, die Stufen des 3ers zu unterscheiden. Die neue Generation interessiert es eh nicht mehr, ob der Motor nun 1,5 l, 2,0 l oder 3,0 l hat. Außerdem wird es immer schwerer, vernünftige Bezeichnungen zu finden, die auf den Motorenhubräumen aufbauen, wenn du 5-6 Abstufen hast, aber nur 2-3 Motoren verbaut werden.

      Ich merke es teilweise bei mir, früher habe ich noch viel auf Hardware-Daten geschaut, heute habe ich mir die Prozessordetails beim iPhone nicht mal angesehen. Gleiches gilt für den PC. Da reicht es zu wissen, der Intel Prozessor i5 ist besser als i3 und fertig. So ähnlich wird dies auch im Automobil-Bereich ablaufen, zumal sich die Hersteller motorentechnisch immer mehr annähern.

      • M54B25 says:

        Volle Zustimmung, BMW hat es in Amerika, dem Land der Oberflächlichkeiten ja schon vorgemacht. Dort kennen die Leute einen 328i seit Jahren als den sportlichen Dreier und so bekommen sie nach Jahren des famosen R6 einen (ziemlich guten) 2.0l R4 – aber sie haben DEN 328i!

        Ein Blick in die Geschichte von BMW zeigt aber auch, dass es kein neues Thema ist, die Modellbezeichnungen nach Verkaufs-Einordnungskriterien zu wählen – sogar in beide Richtungen möglich:
        – E21 315 hat einen 1.6L Triebwerk (M10
        – E21 316 ab 1980 hat einen 1.8l M10 Triebwerk
        – E30 325e hat 3693ccm Hubraum also eher ein 327er Triebwerk
        – E36 316i mit einem 1895ccm Triebwerk
        – E36 und E46 323i/ti und E39 523i mit 2,5er R6
        – E46 320i und E39 520i ab 2000 mit 2171ccm Triebwerk

        Und das schon in den Zeiten wo ja die Typenbezeichnung vermeintlich immer klar den Hubraum und damit die Leistungsfähigkeit wiederspiegel sollte.

        Ich denke auch das BMW in Zukunft auf die Apple-Schiene gehen wird und den Dreier als
        – 3er Sport (1,5l R3)

        – 3er Plus (2,0l R4)

        – 3er SuperPlus/SuperSport (3,0l R6)
        anbieten wird, um es der immer unkritischer werdenden Käufermasse einfacher zu machen sich bei der Modellauswahl auf die wesentlichen Eigenschaften eines Autos zu konzentrieren:
        – Farbe der Ambientebeleuchtung
        – Stoffqualität der Kofferraumverkleidung
        – OS-Version und Zollabmessungen des Navigationssystems
        – [bitte selber ergänzen]

        • der_ardt says:

          beim 325e hast du dich beim Hubraum vertippt.
          Vermutlich rückt dieser ganze Entertainment-Faktor in den Vordergrund, weil es hier inzwischen billiger ist, sich von der Masse positiv abzusetzen.

          • Chris35i says:

            Vor allem kann man damit inzischen mehr punkten. Früher war der Motor wichtig, weil er der Kernbestandteil des Autos war. Inzwischen ist er aber nur noch ein Teil des Fahrzeugs, da Entertainment und Design viel wichtiger geworden sind. Und ehrlich gesagt finde ich das auch gar nicht so übel.

            Ich bin neulich 330d gefahren, ein super Auto (trotz “nur” 258 PS und Diesel), aber auch ein 320d tut es allemal. Lieber schicke Ausstattung und 8-Gang Automatik als 100 PS mehr. Für den Alltag meiner Meinung nach die bessere Wahl. Natürlich ist beides (Power und Ausstattung) auch toll, aber inzwischen ist mir zweiteres wichtiger geworden.

            • der_ardt says:

              mit dem 330d reist man schneller und stressfreier als mit den noch stärkeren Benzinern (bei 250 ist eh schluss und in diesem Bereich ist der 30d doch wesentlich genügsamer bzw sprittechnisch ausdauernder als z.B. ein 35i). Ich finde die großen Diesel von BMW allgemein wirklich gut, wie wohl jeder, der Gelegentlich diese 2,0 TDI-Pest über sich ergehen lassen muss ^^
              Ich schätze dass es z.B. in den 90ern auch so war, dass Gimmicks angeht. Diese sind inzwischen nur ausgereift und dadurch ein wirklicher Mehrwert. Ich denke noch an das erste Navi im 5er (E39), völlig unbrauchbar eigentlich, aber doch irgendwie cool. Bei den Fahrzeuggewichten momentan müsste es bei mir schon aufwärts der 190 PS sein, weil ich auf der Landstraße einfach enorm ungern hinterherfahre und darunter das Überholen doch recht anstrengend werden kann. Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau. Damit, dass der Großteil der Leute mit 150 PS und einem Sahne-Infotainment glücklicher sind als mit 250 PS und Basis-Infotainment, hast du sicher recht.

              • Chris35i says:

                Für längere Fahrten würde ich den 330d oder 335d immer einem 335i vorziehen, alleine wegen dem Spritverbrauch und der größeren Reichweite pro Tank (besonders bei schneller Fahrweise). Deine Grenze von 190 PS erfüllt ein 20d ja fast, aber ich kann das voll nachvollziehen. Mit 250 PS überholt es sich schon viel besser, speziell im Bereich um die 70 bis 80 km/h (Schleicher-Tempo auf der Landstraße) geht da richtig die Post ab.

                • Pro_Four says:

                  …die neuen 20d Motoren erfüllen dies voll, jetzt 190Ps, den Anfange machte doch der 1er 20d LCI.

                  Grundsätzlich gebe ich euch Recht, der 20d ist kräftig und schluckt extrem wenig.
                  Viel wichtiger ist doch in welcher Klasse ich mich für den 20d entscheide. Einen 520d oder X3 20d ziehe ich mit meinen 1500KG X1 20d voll ab.

                  Außnahme macht da nur der neue 1er 20d, der ist schnell genug, aber da entscheidet auch die Reaktionszeit und der Grip auf der Hinterachse, naja und meine 255ger verrichten da gute Arbeit ;P

                  Wie schon mal an anderer Stelle geschrieben, sogar den neuen Touareg mit V6 Diesel, konnte ich hinter mir lassen und er musste am Ende Federn lassen, ;P.

                  Gewicht spielt eben immer, auch in 40Jahren, eine entscheidene Rolle.

            • Leser says:

              Sehe ich genauso. Der im täglichen Alltag real erlebbare
              Leistungsunterschied zwischen dem 320d und dem 330d ist in der Praxis marginal.
              Zumindest rechtfertigt das einen Aufpreis von 9k€ kaum, zumal dieser beim
              tatsächlichen Endpreis unter Berücksichtigung der Optionen kaum geringer
              ausfällt, da die allermeisten Extras hier gleich hoch berechnet werden.

              Bei den Benzinern sieht das schon ein wenig anders auf, bei einem 320i will
              sich die sonst erwartet typische Motorcharakteristik nicht so Recht einstellen, hier
              wird der Ruf nach mehr PS schon nachvollziehbar.

              Aber eines beweisen die modernen Twin Power Motoren jedoch eindrucksvoll, das ganze nostalgische Stammtisch Gejammer über die ach so tollen früheren 6 Zyl. Sauger ist haltlos, wenn man sich die Mühe macht nur mal die
              Elastizitätswerte, NM, CO2 oder den Verbrauch der neuen mit den alten Motoren
              zu vergleichen.

          • M54B25 says:

            Ja Du hast recht, da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedanken gewesen 🙂
            also Korrektur:
            – E30 325e hat 2693ccm Hubraum – also eher ein 2,7er Triebwerk

    • Rene says:

      Also ich weiß ja nicht wie das bei der Limousine so ist, aber beim F31 Kombi ist der Kofferraum mit Velour ausgekleidet. Da ist im VW-Regal nur Filz drin.

      • der_ardt says:

        Mal so am Rande: was ist daran schlecht, wenn es widerstandsfähiger und rutschiger Filz ist? Wenn ich eine Plastikbox abstelle, will ich sie mit der Kante absetzen und dann reinschieben. Wenn die Oberfläche aber haftet muss ich die Box komplett positionieren und dann absetzen. Obendrein ist Filz nicht kaputt zu kriegen und übersteht auch aggressivere Reinigungsprozeduren, wenn doch mal was im Kofferraum ausgekippt ist.

  2. AE says:

    Jetzt muss ich doch mal mein Senf dazu geben:
    1) Die Bezeichnung 340i ist panne. Oberflächliche Augenwischerei für die auf dicke Hose machende Masse. Was kommt als nächstes? 350i mit 2l Tri-Turbo?

    2) Ich sehe den Motor kritisch. Nicht, weil er nicht gut ist, sondern weil es das Produkt eines Baukastens ist und das sehe ich langsam eher als Fluch statt Segen (für den Kunden und das Produkt). Als Hobbyschrauber auch an modernen Autos sieht man nämlich, wo es hinführt und der VW Konzern macht es vor. Vollkommen verbaute, extrem wartungsunfreundliche Fahrzeuge bei denen für jede dritte Schraube ein Spezialwerkzeug nötig ist. Es werden nur noch Bauteile zusammengewürfelt und so verpackt, dass sie oberflächlich die Bedürfnisse der Käuferschaft bedienen. Selbstverständlich sind Eigenentwicklungen für ein Modell teurer, aber das Produkt ist am Ende auch besser.

    Die Hersteller haben vor nicht allzulanger Zeit Autos gebaut weil sie es konnten und wollten. Nebenbei versuchte man damit Geld zu verdienen.

    Heute will man mehr Geld verdienen und baut deshalb nebenher Autos…

    • Chris35i says:

      Die eigene Wartung des Autos (vor allem BMW und Neuwagen bis 3 Jahre) spielt für 99,9 % der Käufer (über 70% Firmenfahrzeuge) keine Rolle, niemand schraubt da selber rum. Das kannst du BMW nicht vorwerfen, genau so wenig, dass mit den Autos Geld verdient werden soll. Bei der heutigen globalen Konkurrenz ist dies essentiell, sonst sind die Münchener schneller weg vom markt als so Manchem lieb ist.

      • Leser says:

        Besser gleich ein “BMW Service Inklusive-Paket” ordern, hier werden alle Wartungsintervalle in einem bestimmten Zeitraum (zwischen drei und fünf Jahre bzw. zwischen 40 und 90 Zausend Kilometer zu ordern) komplett abgedeckt und das für eine Preisvorteil von zirka 40% zum jeweiligen Einzelpreis bei Fälligkeit.
        Falls der Kunde das Fahrzeug vor Ende der Laufzeit veräußert, kann die vorab gekaufte Leistung auf den neuen Halter übertragen werden, also kein Risiko bei Vorauskasse.

        • enkuz says:

          Im Prinzip richtig erkannt, allerdings sind jüngst die Preise für die “BMW Service Inklusive-Pakete” drastisch erhöht worden, Gut möglich, dass die Händler/Niederlassungen bei den Verantwortlichen in der Zentrale in München hier interveniert haben, denn wenn deren Einnahmen in Service und Zubehör wegbrechen, kann das gerade für kleinere Händler existenzbedrohend sein.

    • MichaelMPower says:

      Ich denke dass BMW mit den Baukastenmotoren ein richtig gutes Konzept aufgestellt hat. Man deckt nun auf einen Schlag die komplette Motorenpalette von 1,5 bis 3,0 l ab. BMW definiert 0,5l Volumen für einen Zylinder als das Maß der Dinge, und kann dann darauf 3, 4 und 6 Zylinder Otto-/Dieselmotoren entwickeln. Bei den Motoren entstehen so viele Gleichteile, wodurch man Kosten reduziert, aber die Qualität der Motoren hoch hält. Wenn man sich MTZ-Berichte durchgelesen hat, dann weiß man aber wie wichtige die Motoren immer noch für BMW sind.
      Man hat hier genau an den richtigen Stellen im Vergleich auch zu den Vorgängermotoren gearbeitet.
      Sieht man sich alleine den B38 an, vollgepackt mit technischen Highlights. Z.B.: die wassergekühlte Integralkonstruktion aus Aluminium für Krümmer und Abgasturbolader, zeigt auch das BMW noch richtig in die Motoren investiert.
      Natürlich hat man durch die konsequente Gleichteilestrategie vereinzelt Nachteile, aber im Großen und Ganzen war der Schritt von BMW meiner Meinung nach sehr gut.

      • Fagballs says:

        Warum eigentlich nicht auch 5 Zylinder? Das wäre ein Downsizing, dass ich mir angehen lassen würde: 5 statt 6 Pötte.

        • der_ardt says:

          Ich denke dafür müsste man zu viel neu entwickeln, dass man viel leichter durch Turbomodifikationen der vorhandenen R4 und R6 Motoren realisieren kann. Zudem kommen beim R5 ggü R6 noch Vibrationen hinzu, die den Motor gegenüber einem genauso leistungsstark ausgerichteten R6 unattraktiver machen

          • Fagballs says:

            Ich dachte um diese Vibrationen geht es 😀 Ich mein nur: Wenn selbst die sonst alles glatt schleifende VAG noch nen R5 im Angebot hat…
            Und bei der Menge an Gleichteilen innerhalb der B-Reihe stelle ich mir das (in meinem jugendlichen Leichtsinn) nicht so schwer vor.

            • der_ardt says:

              VW hat doch aus der (Platz-)Not schon so einige merkwürdige Dinge fabriziert. W12, VR6, R5.
              Es gibt zwar viele Gleichteile, dennoch muss man Kurbelwelle, Motorblock, Zylinderkopf usw. schon neu konstruieren. Auch wenn das billiger als ein komplett neuer Motor ist, dürfte sich ein R4 oder R6-Derivat aufbauend auf einem vorhandenen Motor dennoch günstiger fertigen lassen.
              Und sind wir mal ehrlich: alles unter 6 Zylindern taugt am ehesten noch für Motorräder 😉

              • B3ernd says:

                “Und sind wir mal ehrlich: alles unter 6 Zylindern taugt am ehesten noch für Motorräder ;-)”

                Da muss ich an eine Sprichwort eines Freundes denken. Der fährt so einen unfassbar hässlichen Japaner mit Frittentheke. Mitsubishi Lancer Evo….450PS aus einem R4

                Deine sagt imm er “Alles unter einem Bar Ladedruck ist ein Saugmotor” 😀

                Das Teil geht nicht schlecht, aber die Leistungscharakteristik ist ein Alptraum….Kicksdown….warte…warte…geht gleich los….jetzt…ja….gleeeeiiiiich….und “Booom” Das Ansprechverhalten ist echt mies. Da weiß ich wieder warum ich Fan von Saugern bin 🙂

                • der_ardt says:

                  Schlecht ansprechende Turbos sind doch in etwa wie schlecht eingestellte Zweitakter. Ich war vor einiger Zeit auf einer Motocross-Strecke unterwegs und diese Winzmotoren (350 ccm) ziehen auch keine Wurst vom Teller, bis dann mal ein Drehzahlbereich erreicht wird, wo dann aber richtig die Post abgeht. Für den Alltag einfach zu anstrengend 😉
                  Sauger > Rest

              • Fagballs says:

                Du meintest Rasenmäher, oder?

                • der_ardt says:

                  bei derart leichten Fahrzeugen ist die Leistung der Motoren völlig ausreichend, erst recht in schwerem Gelände.

  3. […] das Jubiläum der weltweit erfolgreichsten Premium-Mittelklasse mit einem hochwertig konfigurierten BMW 340i (zum Fahrbericht), der das Alter der Baureihe sogar im Namen […]

  4. […] England beschäftigen, denn laut einem Bericht der Daily Mail wurde eine TV-Werbung für den neuen BMW 340i (zum Fahrbericht) von den britischen Aufsichtsbehörden verboten und darf nicht länger im Fernsehen gezeigt werden. […]

  5. […] Photography mehrere Fotos aus den frühen 80er-Jahren mit dem aktuellen BMW 3er Facelift 2015 (zum 340i-Fahrbericht) nachgestellt und dabei nicht nur die gleichen Orte und Blickwinkel wie bei den Schnappschüssen […]

  6. […] reichlich, die größten Chancen dürften der aufgeladene Reihensechszylinder B58 aus dem BMW 340i und natürlich der Biturbo-V8 aus BMW M5 & Co. […]

  7. […] wenigen Tagen sind wir nicht nur das BMW 3er Facelift 2015 gefahren und haben den aktuellen F30 LCI mit seinem Urahn E21 zusammengeführt, wir haben uns auch mit […]

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