BMW X6 M F86: Nordschleifen-Rundenzeit von 8:20 Minuten

BMW X5 M / X6 M | 14.07.2015 von 7
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Wie schnell kann ein rund 2,3 Tonnen schweres SUV auf der Nürburgring Nordschleife sein? Die Antwort auf diese Frage wird vom BMW X6 M F86 …

Wie schnell kann ein rund 2,3 Tonnen schweres SUV auf der Nürburgring Nordschleife sein? Die Antwort auf diese Frage wird vom BMW X6 M F86 auf neue Art und Weise beantwortet, denn das Power-SUV aus Garching spielt in Sachen Rundenzeit praktisch in der Kompaktklasse mit: In der aktuellen Auto Zeitung Sports & Luxury Cars hat Horst von Saurma den BMW X6 M gemeinsam mit dem neuen Audi RS 3 über die härteste Rennstrecke der Welt gejagt und dabei mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede entdeckt.

Schon der erste Blick auf die Rundenzeiten zeigt, wie eng die beiden ungleichen Bayern beieinander liegen: 8:15 Minuten benötigt der Audi RS 3 2015, bei gleichen Bedingungen absolviert der BMW X6 M die Grüne Hölle in 8:20 Minuten.

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Natürlich profitiert der BMW X6 M dabei von seinem 575 PS starken V8-Biturbo, er muss aber auch 700 Kilogramm mehr bewegen als der 367 PS starke Kompaktsportler. Beim Beschleunigen aus dem Stand liegt der knapp 28 Zentimeter höhere BMW X6 M bis 100 km/h zwei Zehntel vor dem Audi, bis 200 baut er seinen Vorsprung auf 1,5 Sekunden aus.

Beeindruckender als die positive Beschleunigung ist allerdings die Verzögerung, denn trotz ihres unterschiedlichen Auftritts kommen beide nach 33 Metern zum Stehen – und die Reifen des BMW X6 M zeigen sich laut Horst von Saurma insgesamt standfester als die des Audi RS 3. Noch wichtiger aber:

“Tatsächlich wirft der M-getunte X6 alles über den Haufen, was massigen Schwergewichten üblicherweise unterstellt wird: Die Agilität ist der eines Sportwagens absolut würdig.”

Dass sich der neue Audi RS3 2015 mit seiner Nürburgring-Rundenzeit von 8:15 Minuten “nur” auf Augenhöhe dem BMW 1er M Coupé E82 von 2011 bewegt, dürfte man in Garching ebenfalls erfreut zur Kenntnis nehmen – wohlwissend, dass der neue BMW M2 F87 seinen Vorgänger deutlich unterbieten wird.

  • Stefan

    Tja, da glaube ich aber niemals an die 8:14 vom Range Rover, zumal er auf dem Sachsenring deutlich hinter dem X5 m blieb und auch in der Längsbeschleuingung keinen Stick macht. Naja, Sportauto wird das Marketing Blah Blah des Range Rovers schon aufdecken.

    • simons700

      Naja, die Zeit vom Range Rover wurde ja auch von einem ihrer Testfahrer aufgestellt.
      Die fahren da Wochenlang um die besten Zeiten und Kurfengeschwindigkeiten raus zu holen.
      Gelogen ist die Zeit nicht aber Sportauto wird deutlich langsammer sein!

    • B3ernd

      Hatte der der X6 laut BMW nicht eine Zeit von 8 Minuten oder gar unter 8 Minuten? Irgendwas schwebt mir da gerade im Kopf herum. Man war auf jeden Fall deutlich schneller als der RR.

      Edit: hab sogar noch was gefunden http://www.bimmertoday.de/2014/10/31/2015-bmw-x6-m-f86-rundenzeit-nuerburgring-nordschleife-m3/

  • Audi > alle eure Mütter

    Freut man sich in Garching auch darüber, dass der m6 schneller ist als der rs6, oder der m4 schneller als der rs4?

  • quickjohn

    Ein 10-15 sec Gap muß man dem guten Horst v.S. – im Vergleich zu den Werkstestfahrern – schon zu billigen.

    War ja auch kein Problem solange alle spa-Zeiten auf dem Skill von H.v.S. basierten. Mal abwarten wo sich der neue Supertester so einordnet.

    Daß allerdings der Range den X6 M nicht schlagen kann sollte klar sein.

  • Micha

    Gibt es auf der Nordschleife denn jetzt n Tempolimit oder nocht nicht? Ich bilde mir ein, dass ich letztens n Artikel darüber gelesen hab, dass 2 Stellen auf 200km/h (Schwedenkreuz und noch irgendwas) und eine Passage auf 250km/h (Döttinger Höhe) limitiert wurde.

    Aus dem Grund soll nämlich Koenigsegg seine heißen Runden für den neuen Flitzer abgesagt haben.

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